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Ziele und Erfolge der universitären Ausbildung Interessant wäre die Frage, wie die Korrelation zwischen Schul-/Studienabbrechern einerseits und der Zahl der sozialpädagogischen/-wissenschaftischen Abschlüsse anderseits über die letzten 10 Jahre ist. Einfach so „aus dem Bauch heraus” geschätzt würde ich eine hochsignifikante, positive Korrelation erwarten.
Andererseits dürfte die wachsende Zahl der Abbrecher negativ mit der sinkenden Zahl der Ingenieurabsolventen korreliert sein. Das dürfte mittel- bis langfristig einen erheblichen Einfluß auf das Wachstum in Deutschland haben.
Frägt sich dann nur, wer die Renten finanziert. Angebot+Nachfrage mißachtet: überbezahltes Heer von Wirtsachaftsleuten Der jetzt beklagte Ingenieurmangel ist erst der Anfang. Die jetzigen Absolventen stammen nämlich noch aus Jahrgängen mit einigermaßen vollen Semestern. Mittlerweile brechen aber die Erstsemesterzahlen in den knallharten ingenieurwiss. Studiengängen weiter weg. In 5 Jahren gibt es dafür in der Industrie Auswirkungen apokalyptischen Ausmaßes.
Die Industrie trägt selbst die Schuld daran, weil sie den tatsächlichen Leistungsträgern keine angemessenen Gehälter zahlt. Manager, die nicht das Leistungsprinzip ohne Wenn und Aber anerkennen und akzeptieren, daß es extrem leichte ebenso wie extrem schwere Disziplinen gibt und die nicht richtig zahlen, leben in einer DDR-Mentalität. Sie tragen die Schuld daran, daß die Jugend heute versucht, mit leichten Studiengängen die schnelle Mark zu machen, nämlich genau so, wie es manche Manager selbst vorleben: kleines Studium (das jeder schafft) , große Worte (soft skills), hohes Gehalt und keine Verantwortung (aber ständig davon reden).
Die Marktregeln von Angebot und Nachfrage werden bei den Gehältern z.T. mißachtet: Das Heer der Wirtschaftsleute ist demnach überbezahlt. Die wenigen und letztlich wichtigen Diplomingenieure, Informatiker, Physiker etc. erhalten zu wenig u. fehlen deshalb.  Nur Bares ist Wahres Wenn man mehrere gleichartige Stellen angeboten bekommt, sollte man nach der Bezahlung gehen. Die "Aufstiegschancen", "flache Hierarchien" und sonstiges Wortgeklingel taugen jenseits des Vorstellungsgesprächs meist nur noch zum Kantinenwitz, während das magere Gehalt erhalten bleibt.
Wer aufsteigen oder mehr verdienen will, sollte nicht auf die grandiosen Aussichten vertrauen die angeblich auf ihn warten, wenn er sich ein paar Jahre bewährt (sprich abgearbeitet) hat. Karriere und besseres Gehalt bekommt man nach wie vor durch geschicktes Wechseln des Arbeitgebers.
Und gerade als junger Ingenieur sollte man mal nachbohren, wieviele Ingenieure über 40 oder gar 50 in der Firma mit den so enormen Entwicklungsmöglichkeiten tatsächlich beschäftigt sind und in welchen Positionen. |  | | | |
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