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Bert Wrobel Der Sterndeuter 
 | | Bert Wrobel |
Bert Wrobel ist sich selbst nicht sicher, ob er beliebt ist. "Wir machen uns nicht überall Freunde", weiß der Sicherheitsmanager. Kommt er, müssen bisweilen Ideen über Bord geworfen oder Teile umkonstruiert werden. Gilt es etwa, den Fußgängerschutz zu verbessern, müssen sich die Konstrukteure von Motor oder Schweinwerfer daran ausrichten. Damit nicht unnötige Kosten anfallen, werden die Sicherheitstechniker früh eingebunden. "Wenn der Designer seinen ersten Strich macht, sind wir da", sagt er. Maschinenbau in Aachen hat der heute 46-Jährige dereinst studiert, Schwerpunkt Verbrennungsmotoren. Heute rechnet Wrobel in Sternen, von denen fünf die Maximalwertung in der Unfallbeurteilung sind. Mit größeren Autos hat er die Bestnote erreicht, jetzt macht er die kleinen sicher. Daneben kümmert er sich in einem herstellerübergreifenden Projekt um die Fahrzeugkompatibilität: darum also, dass im Falle eines Aufpralls zum Beispiel ein (leichter) Corsa und eine (schwere) Mercedes-S-Klasse sich und ihren Insassen möglichst wenig weh tun. Wenn's kracht, mögen ihn wieder alle.
Text: F.A.Z., 15.09.2007, Nr. 215 / Seite C3 Bildmaterial: Opel
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