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Mancher Traumjob verbirgt sich hinter einem endlosen Katalog erwünschter Fertigkeiten und einer schwerverständlichen Stellenbeschreibung. Von den Bewerbern ist Fantasie gefragt - und Selbstbewusstsein. Von Tim Farin

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12. Mai 2008 12:01

Nachholbedarf

Gunnar Schurich (GSchurich)

Viele Unternehmen können herzlich wenig mit dem Begriff Personalmarketing anfangen. Andere wiederum schauen jemand mit großen Kulleraugen an, wenn das Wort Humanressourcenmanagement fällt. Spätestens bei der Erwähnung vom Humankapital werden Sie dann rausgeschmissen. Während sich manche Unternehmen Scharen von Einkäufern leisten, die sich das kleinste Schräubchen irgendwo am Ende der Welt anschauen und seitenlange Berichte darüber in das Unternehmen senden, läuft die Personalbeschaffung (welch ein Wort) nach dem Prinzip Hoffnung. Die Hauptschuld an dieser Situation tragen allerdings andere: die Verbände, die Politik und die Kammern.
Statt auf 1.000.000 fehlende Psychologen, Soziologen und ähnlich ausgebildete Leute in den Unternehmen aufmerksam zu machen, schreien Sie nach technischem Fachpersonal. Übrigens: das Fehlen von technischem Fachpersonal ist mit eine Folge von schlechter Personalarbeit!

Personalarbeit von Unternehmen beginnt schon lange vor der Feststellung von Beschaffungsbedarf, mindestens aber beim Berufemarketing. Wer sich daran beteiligt, merkt schnell, dass Kommunikation beim Empfänger entsteht. Er wird vielleicht ein verändertes Personalmarketing, intern wie extern, betreiben.

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