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![]() schön, wenn es denn so ginge 15.05.2008, 08:11 7 Monate mit dem Kind zu Hause? Schöne Vorstellung, so intensiv würde ich mich gerne um meinen Sohn kümmern können. Problem dabei ist nur, daß dann meine Familie vor dem finanziellen Ruin stünde. Bei gerade mal noch 20% des Nettoeinkommens bliebe nichts mehr übrig, außer vielleicht Hartz IV. Ich frage mich auch, ob die kleinen so ohne weiteres damit klarkommen, wenn Papi und Mami jeweils 7 Monate Erziehungsurlaub nehmen und dann jeder wieder ins Berufsleben zurück gehen? Man stelle sich das einmal vor, das Kind ist z.B. die ersten 7 Monate überwiegend mit der Mutter zusammen, die dadurch zur Bezugsperson wird, dann wird ihm die Bezugsperson genommen, jetzt ist der Vater dran und nimmt sein Recht wahr. Nach weiteren 7 Monaten dann gehen beide wieder arbeiten, dem Kind wird erneut die Bezugsperson genommen, jetzt kommt es mit Glück in die Obhut der Großeltern, oder bei den übrigen, weniger glücklichen, in staatliche Einrichtungen und erhält die dritte Bezugsperson vorgesetzt? Ob das so erstrebenswert ist? ![]() Schade! 13.05.2008, 16:38 Schade, dass die meisten Männer NUR 2 Monate Elternzeit nehmen. Man möchte davon ausgehen, dass die Kinder in Kindergarten und Grundschule mehr als genug "Frauen-geschädigt" werden, und der Papa, der einzige Mann weit und breit, könnte sich da ruhig etwas mehr Zeit nehmen. In einer gleichberechtigten Ehe stehen ihm immerhin 7 Monate zu. Wenn er dann nur 2 nimmt, dann sieht das doch sehr nach "Mitnahme-Effekt" aus: bevor man die Förderung verfallen läßt, nimmt man halt die 2 Monate. Schade. ![]() Schön und gut, ... 13.05.2008, 14:04 ... wenn man denn vom Staat nicht ausgebremst wurde. Gerne hätte ich mir 2 Monate Auszeit genommen, wäre zu Hause bei meinem Sohn geblieben und hätte mich um ihn gekümmert. Leider bleib mir dies versagt. Weshalb? Nun, ich verdiene alleine 80% des Lebensunterhaltes, bin selbständig, und Vater Staat zahlt uns nicht einen einzigen Cent, da unser Sohn vor dem 01.01.07 geboren ist. So verlief denn die Idee von der Auszeit und dem sich 2 Monate intensiv um den Sohn kümmern, im Sande. Andere, die weit mehr verdienen als wir, haben die Unterstützung vom Staat erhalten, da deren Kinder nach dem Stichtag geboren sind. So viel zum Thema soziale Gerechtigkeit und Unterstützung der Familien. Wenn dann das nächste Kind unterwegs ist, wird vermutlich das Geld wieder gestrichen und wir sind abermals die, die in die Röhre gucken.
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