Der Bachelor im Test (4): „Master of Education“

Kinderkrankheiten künftiger Lehrer

Einheitlicher, praktischer, schneller und besser: Der Master of Education soll viele Ansprüche zugleich erfüllen. An der Ruhr-Universität-Bochum endete kürzlich der erste Testlauf. Teil vier unserer Serie über die Qualität des Bachelor-Studiums. Von Ariane Breyer

Lesermeinungen zum Beitrag

05. Dezember 2007 13:47

@ Andreas Taue

Klaus Brand (Roman-Ferkl)

Ein paar Zitate aus Ihrem Beitrag: "Wir alle wissen das Kinder erstmal fast ausnahmslos zur Schule wollen aber wir wissen auch das diese Euphorie selten länger (..) anhält"
"So ist es auch folgerichtig das ein junger Lehrer nachdem er sich nach der Schule auch noch durch sein Studium gekämpft hat, diesen Geschmack von Schule auch fortsetzen-, und ein etwas spielerischer veranlagter Mensch diesen Kampf gar nicht erst aufnehmen und wenn doch, nur selten durchhalten wird.." Herr Taue, ich hoffe doch sehr, Sie studieren in Dänemark auf Sportlehrer. In jedem anderen Fach wären (in Deutschland zunmindest) rudimentäre Kenntnisse der Schriftsprache vonnöten, die Ihr Beitrag vermissen läßt.
Erinnern Sie sich noch daran, daß in der Grundschule der Unterschied zwischen dem Artikel "das" und der Konjunktion "daß" behandelt wurde?
Hat kein Deutschlehrer Ihnen jemals den zweckgerichteten Einsatz von Kommata zur Strukturierung endloser Schachtelsätze nahebringen können?
Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten, über "Geschmack von Schule" sehr wohl.
Entgegen meiner Hoffnung hat das Leben mich gelehrt, das Schlimmste anzunehmen und nochmals 50% draufzuschlagen, daher meine Befürchtung: Sie studieren Deutsch und Latein, stimmts?

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04. Dezember 2007 10:34

Ein sehr guter Ansatz

Thomas Kochem (Orzechowska)

Der Artikel versucht schon etwas neutraler das Für und Wider der Umstellung auf die neuen Studiengänge zu beleuchten. Bleibt aber in der - für Journalisten, typischen Weise konformistisch: An phänomenologischen Beispielen wird der Versuch gestartet, ein Gesamtbild zu zeichnen. Nun sind Zeitungsartikel keine wissenschaftlichen Abhandlungen. Schade! Dem Niveau würde es gut tun, wenn mehr auf die klassische Dreiteilung von These, Antithese und Synthese abgehoben werden würde. Der - auch wissenschaftlich, interessierte Leser hätte dann die Möglichkeit besser zwischen der bisherigen und der neuen Studiumstruktur zu unterscheiden. Leider gelten für alle Artikel aus dem Bereich der Kritik an Studiengängen grundsätzliche Mängel: 1. Das fehlen vom Wecken an Reformfreude = Innovationsfähigkeit, 2. Eine klare Gegenüberstellung von alter und neuer Struktur, 3. Das Bekenntnis, das es in der Vergangenheit versäumt wurde, das Notwendige einzufordern und damit 4. Konkrete Vorschläge, wie die - in Deutschland bisher einmalige, Bildungsfreiheit erhalten werden kann.
Sicher, ein hoher Anspruch, den ich an andere stelle und den ich bei der Diskussion um die Bildungsreform an Universitäten auch an mich selbst stelle und einfordere.

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