Ein Coach für das berufliche Spielfeld

Personalentwicklung

Der Chef, Dein Coach?

Dass Führungskräfte ihre Mitarbeiter coachen, ist aus Unternehmen inzwischen öfter zu hören. Kritiker meinen, es handle sich dabei um Augenwischerei. Tatsächlich fingen die Firmen endlich an, Mitarbeiter vernünftig zu führen - nennen das aber Coaching, um ihr Gesicht zu wahren. Von Stefanie Heine

Lesermeinungen zum Beitrag

20. April 2007 19:45

Zu schön wäre es!  

Franz Müller (Franzy)

Also, das finde ich ja ein starkes Stück: Mitarbeitern werden Nachteile angedroht, wenn sie sich nicht coachen, d.h. weiterentwickeln, lassen. So sieht die Realität meines Erachtens überhaupt nicht aus.

Das ist doch der absolute Traum eines jeden halbwegs intelligenten Arbeitnehmers, vom Chef gefördert, promotet und weiterentwickelt zu werden!

Aber wo geschieht so etwas eigentlich wirklich? Ich persönlich habe eher den Eindruck, dass es die Oberen stört und unangenehm berührt, wenn man es wagt, Entwicklungswünsche anzumelden, ja dass eine solche Einstellung sogar Nachteile unter der Kollegenschaft einbringt.

Die Realität ist vielmehr die, dass einem nichts anderes übrigbleibt als sich nach der Arbeit (insgeheim) weiterzubilden und sich nach etwas anderem umzusehen. Dem Vorgesetzten (egal, ob m/w) darf über solcherlei Vorhaben nichts, aber auch kein Sterbenswörtchen verraten werden, weil das entweder seinen Neid erweckt oder er noch auf die Idee kommt, einem Übermüdung anzuhängen, in dem Sinne, dass wer sich abends weiterbildet, kann morgens nicht ausgeruht sein.

Ein Traum, Weiterentwicklung am Arbeitsplatz zu erleben! Oder nur etwas für ganz, ganz wenige.

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