Das “Burn-out-Syndrom“ nimmt stetig zu, warnen Mediziner.

Burn-out-Prävention

Schuften bis zum Herzinfarkt

Immer mehr Manager fühlen sich ausgebrannt. Doch Betroffene verdrängen die Symptome, Unternehmen ignorieren das Problem. Erst wer zugibt, überfordert zu sein, hat eine Chance auf Heilung.

Lesermeinungen zum Beitrag

11. Oktober 2006 12:53

Schuften bis zum Herzinfarkt, 7.10.2006  

Christian Lüders (schwiegervater)

Das Burn-out-Syndrom ist nach hausärztlicher Erfahrung zunehmend auch bei Menschen festzustellen, die unterhalb der Managerebene beschäftigt sind. Die überall zunehmende Schichtarbeit verbrennt körperliche und geistige Energie noch schneller. Depressionen, psychosomatische Krankheitsmanifestationen und eine verminderte Fähigkeit zur Selbstheilung des Körpers sind die Folge. Die Gründe dafür werden gern verdrängt, da das Ausgebranntsein durch chronische, oft langjährige Überlastung in der Arbeitswelt als Schwäche gedeutet wird.
Im fortgeschrittenen Krankheitsstadium fehlen dann meist die Kraft und die betrieblichen und persönlichen Möglichkeiten, einen Ausweg zu suchen und durchzusetzten. In Schule, Universität, Berufs-ausbildung und Sport wird das Einteilen der eigenen Kräfte nie geübt. Leistung und Spitzenergebnisse werden vorangestellt. Selbst vielen Marathonäufern ist gute Kräfteeinteilung und Lockerbleiben als Schlüssel zu einem schönen Lauferlebnis und gutem Durchhalten bis zum Ziel noch nicht klar.
Die Therapiemöglichkeiten des Burn-out-Syndroms für die Bevölkerung an geeigneten Kliniken werden dadurch eingeschränkt, daß zwar Privatkassen die Behandlungskosten übernehmen, gesetzliche Kassen dagegen in der Regel nicht.

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07. Oktober 2006 18:26

Welchen Job hat denn Herr Böhlmann?  

Rolf-Dirk Maehler (RDMAEHLER1)

Er wird doch nicht Hausmann sein. Dann allerdings könnte ich verstehen, wenn er tagsüber die vielen Hausfrauen beim Shopping oder Cafebesuch sieht. Das ist in der Tat sehr stressig und wird im Scheidungsfall von den Gerichten ja auch entsprechend honoriert.

Rolf-Dirk Maehler

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07. Oktober 2006 17:31

Kann man es sich aussuchen?  

Peter Turowski (comitum)

Den Stress kann man sich nicht aussuchen weil das inzwischen zur Arbeitsbelastung gehört. Leider ist der Führungsstil entsprechend.
Festzuhalten ist das es nicht nur die Führungspersonen betrifft, nur die sollten am meisten daraus lernen.

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07. Oktober 2006 14:34

Müssige Frage  

Lukas Kreis (kreisl)

Ein normaler Angestellter, der genauso unter Druck und Stress arbeiten muss wie ein Manager, kann es sich schon aus finanzieller Sicht gar nicht leisten, sich mit solchen Fragen zu beschäftigen! Das sind ja fast schon Luxusprobleme.

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07. Oktober 2006 07:17

Was für ein unsinniger Artikel!  

Jörg Böhlmann (joergboehlmann)

Leiden etwa nur Manager unter Stress?

In meinen Umfeld bzw. in meinem Job lerne ich jedentag viele Menschen kennen die unter Überbeanspruchung leiden!

Die armen Manager sicherlich führen Geldsorgen zu den Stresssymptomen.

Gruß

Böhlmann

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