Machte auch ohne Studium in Dortmund Karriere beim “Grevenbroicher Tagblatt“: Horst Schlämmer

Die Sachkenntnis kommt übers Zweitfach, die Medientheorie nur übers Selbststudium: An der Technischen Universität Dortmund kann man einen Bachelor in Journalistik erwerben. Eine gute Vorbereitung auf das Arbeitsleben? Von Oliver Jungen

Lesermeinungen zum Beitrag

23. Dezember 2007 23:47
Süße Studis  
Hans Bremen (hbeins)

Der Vorwurf, gegen den Presse-Codex mit einer "Unterwasser-Recherche" Verstoßen zu haben, ist hanebüchen. Universitätsvorlesungen sind doch wohl öffentliche Veranstaltungen ohne weitere Zutrittsbeschränkung.

Durchaus niedlich ist, daß Herr Jungen sich nicht zu schade ist darzulegen, wie es ihm gelang eine Zwanzigjährige mit einer lauwarmen Legende abzuspeisen.

Er wird hiermit auch weiterhin Erfolg haben, weil von ihm kein Foto öffentlich verfügbar ist. Ganz im Gegensatz zu den KommentatorInnen aus der Studentenschaft, die sich zuhauf z.B. in studivz entblößen.

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21. Dezember 2007 01:19
Die Tage danach  
Martin Meuthen (MartinMeuthen)

So viel Geschrei und Hysterie.
Na, so was gab's bei uns noch nie!
Und alles wegen eines Autors Brief,
der gar nicht stand vor Schleim und Trief.

Denn das ist neu und ungewohnt,
sprechen sonst die Stimmen sehr betont
mit Lob und Gloria von Dortmunds Elite!
- fernab jeglicher Defizite.

Nun schleicht sich einfach tierisch dreist
ein Mann, der schon viel rumgereist,
hinein ins Auditorium.
Undercover ad absurdum.

Einen Tag mit drei Terminen -
Recht und Philo - nicht gerad die Rosinen,
hat er erlebt und schließt daraus:
Journalistik in Dortmund - was ein Graus!

Stempel und Volo. Das seien die Ziele!
Interesse jedoch, das hätten nicht Viele.

Schlecht recherchiert und präsentiert!
les' ich tagsdrauf recht amüsiert.
Pressecodex vier Punkt eins!
Sehr gut aufgepasst - so scheint's.

Viel und lang schrieben die Empörten
zum Text des Autors, dem Unerhörten!
Wir regen uns auf und schreiben es nieder
Bringen tut's nix - Wirkt nur bieder.

Statt langer Betroffenheitstexte,
wär Humor besser das Nächste,
was wir lernen sollten - unbedingt!
Damit's nicht so beleidigt klingt.

Drum nehmen wir es, wie es ist:
Ein Text mit Wahrheit und viel Mist.
Fairniss hin, Polemik her -
Ich habe gelacht. Sogar sehr.

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19. Dezember 2007 16:00
Reportage  
Michael Gromotka (gromotka)

Vielleicht war der Artikel aber auch gar nicht als Enthüllungsjournalismus gemeint, nicht als Meldung, Bericht, sondern eben als Reportage? Als angefeaturete Glosse? Bewusst und vorab offengelegt leicht, persönlich, damit unfair, aber eben: höchst unterhaltsam?

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19. Dezember 2007 13:20
Bravo!  
Alex Wahl (AlexWahl)

Da hat das offensichtlich versierte Recherche-Ass Jungen ja wahrlich schockierendes aufgedeckt! Ein Bachelor-Studiengang, der verschult ist und im ersten Semester die Defizite des Schulsystems ausgleichen muss? Das hat es so in Deutschland noch nicht gegeben. Und dann diese katastrophale Verkehrsanbindung, inkl. skurrilen Schwebebahnen! Wahrlich, unter solchen Bedingungen können keine Journalisten gedeien. Wie nur sollen sich da die nötige Kompetenz und Berufsethik entwicklen, um zB ein ganzes Studium nach einem halben Tag im Erstsemester beurteilen zu können? Oder sich mit schlecht recherchierten und geschriebenen Possen im Haufischbecken Qualitätsjournalismus zu verstecken?
Am Ende kommen bei so verstaubten Modellen wie in Dortmund eben nur Kanalarbeiter heraus, doch das kann einem Vollblut-Investigativjournalisten wie Jungen ja eigentlich nur Recht sein - So kann ihm das Presseprekariat aus Dortmund so schnell nicht den Job beim "Qualitätsblatt" FAZ streitig machen. Oder hat da einer Angst vor Krokodilen im Kanal?

Mit besten Grüßen aus Dortmund,
Alex Wahl

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19. Dezember 2007 12:12
Ironie wat?  
Hans-Werner Engel (Ironiker)

Asso ich bin ja einen aus`en Volk und hätte nie gedacht, dat man in`ne FAZ so schlicht aufgeklärt wird wie bei Springers. Alle Achtung!! Abba mit dem Test kommen se ja nich ma mit Pisa mit, liebe FAZ.
Eigentlich wollte ich ja de FAZ abonnieren, abba gezz bleib ich doch bei de B-Zeitung, wo sich dat Niwo so angleichen tut.
Abba eine Frage hab ich noch: “Wer verantwortet diesen Föiton blos?“ Da muss wat an Kopp faul sein, sons wär son miserabel gepuzzelten Artikel kaum drin oder Herr Sch.?

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18. Dezember 2007 23:46
Abstract  
Tobias Jochheim (TobiasJochheim)

Eines muss man dem Autor lassen: Er hat vollbracht, was unter vielen Wissenschaftlern bisher prinzipiell als unmöglich galt: Er hat eine These zweifelsfrei verifiziert!

Seine offenbar ureigenen „generellen Vorbehalte gegenüber einem Journalistikstudium“ waren völlig legitim – was zu beweisen war.

Über diese zumindest diskussionswürdige Ausgangsposition und die kleineren Methodik-Probleme sehe ich gern hinweg. Als größten kleinen Schönheitsfehler sehe ich nämlich an, dass die Analyse nur in einer sonderbaren Welt valide ist.

Diese Parallelwelt mag ja durchaus spannend sein, in der es absurd ist, zum Verständnis bundesdeutscher Politik Begriffe aus der Europapolitik zu erläutern. Statt neugieriger Journalistik-Studentinnen gibt es dort zwar leider nur vorlaute Boulevard-Häschen. Aber wenigstens müssen die nicht an Computerproblemen verzweifeln: ihr persönlicher weltfremder Informatiker hilft gern weiter. Bei Einparkproblemen ihrer dümmlich-drallen Kommilitoninnen wären die Nerds allerdings auch hilflos. Kein Problem: Nimmt man halt den Hubschrauber.

Das hat nicht zuletzt den Vorteil, dass man länger schlafen kann. Und genügend Schlaf ist, darf man dem Autor glauben, immerhin ein Drittel dessen, was guten Journalismus ausmacht!

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18. Dezember 2007 23:12
Studenten vs. Autoren  
Daniel Reiner (Dreiner)

Niedlich, wie sich die ganze Klasse empört, wenn ihr mal ein Feuilletonist ein bisschen fahrig darüber bescheid gibt, dass es mit Journalistik-Ausbildungen nicht weit her ist -- Bachelor hin oder her. Schön, dass es in Deutschland noch Feuilletons gibt. Und die sollten weißgott weiterhin Autoren beschäftigen, die in ihrem Leben keine Kommunikationsmodelle auswendig, sondern Schreiben gelernt haben (wie, wo und weshalb auch immer). Netter Einwand mit dem Pressekodex... da wird das Volontariat im dritten Studienjahr hoffentlich die Augen öffnen. Und um Himmels Willen, liebe Studenten, nehmt bitte nicht die USA zum Vorbild in Sachen Journalisten-Ausbildung. Lest amerikanische Zeitungen online und vergleicht, ob ihr lieber mechanisch sortierte Fakten lesen wollt, oder Lesestücke wie in der dt. Presse. Eine völlig verschiedene Pressekultur, und das ist auch gut so.

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18. Dezember 2007 22:38
Kritisieren, ja - Nachfragen, nein  
Daniela Braun (DanielaBraun)

Lieber Autor! Mir fehlen in ihrem Artikel stichhaltige Argumente, warum der Journalistikstudiengang in Dortmund ihrer Meinung nach nichts taugt.

Warum sind kleine Kurse schlecht? Ist es nicht das, was alle immer fordern! Klagen nicht viel zu viele Studenten über überfüllte Seminare?! Warum ist es schlecht, dass Professoren im Kurs keinen Monolog halten, sondern auf die Fragen der Studenten eingehen? Wer nicht fragt, bleibt dumm! Und zeichnet es einen Dozenten nicht gerade aus, wenn er in der Lage ist, seine Seminarstunden mit den Studenten und nicht an ihnen vorbei zu strukturieren? Übrings: Bei dem Professor, den Sie so sehr kritisiert haben, habe ich in meinen 7 Semestern mit am meisten gelernt.

Abgesehen davon, dass ich es unverschämt finde, einem kompletten Studiengang samt Professoren eine ordentliche Arbeit abzusprechen, weil sie an ganzen drei Seminaren teilgenommen haben: Ich habe das Gefühl, dass sie nicht unvoreingenommen an ihre Recherche herangegangen sind - wo bleiben die Stellungnahmen der genannten Professoren, des Institutsvorsitzenden, des Rektors? Gerade dort, wo journalistische Beiträge einen Ruf (hier von der Universität, den Lehrenden und den Studenten) schädigen können, ist Ausgewogenheit geboten!

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18. Dezember 2007 22:35
Mit erkennbarem Willen  
Norman Stahl (Norman.Stahl)

Mit was für einer offen zur Schau geschriebener Genugtuung sich der Autor an seiner Niederschrift ergötzt, erlaubt die Mutmaßung, dass Herr Jungen bereits mit einer vorgeformten Meinung in seine bahnbrechende Recherche eingetaucht ist. Wie bedauerlich, dass der Aufwand seines mehrstündigen (!) aufopferungsvollen Undercover-Einsatzes - gepaart mit der Unannehmlichkeit, auf unzuverlässige öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen zu müssen und immer in der Angst, dass die gewiefte Tarnung auffliegt - in keinem Verhältnis zum Ertrag steht. Vom Autor eines renommierten Online-Auftritts hätte man weit mehr erwarten dürfen. Zumindest aber eine ausgewogene, faire Recherche - auch ohne N.C. sollte das der Maßstab sein.

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18. Dezember 2007 22:24
Dass alle auf dem "armen Jungen" herumtrampeln...  
Lars Tepel (LarsTepel)

...ist natürlich nicht nett. Irgendwie hatte er ja nur Pech.
Wäre er doch an einem anderen Tag gekommen, so hätte er lernen können, dass Journalisten die Wirklichkeit nicht umfassend abbilden können. Mehr noch: Dass niemand sie wirklich vollständig erfassen kann.
Vielleicht hätte ihn das ja nachdenklich gemacht. Dafür braucht's weder einen Universalgelehrten, noch einen Musterschüler-NC...

Oder: Vielleicht wusste er das und hat sich schlicht etwas vorschnell seiner unausweichlichen Verdammung zur Unvollständigkeit hingegeben...

Und zur Sachkenntnis:
Schade, da ist offenbar auch einiges im Argen - denn wie man am 3-Fragen-Kommentator erkennen kann, kommen offenbar nicht alle Leser inhaltlich mit, die den Studiengang nicht kennen:
Medicus-Buch und Rechtsgrundlagen: Das war in zwei verschiedenen Vorlesungen.

Und die "Medicus-Vorlesung" führt die Studierenden eben genau an die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Journalismus an sich - eben der Journalistik heran.
Und so bedeutet Journalismus für uns nicht nur Handwerk, sondern eben auch Sachkenntnis.

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18. Dezember 2007 22:02
Erst gelacht, dann teilweise genickt  
Gesa Schölgens (Gesa.Schoelgens)

Zugegeben, der Artikel ist Investigativ-Journalismus auf die billigste Art, und die Überschrift ist gezwungen abwertend und inhaltlich unpassend formuliert worden.

Und nein, man kann nicht aus drei Vorlesungen auf ein ganzes Studium schließen.

Aber ehrlich gesagt fand ich den Artikel insgesamt amüsant. Auch das Foto.
Wenn man unsere protzige Journalistik-Homepage besucht, und dann die Wegbeschreibung zum Institut nicht stimmt, ist das auch eher lustig.

Das Argument mit dem Voloplatz hat doch - Hand aufs Herz - bei vielen von uns gezogen.
Auch das man sich an den eigenwilligen Stil einiger Profs erst gewöhnen muss, kann ich bestätigen. Und das manche "dämliche" Fragen gestellt haben am Anfang (auch ich) ist ja normal. Und gut so. Denn Journalisten sollen fragen, fragen, fragen.

Wir haben teilweise mit dem Vorurteil zu kämpfen, Theoretiker zu sein. Was, wie ich finde, nicht stimmt, da in unserem Studiengang sehr viel diskutiert, reflektiert und (auf kreative Weise) praktisch gearbeitet wird. Auch unsere (künftigen) Arbeitsgeber wissen das zu schätzen.

Schade ist nur, dass sich Herr Jungen kein vollständiges Bild von uns gemacht

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18. Dezember 2007 21:51
Stichwort Sachkenntnis  
Tobias Zacher (zakus)

Gewagt, gewagt, die These vom "Stempel holen" nach der Befragung von drei Erstsemestern herzuleiten. Erstsemester wissen naturgemäß längst nicht alles über ihren Studiengang (Sie erinnern sich, Her Jungen?). Dass Abiturienten ihr Studium deshalb unter Umständen nach dessen Ruf auswählen, um den "Stempel" eines renommierten Abschlusses im Lebenslauf zu haben, wird Sie doch nicht ernsthaft überraschen können.

Interessant wäre es gewesen, auch Absolventen oder Hauptstudenten zu befragen. Die hätten Ihnen erzählen können, was dieses Journalistik-Studium abgesehen vom Eintrag in den Lebenslauf nutzt. Keine Angst, genügend kritische O-Töne hätten Sie auch dann gehört. Diese Vorgehensweise hätte jedoch mehr Aufwand bedeutet, als sich einen halben Tag lang mit jenen zu unterhalten, die seit gut zwei Monaten Journalistik studieren. Ich hoffe, Sie wählen bei ihren übrigen Recherchen die "Experten" mit mehr Bedacht aus. Oder lassen Sie sich den Gegenstand Ihrer Artikel immer von jenen erklären, die sich gerade erst in das Thema einarbeiten?

PS: Dafür, dass nicht nur das echte Interesse am Gegenstand den Journalisten antreiben kann, liefern Sie selbst das beste Beispiel. Wenn dem so wäre, hätten Sie schließlich umfassend recherchiert.

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18. Dezember 2007 21:36
FAZ.NET arbeitet unsauber  
Aarni Kuoppamäki (CartoonAK)

Aus neu entfachtem, wissenschaftlichem Eifer nachgereicht: die Quellenangabe zur voran gegangenen Kritik an Oliver Jungens Methodik.

"Journalisten geben sich grundsätzlich zu erkennen. Unwahre Angaben des recherchierenden Journalisten über seine Identität und darüber, welches Organ er vertritt, sind grundsätzlich mit dem Ansehen und der Funktion der Presse nicht vereinbar.

Verdeckte Recherche ist im Einzelfall gerechtfertigt, wenn damit Informationen von besonderem öffentlichen Interesse beschafft werden, die auf andere Weise nicht zugänglich sind."

- Deutscher Presserat, Richtlinie 4.1 - Grundsätze der Recherchen

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18. Dezember 2007 20:58
Die Verschulung des Studiums ...  
K.P. L1949 (microplan2002)

... ist nicht unbedingt eine Folge der Umstellung auf Bachelor und Master. Ich kenne (Diplom)-Studenten, die - kein Scherz - für ihre Prüfungen (die jeweils anteilig pro teilnehmendem Studenten max 15 Minuten dauern) Bücher (der betreffenden Dozenten ) auswendig lernen (ich wiederholde: auswendig lernen !). Und zwar, so wie ich das sehe, nicht nur für einzelne ausgewählte Fächer, nein: für Prüfungen bei sozusagen allen ihren Dozenten. Geübt wird nicht nur das Herunterleiern von Faktenwissen, sondern - und darauf wird besonderer Wert gelegt - auch das Nachplappern der Meinungen der Lehrstuhlinhaber. Denn 'das wollen die hören', so die Argumentation. Von 'Wissenschaft', kritischem Diskurs und Hinterfragen - keine Spur. Der Witz dabei ist: das funktioniert offensichtlch sogar ! Und zwar selbst an Universitäten, die neuerdings zur 'Elite' gehören. Ich verfolge das jetzt seit Jahren und komme aus dem Staunen nicht mehr heraus.

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18. Dezember 2007 20:56
Wiederholungen mögen vielleicht langweilen,...  
Daniel Klager (DanielKlager)

aber ich möchte auch meinen Unmut über diesen doch sehr schmal recherchierten Artikel äußern.
Sie, Herr Jungen, können doch selbt nicht ernsthaft annehmen aus drei Vorlesungen auf ein Studium schließen zu können. Natürlich sind diese Veranstaltungen am Anfang schwer einzuordnen, doch wenn man dabei bleibt, bilden sie entscheidende Grundlagen für dem Umgang mit moralischen und rechtlichen Problemen im Berufsalltag. Und das ist nur einer der angreifbaren Kritikpunkte. Diese und andere Punkte wurden und werden bestimmt an dieser noch öfter genannt, deswegen gleich das Fazit:
Wenn dieser Studiengang wäre, wie er hier dargestellt wird, würden sich die Betroffen nicht so zu Wehr setzen, sondern wären konstruktiver Kritik eher dankbar. Doch diese tauchte gar nicht auf.
Außerdem würden wohl kaum renommierteste Zeitungen und Rundfunkanstalten gesonderte Ausbildungsplätze für Studienrende der Journalistik bereitstellen, wenn der freie Markt besser geeignete Kandiaten offerieren würde. Von den von unseren Absolventen besetzen vollzeitstellen sprechen sie ja sogar anfangs. Den Grund, schlecht ausgebildete Kräfte im Unternehmen zu beschäftigen, müssten sie mir noch nennen.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel Klager
Fachschaft Journalistik

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