11. Oktober 2008

intensiv

Job oder Flop: Wie wird das neue Jahr?



2006 wird als Schicksalsjahr für die deutsche Wirtschaft gesehen: Springt der Konjunkturmotor endlich an? Wird es eine positive Belebung des Arbeitsmarktes geben? Können Hochschulabsolventen wieder optimistisch in eine strahlende Karrierezukunft schauen? Eine einfache Antwort darauf gibt es nicht. Denn die Signale fallen je nach Branche unterschiedlich aus. Auch die allgemeinen Prognosen sind unterschiedlich: Die Karriereberater von Lee Hecht Harrison kommen in ihrer 2006-Studie zum Ergebnis, daß es positive Signale auf dem deutschen Stellenmarkt gibt. Gleichzeitig registriert der Berufsstart Absolventen Index (BAI) einen Rückgang der ausgeschriebenen Stellenangebote. Top oder Flop? Der Ausgang scheint völlig unklar. Zu Beginn dieses entscheidenden Jahres bringt der Hochschulanzeiger einen umfassenden Report zur Entwicklung des Jobmarkts für Hochschulabsolventen.

Bildmaterial: Labor
 
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So wird das Jobjahr 2006

Springt der Konjunkturmotor endlich an, wie lange erhofft und vorhergesagt wurde? Wird es eine positive Belebung des Arbeitsmarktes geben? Der Hochschulanzeiger hat die wichtigsten Branchen abgeklopft und Experten aus Wirtschaftsverbänden, Personalberatung und Unternehmen nach ihrer Einschätzung befragt: Wie wird sich 2006 der Jobmarkt für Hochschulabsolventen und Young Professionals entwickeln? 



Logistikbranche

Die Logistikbranche gehört zu den größten Wirtschaftsbereichen Deutschlands und ist ein hart umkämpftes Geschäft. 


Pharmabranche

Auch 2006 werden im Bereich Health Care wieder viele qualifizierte Hochschulabsolventen gesucht. 


Wirtschaftsprüfung

Der Aufwärtstrend der WP-Branche hält an. 



Elektrobranche

„Grundsätzlich sind die Berufsaussichten für Hochschulabsolventen sehr gut. Dies wird sich in absehbarer Zeit auch nicht ändern. Gerade im Bereich der Zukunftstechnologien werden Ingenieure allgemein, aber besonders auch Elektroingenieure gesucht. Gute Chancen haben Absolventen, die ein Querschnittsstudium wie Mechantronik absolviert haben, also an der Schnittstelle zwischen Elektrotechnik und Maschinenbau.“ (Dr. Willi Fuchs) 

Dr. Willi Fuchs, Direktor des Vereins Deutscher Ingenieure, VDI
Energiewirtschaft

Chancen durch Generationswechsel. 


Nahrung und Genuß

Die Branche bleibt stabil. 



Werbung

Der Aufwärtstrend verschiedener Branchen lässt auch die Werbung wieder hoffen. 



Automobilbranche


Sie gilt als Deutschlands Schlüsselindustrie, die tragende Säule unserer Volkswirtschaft. Und deshalb ist die Autoindustrie ein äußerst wichtiger Indikator für das Jobjahr 2006. 

Beraterbranche

Die Consultingbranche hat wieder Aufwind. 


ITK-Branche

Stephan Pfisterer, Arbeitsmarktexperte des Berufsverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM)

„Wir können von keiner Jobrallye sprechen, aber wer räumlich mobil ist, kann optimistisch in die Zukunft blicken. Chancen bieten sich in Bereichen, in denen deutsche Unternehmen klassischerweise ausgewiesene Stärken haben, wie etwa bei den Mobilfunktechnologien oder der Unternehmenssoftware.“ (Stephan Pfisterer) 


Finanz- und Versicherungsbranche


Eisernes Sparen - so lautete das Programm der letzten Jahre bei den deutschen Banken. Nach hohen Verlusten mit Beginn der Jahrtausendwende reagierten sie mit dem Rückzug aus Geschäftsbereichen wie dem Investmentbanking oder mit Massenentlassungen. Nach langem Zähnezusammenbeißen konnten im vergangenen Jahr wieder erste Gewinne erwirtschaftet werden. Eine durchgreifende Konsolidierung ist jedoch laut Experten noch nicht in Sicht. 


Forschung und Entwicklung


Forschung und Entwicklung - Berufsfeld der Zukunft? 


Handel


Interkulturelle Qualitäten sind gefragt. 


Konsumgüterindustrie

Ina Claßen, Head of Corporate Recruitment Management bei Henkel in Düsseldorf

„Hochschulabsoventen steigen bei uns direkt auf einem konkreten Job mit voller Verantwortung ein, gepaart mit intensiver Betreuung während der Einarbeitungsphase. Um unsere Mitarbeiter für die Wahrnehmung strategischer länderübergreifender Aufgaben fit zu machen, haben wir das „Triple two“-Programm entwickelt. Das bedeutet, daß man die Gelegenheit hat, in zwei Unternehmensbereichen, zwei Funktionen und zwei Ländern erfolgreich eingesetzt zu werden und somit viele erfahrungen zu sammeln.“ (I. Claßen) 

Medien

Beliebt und hart umkämpft: Jobs im Medienbereich. Dabei bleibt es auch weiterhin.