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Arbeitsmarkt

Stellenmarkt stabilisiert sich

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen rechnen die Fachleute jedoch erst im Winter.

Schlangen in den Arbeitsagenturen erwartet die BA vor allem ab dem WinterSchlangen in den Arbeitsagenturen erwartet die BA vor allem ab dem Winter

01. September 2009 

Die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland hat sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der gemeldeten offenen Stellen im August annähernd auf dem Niveau der beiden Vormonate.

Der Stellenindex der Behörde notierte mit 121 Punkten nur einen Zähler unter dem Wert im Juli. Damit ist die mehr als zweijährige Talfahrt am Stellenmarkt zumindest vorübergehend beendet. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aber immer noch ein Minus von mehr als 40 Punkten. Deshalb heißt es in der Mitteilung der Bundesagentur auch: „In den kommenden Monaten ist zu erwarten, dass diese verhaltenere Nachfrage nach neuen Mitarbeitern sich negativ auf die Beschäftigung auswirken wird.“

Mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen rechnen die Fachleute jedoch erst im Winter. Bislang bildet sich die schlechte Konjunktur noch nicht vollständig am Arbeitsmarkt ab. Dazu tragen vor allem rund 1,4 Millionen Unterbeschäftigte durch subventionierte Kurzarbeit bei. Im Juli waren knapp 3,5 Millionen Arbeitslose registriert.

Text: svs./F.A.Z.
Bildmaterial: dpa

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