Den Artikel finde ich ein bisschen schönmalerisch. Soviel ich weiß, ist Zeitarbeit nicht nur mit der erwähnten "Ungewissheit" über den Einsatz verbunden. Zum Teil verdienen Zeitarbeiter nur knapp die Hälfte des Lohnes, den die fest angestellten Arbeitskräfte für die gleiche Arbeit bekommen. Zeitarbeiter müssen allerdings noch mehr arbeiten, weil sie ständig unter dem Druck stehen, nächste Woche/Monat von der Firma gar nicht mehr "geleast" zu werden. Hinzu kommt die psychologische Komponente: fest angestellte Arbeitskräfte betrachten die Zeitarbeiter oft als Menschen zweiter Klasse. Das wird auch oft zum Ausdruck gebracht - erst recht wenn der Zeitarbeiter ein Akademiker ist, der gezwungenermaßen eine rein mechanische Tätigkeit ausführen muss.
Ist DAS das Fundament des derzeitigen Wirtschaftswachstums in Deutschland?