Thomas Hopf sieht nicht aus wie ein ungeduldiger Typ. Aber ab und an sollte der Job doch etwas Neues bringen. "Irgendwann wird es langweilig. So ist das eben", sagt er. In seinem Berufsleben hat er deshalb für Abwechslung gesorgt. Nach dem Studium in Darmstadt ist er zunächst an der Hochschule geblieben und hat einen Formel-3-Rennmotor weiterentwickelt. 1994 zog es ihn zum Zulieferer VDO. 1996 hat er bei Opel angefangen, sich um die Kalibrierung von Motoren gekümmert. Dann wechselte er in die neu geschaffene Antriebseinheit Fiat-GM-Powertrain und hatte fortan als Integrationsmanager mit den Italienern zu tun. Hier sorgt der 42 Jahre alte Ingenieur noch heute dafür, dass die Motoren ins Auto passen und dort ordentlich laufen. Da hat er mächtig zu tun. Die Anforderungen an saubere und kraftstoffsparende Antriebe sind groß. Aber so wird es wenigstens nicht langweilig.
Text: F.A.Z., 15.09.2007, Nr. 215 / Seite C3 Bildmaterial: Opel