Warumd sind Gullydeckel rund?

Im Vorstellungsgespräch

Das Prinzip Gullydeckel

Lücken, Schwachpunkte und Ungereimtheiten: Bewerber verstricken sich im Vorstellungsgespräch oft in Widersprüche. Die kniffligsten Fangfragen - und wie man sie am besten meistert. Von Andrea Herzig

Lesermeinungen zum Beitrag

10. Mai 2008 17:55

damit sie nicht ins Loch fallen - falsch!  

Andreas Grünebaum (shorafix)

@Christine Jakeman
Ihr Beitrag an sich geht für mich in die richtige Richtung. Das mit dem "Eckigen" auf dem runden Loch (gemäß Wikipedia) stimmt aber nicht:

Da die Revisionsschächte rund sind, könnte eine quadratische Abdeckung auch nicht über die Diagonale in ein rundes Loch fallen, da die Diagonale größer als der Durchmesser des runden Loches wäre.

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05. Mai 2008 22:02

Gullydeckel sind rund damit ...  

Christine Jakeman (Ruben2)

... sie nicht ins Loch fallen können.

Abgesehen davon kann ich zu jeder Frage eine genau entgegengesetzte Antwort geben, die ebenfalls logisch und schlüssig ist. Außerhalb der Schublade zu denken funktioniert nur, wenn der andere das auch versteht. Das ist aber selten der Fall.

Der Bewerber muß schlauer sein, als der Personaler. Wenn das aber so ist, stellt sich die Frage, ob der Bewerber in einer Firma arbeiten möchte, in der die Einstellung Leuten überlassen wird, die dümmer sind als die Leute die dort arbeiten, womit die Rolle des Personalers ad absurdum geführt wird.

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30. April 2008 11:09

Weltfremd  

Thomas Mirbach (lurkius)

Ich habe in meinem 20-jährigen Berufsleben es so mit manch einem Personaler zu tun gehabt. Einige waren gut. Leider sind die meisten an Borniertheit, Kleingeist und provinzialität nicht zu übertreffen.

Eine Bekannte von mir, Outplacementberaterin, hat reichlich Anekdoten wie die Folgende auf Lager: 30jähriger Diplomingenieur, Prädikatsexamen, dreisprachig, baut für ein deutsches Großunternehmen erfolgreich das Vertriebsnetzt in Vietnam und Kambodscha auf. Einzelkämpferjob in fremder Kultur mit allerlei haarsträubenden Abenteuern.

Zurück im Schwäbischen besteht er das Assessmentcenter nicht, welches Voraussetzung für die Aufnahme von Führungsaufgaben ist. Ende der Karriere! Er arbeitet jetzt als Geschäftsfüher S.O. Asien für die Konkurrenz.

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29. April 2008 14:49

Wunderschöner Gullydeckel  

Klaus Brand (Roman-Ferkl)

Ein wirklich ästhetisches Exemplar, weiß jemand, wo in Frankfurt man die noch findet? Und - gibt es eigentlich sowas wie ein Gullydeckel-Museum?

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29. April 2008 12:51

Lebensfremd  

Jürgen Vogel (pascht)

Wer solche Ratschläge gibt wie die "Spezialisten" in diesem Beitrag hat eine psychische Deformation und wenn ein Personaler solche Fragen stellt, dann sucht er nicht dringend einen neuen Mitarbeiter, sondern einen Arbeitssklaven ohne Persönlichkeit.
Anstatt die Auswüchse dieser Gesellschaft zu kritiseren und eventuell nach Lösungen zu suchen, die solche üblen Machenschaften und krankhafte Auswüchse verhindern, verlegen sich immer irgendwelche Kulgsch..... aufs Rategeben.
Der Gesetzgeber könnte z.Bsp. festlegen, dass Bewerbungsgespräche durch einen Mitarbeiter der Arbeitsagentur assistiert werden müssen. Wie man das tut, da gibt es so einige Möglichkeiten.

pascht

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29. April 2008 12:44

Wie sagte Bertolt Brecht sinngemäß zu solchen "Ratgebern":  

Mycroft Holmes (JamesWatson)

Wer's kann, der tut's. Wer's nicht kann, der lehrt's. Und wer das nicht kann, lehrt Lehren.

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29. April 2008 12:22

Wunderschöner Gullydeckel  

Klaus Brand (Roman-Ferkl)

Ein wirklich ästhetisches Exemplar, weiß jemand, wo in Frankfurt man die noch findet? Und - gibt es eigentlich sowas wie ein Gullydeckel-Museum?

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29. April 2008 10:05

Ziemlicher Nonsens  

Andreas Vielhaber (Christian2008)

Wenn ich mich mit Menschen unterhalte, rede ich so, wie die Gedanken kommen. Was ich sage ist auch das, was ich denke und was ich meine. Das halte ich für authentisch. Von meinem Gegenüber erwarte ich das auch. Wenn ich merke, dass er etwas anderes meint als das, was er sagt und ich merke, dass das auch so gewollt ist, ist ein Gespräch super schnell beendet. Denn es findet kein gleichberechtigtes Zusammenarbeiten statt. Mein Gegenüber behandelt mich ja wie ein Ding, das man nach belieben ausquetschen kann.
Ich kann vor solchen Personalmanagern nur warnen. Sie geben ein Bild davon ab, wie unpersönlich die gesamte Firma ist.-
Den Artikel empfinde ich nicht als hilfreich. Er schürt nur Angst, vor dem großen Unbekannten, der einen über die Klinge springen lassen will. Solche Angstphantasien sollte man schon mit 20 Jahren abgelegt haben.

Zum Glück habe ich ein solches Personal-Gespräch, wie es in dem Artikel angedeutet wir noch nie erlebt. Es gibt auch viele authentische Personaler.

Christian

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29. April 2008 08:19

Toys´R us  

St. Koch (Pensacola)

Bewerbungsgespräche als Spielwiese für halbgecrashte Akademiker-Egos....das ist so ziehmlich die geschmackloseste Form von Arroganz die ich mir vorstellen kann.
Wenn ich bei jeder Frage erstmal nachhorchen muß ob der Personaler gegenüber was wissen will oder gerade eines seiner Psychospielchen treibt, stehen meine Chancen eher schlecht. Denn zu spontanen Antworten wird es dann eben nicht kommen. Da verbessern sich die Chancen dann schon wieder. Der Personalentscheider wird zu sehen bekommen was er gern sehen will aber nicht wen er (evtl.) wirklich einstellt. Also Leute - lügt Personalentscheider an das die Schwarte kracht und sich die Balken noch in 500 Metern Entfernung biegen ! Haut ihnen die Taschen voll, so das sie kaum noch heimlaufen können - sie wollen es so und verdienen es nicht anders !

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