14. Dezember 2009

Hochstimmung im Jahr der Mathematik

Mathematik studiert – und dann?

Von Gunda Achterhold



21. Januar 2008 Die lange als „Hilfswissenschaft“ belächelte Disziplin wird von der Wirtschaft zunehmend als strenge Schule geschätzt. Von IT über Financial Risks bis zum Consulting - Abstraktionsvermögen und analytisches Denken sind quer durch alle Branchen gefragt. Für Mathematiker tun sich ganz neue Berufsfelder auf.

Früher gingen Mathematiker zur Versicherung, sie wurden Lehrer oder sie blieben gleich in der Forschung. „Das hat sich grundlegend geändert“, sagt Günter M. Ziegler, Professor für Mathematik an der Technischen Universität in Berlin und Präsident der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV). „Tsunamis, Wettervorhersagen, Börsencrashs oder U-Bahn-Fahrpläne - überall ist Mathe drin.“ Kein Space-shuttle ohne die Theorie der Optimalen Steuerung und auch kein Industrieroboter in den Werkshallen der Automobilhersteller. Der Klimawandel lässt sich nicht über den Daumen peilen, und auch in der Medizin werden Forschungsprojekte anhand von Modellen ganz „unblutig“ berechnet. „Die Mathematik ist damit in der Wirklichkeit angekommen“, stellt der Berliner Professor fest. „Und auch die deutsche Industrie hat endlich verstanden, dass mathematisches Know-how ein Wettbewerbsvorteil ist.“ Das „Jahr der Mathematik“ kommt dem vor zwei Jahren ins Amt gekommenen DMV-Präsidenten gerade recht. Mit Schwung ist der 44-Jährige dabei, sein Fach von dem verstaubten Image zu befreien. „Das Bild vom Mathematiker ist irgendwo in den Siebzigern stecken geblieben.“ Gehört die Vorstellung vom weltfremden Theoretiker, der im stillen Kämmerlein über abstrakten Modellen brütet, also in die Mottenkiste? „Klar gibt es solche Leute“, so Ziegler. „Aber den introvertierten Mathematiker, der sich hinter seiner dicken Brille versteckt, den will die Wirtschaft nicht. Berufseinsteiger müssen auch gut auftreten und formulieren können.“ Seine Studenten - durch die Bank Hardcore-Theoretiker - finden meist noch vor ihrem Abschluss einen guten Job in der freien Wirtschaft, nicht wenige sind bei namhaften Unternehmensberatungen gelandet. „In der Mathematik werden nicht nur Sachverhalte vermittelt, sondern eine spezielle Art zu denken“, erklärt Ziegler das neu erwachte Interesse an den gut geschulten Zahlentüftlern. „Die Fähigkeit, hochkomplexe Probleme strukturiert und formal zu durchdenken, wird heute überall gebraucht.“

„Die Einsatzfelder sind überaus breit gestreut und haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten vervielfacht.“

Mathematiker erobern sich neue Branchen. In den Wachstumsmärkten Telekommunikation und Logistik sind sie ebenso zu finden wie in der Marktforschung und in der Raumfahrt, in großen Ingenieurbüros und mit zunehmender Tendenz auch im Consulting. Sie werden entweder aufgrund ihres spezifischen Wissens eingestellt, zum Beispiel in Finanzmathematik, Statistik oder Optimierung. Oder sie sind als Generalisten gefragt, die jedes beliebige Problem innerhalb kürzester Zeit beliebig tief durchdringen können. „Der Arbeitsmarkt sieht günstig aus“, bestätigt Arbeitsmarktexpertin Beate Raabe von der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung. „Die Einsatzfelder sind überaus breit gestreut und haben sich in den letzten zwei Jahrzehnten vervielfacht.“ Nur 663 Mathematiker waren im Jahr 2006 arbeitslos gemeldet, ein Drittel weniger als im Vorjahr. Zum Vergleich: 47.000 erwerbstätige Mathematiker und Physiker waren beim Statistischen Bundesamt zuletzt gemeldet - mangels Masse landen bei den Bundesstatistikern beide Disziplinen in einem Topf. Besonders gefragt sind Mathematiker nach wie vor an Hochschulen und bei Versicherungen, dicht gefolgt von Zeitarbeitsfirmen, Finanzinstituten und Unternehmensberatungen. In der Energiewirtschaft steigen Mathematiker als Risikomanager ein, als Systemadministratoren im IT-Bereich oder als Experten für Optimierungsprobleme in Industrieunternehmen.

Bei ihren traditionellen Arbeitgebern, den Banken und Versicherungen, erschließen sich Mathematikern zudem ganz neue Berufsfelder. Beide Branchen engagieren sich verstärkt im internationalen Anlagen- und Investitionsgeschäft. Mathematische Modelle und Methoden für die Risikokalkulation werden deshalb in immer größerem Umfang gebraucht. Doch nur selten werden Mathematiker in Stellenausschreibungen dezidiert angesprochen. Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels in der Informationstechnologie und bei den Ingenieuren stehen die Chancen für eine Schnittstellenposition hier besonders gut. „Berufseinsteiger sollten sich auf jeden Fall auch Angebote anschauen, die für Informatiker, Physiker oder Wirtschaftsingenieure ausgeschrieben sind“, rät die Bonner Arbeitsmarktexpertin. „Die Qualifikationen überschneiden sich häufig stark.“ Technomathematiker bringen auch ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse mit, Wirtschaftsmathematiker wiederum sind fit in BWL und VWL. Entscheidend ist der Blick über den Tellerrand, am besten noch während des Studiums. Je stärker eine Branche auf eine bestimmte Ausbildung fixiert ist, desto leichter haben es Absolventen, die sich über einschlägige Praktika, Werkstudententätigkeit oder Studienschwerpunkte empfehlen.

„Berufseinsteiger sollten sich auf jeden Fall auch Angebote anschauen, die für Informatiker, Physiker oder Wirtschaftsingenieure ausgeschrieben sind.“

Auch bei den Wirtschaftsprüfern besteht Bedarf an Rechengenies. „Absolventen mathematischer Studiengänge sind bei uns vor allem in den Geschäftsbereichen Audit Financial Services und Advisory Financial Risk Management gefragt“, sagt Melanie Appel, Recruiting-Mitarbeiterin der Berliner Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG. Im Bereich Audit geht es um Bilanzierungsthemen, wie Ansatz und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, oder um Performancerechnungen und deren Abstimmungen. Neben finanzmathematischen werden hier auch Finanzprodukt- und IT-System-Kenntnisse verlangt. „Wer sich für die Prüfung von Versicherern interessiert und auf der Karriereleiter vorankommen will, hat mit dem Berufsexamen des Aktuars (DAV) die besten Chancen“, betont Appel. Doch der Titel ist nicht leicht zu haben: Vorausgesetzt werden eine mindestens dreijährige Berufspraxis und mindestens ein Dutzend bestandener Prüfungen. Beim Financial Risk Management wiederum geht es um die Quantifizierung und Modellierung von Risiken im Finanzgeschäft - ein Eldorado für ausgeprägt analytische und zahlenfreudige Tüftler. „Wir haben es auf der einen Seite mit den Spezialisten in Banken, Versicherungen und Unternehmen zu tun, mit denen wir Risikomodelle bauen und Bewertungsalgorithmen implementieren“, erklärt KPMG-Manager Holger Spielberg. „Die Herausforderung besteht auf der anderen Seite darin, die Ergebnisse dieser sehr komplizierten mathematischen Prozesse auf ein für Nicht-Mathematiker verständliches Niveau herunterzubrechen, um sie dem Management präsentieren zu können.“ Seit sechs Jahren ist der promovierte Mathematiker bei der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft in München beschäftigt. Während andere Kollegen stärker auf Industrie- oder Versicherungsunternehmen spezialisiert sind, konzentriert er sich auf das Finanzgeschäft der Banken.

Ein klassischer Fall ist die Bestimmung des „Value at Risk“. Diese Größe gibt an, wie viel eine Bank mit einer bestimmten Risikoposition mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit maximal verlieren kann. „Dahinter verbergen sich komplexe statistische Modelle, doch am Ende der Berechnungen steht eine einzige Zahl, die interpretiert und ans Management berichtet wird“, so Spielberg. Eine Transferleistung, für die es oft einer guten Portion Pragmatismus und Kompromissbereitschaft bedarf - für Mathematiker, hundertprozentig „richtige“ Lösungswege und eindeutige Ergebnisse gewohnt, eine Herausforderung. „Letztlich geht es darum, ergebnisorientiert vorzugehen und Annahmen zu setzen, die tatsächlich wesentlich sind“, betont Spielberg. „Alles andere wäre nicht umsetzbar.“ Generalistische Fähigkeiten sind in dieser Schnittstellenposition Voraussetzung, und letztlich entscheidender als finanzmathematische Expertise. „Eine solide statistisch-numerische Kompetenz genügt zumindest, um sich in die Materie einarbeiten zu können“, so der Münchener Berater „Berufseinsteiger, die frisch von der Uni kommen, müssen sich vor allem die wirtschaftlichen Hintergründe aneignen, um ihre Modelle auch in der Realität anwenden zu können.“

Die Fähigkeit, Katastrophen aller Art berechnen zu können, eröffnet Mathematikern einen krisensicheren Markt. Anhand statistischer Modelle und Wahrscheinlichkeitsrechnungen tasten sie sich als Risk Manager an Wirbelstürme ebenso hartnäckig heran wie an Privatinsolvenzen und Staatsbankrotte. Nicht nur im Consulting ist diese Schlüsselkompetenz gefragt, auch im Versicherungswesen und im Finanzgeschäft steigt der Bedarf sprunghaft an. Banken haben spezielle Traineeprogramme im Angebot, um Hochschulabsolventen auf den Umgang mit verschiedensten Risikoszenarien vorzubereiten. Dazu gehören sogenannte operationale Risiken ebenso wie Marktrisiken, Kundenausfallrisiken oder Liquiditäts- und Reputationsrisiken.

Leif Boysen, der seit Mai bei der Commerzbank in Frankfurt angestellt ist, entwirft jeden Tag Worst-Case-Szenarien. Wie wahrscheinlich ist es, dass ein Unternehmer ausfällt und seinen Kredit nicht zurückzahlen kann - und was passiert dann eigentlich? Das sind Fragen, die den 30-Jährigen beschäftigen. Auf der Basis von Vergleichszahlen entwickelt er Lösungsmodelle für den Fall der Fälle. „Komplexer wird es, wenn Vorhersagen für Ereignisse zu treffen sind, zu denen es kaum Daten gibt“, so der Statistikexperte. Was tun, wenn zum Beispiel ein Industrieland wie Frankreich als Kreditnehmer ausfällt? „Ich kann mir natürlich die 20, 30 Länderausfälle der letzten Jahre anschauen, aber die sind vom Rating her nicht direkt vergleichbar.“ Probleme wie diese lassen sich nur im Team lösen. „Ich kann Zahlen interpretieren und Prozesse verstehen“, stellt Mathematiker Boysen fest. „In so einem Fall lassen sich Daten jedoch nur in Abstimmung mit einem unserer Volkswirte übertragen.“ Der Austausch zwischen den Disziplinen ist in Boysens Gruppe eine Selbstverständlichkeit. Naturwissenschaftler und Wirtschaftsexperten arbeiten im Risk Management der Bank Hand in Hand.

Großen Bedarf an analytisch begabten Zahlenkünstlern zeigen wie eh und je die Versicherer. Die etwa 280 Versicherungsgesellschaften in Deutschland beschäftigten im Jahr 2006 rund 225.700 Mitarbeiter, 4.200 von ihnen waren Mathematiker. Das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten ist breit. Theorien spielen in diesem Geschäft eine ebenso große Rolle wie Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik. Aktuare sind auch in dieser Branche eine feste Größe. Der aus dem Angelsächsischen kommende Berufsstand verbindet profundes mathematisches Wissen mit wirtschaftlichem Sachverstand und Know-how in IT. „Wir setzen diese hochspezialisierten Versicherungsmathematiker vor allem in den Bereichen Gesundheit und Leben ein“, erklärt Ursula Jenne-Lindenberg von der Münchener Rückversicherung. „Interessante Aufgaben finden Absolventen auf allen Ebenen, in den Innovationsteams ebenso wie im Risk Trading, in der Rückversicherung von Lebensversicherungen, den Financial Risks, im Underwriting oder in der Schadenabteilung“, so die Rück-Sprecherin. „Sogar in der Personalabteilung werden sie für die Berechnung von Altersversorgungsleistungen eingesetzt.“

Alexandra Haßlacher gibt ihren Kollegen im Underwriting die entscheidenden Tools an die Hand. „Die Underwriter handeln mit den Kunden die Verträge aus“, erklärt die 26-Jährige. „Von uns bekommen sie die entsprechenden mathematischen Methoden dazu, in Software verpackt.“ Vor zwei Jahren hat die Diplom-Mathematikerin mit Studienschwerpunkt Stochastik und Statistik als Trainee bei der Münchener Rück angefangen. Ein Drittel der Teilnehmer an diesen Programmen besteht aus Mathematikern. „Während der Uni war ich noch gar nicht so auf Versicherung eingestellt“, erzählt sie. „Dann habe ich im Hauptstudium ein Praktikum gemacht und gemerkt, wie viele Möglichkeiten es eigentlich gibt.“ Während der Zeit als Trainee hat sie alle Abteilungen des Hauses kennengelernt. Die obligatorische sechswöchige Auslandszeit verbrachte sie in Sidney. „Dort war ich im Underwriting eingesetzt und ganz nah dran am Geschäft“, so Haßlacher. „Ich durfte sogar mitverhandeln.“ Seit Anfang 2006 ist sie im Corporate Pricing angestellt und analysiert Preisschwankungen. „Anhand vergleichbarer Datenerhebungen versuchen wir, Tarife für die Zukunft zu schätzen“, erklärt sie. „Das sind Prozesse, die immer in Bewegung sind, weil sich ständig etwas ändert. Erdbeben zum Beispiel oder die Auswirkungen des Klimawandels müssen wir immer wieder neu berücksichtigen - das ist Mathe pur.“

Beim Übergang in eine Führungsposition spielt das Fachliche nur noch eine untergeordnete Rolle. „Wer Mathematik studiert hat, bringt analytisches Denken und eine gewisse Hartnäckigkeit in Problemlösungsprozessen mit“, sagt Kathrin Harrecker. „Aber der Part, den man inhaltlich verstehen muss, wird in der Linienverantwortung immer kleiner.“ Als Gruppenleiterin in der Ressort-IT Finanzen bei der BMW Group führt die 37-Jährige ein Team von neun Leuten. Harrecker, die ursprünglich Lehrerin werden wollte, wechselte nach dem Lehramtsexamen für Mathematik und Wirtschaft in eine Unternehmensberatung. Sechs Jahre lang beschäftigte sie sich schwerpunktmäßig mit Themen aus der Produktplanung in der Pharma- und Chemieindustrie. „Inhaltlich hat das mit dem, was ich heute mache, überhaupt nichts mehr zu tun.“ Aufgabe der Gruppe ist es, Standard-Software für die Finanzprozesse in den internationalen BMW-Vertriebsgesellschaften anzupassen. Organisation des Arbeitsumfeldes, Mitarbeiterführung und Eskalationsgespräche gehören für die Gruppenleiterin zum täglichen Brot. Ihr jetziges Aufgabengebiet besteht darin, die richtigen Mitarbeiter mit geeigneten Aufgaben zu betrauen, Ergebnisse einzuschätzen und alle Fäden zu koordinieren. „Natürlich bringe ich Erfahrung aus IT-Projekten mit und kann Prozesse entsprechend bewerten“, stellt sie fest. „Die Anforderungen an Soft Skills und Führungsqualitäten machen jedoch mindestens die Hälfte des Jobs aus.“ Spätestens hier stoßen mathematische Kernkompetenzen an ihre Grenzen. „Da braucht es eben auch viel Fingerspitzengefühl“, so die Gruppenleiterin.

Infos für Studenten und Berufseinsteiger:

Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV)
c/o WIAS
Mohrenstraße 39
10117 Berlin
Tel.: (0 30) 2 03 72-3 06
http://www.dmv.mathematik.de

Gesellschaft für Angewandte Mathematik und Mechanik e. V.
Geschäftsstelle
c/o Prof. Dr.-Ing. V. Ulbricht
Technische Universität Dresden
Institut für Festkörpermechanik
01062 Dresden
Tel.: (03 51) 46 33 34 48 (Sekretariat)
GAMM@mailbox.tu-dresden.de
http://www.gamm-ev.de

DMV/DAMM/GDM/MNU
Initiative Mathematikjahr
Prof. Günter M. Ziegler
Institut für Mathematik, MA 6-2
TU Berlin
10623 Berlin
Tel.: (0 30) 3 14-2 57 30
ziegler@math.tu-berlin.de

Jobinfos für Mathematiker im Internet

http://www.berufenet.arbeitsagentur.de (Suchwort: Mathematiker)
http://www.math-jobs.de
http://www.mathematik.de
http://www.emis.de http://www.ams.org

Buchtipp:

Berufs- und Karriere-Planer Mathematik. Ein Studienführer und Ratgeber
Vieweg Verlag, 2006, 460 Seiten, 19,90 Euro

Wo werden Mathematiker eingesetzt, was sind typische Tätigkeitsfelder und mit welchen Qualifikationen finden sie den besten Einstieg? Die Autoren dieses ausgesprochen praxisorientierten Handbuchs sind erfahrene Fachjournalisten, Mathematiker an Hochschulen und Industriemathematiker. In Interviews und Berichten stellen sie typische Unternehmensbereiche und Tätigkeitsfelder vor und lassen in Praktikerporträts Mathematiker aus den unterschiedlichsten Branchen zu Wort kommen. Ein Anhang liefert ausführliches Adressenmaterial, Firmenprofile mit Anschriften und Ansprechpartnern in Unternehmen. Ein informativer Leitfaden, der sich ebenso für Studierende eignet, die sich möglichst gezielt auf den Berufseinstieg vorbereiten wollen, wie für Absolventen, die auf der Suche nach konkreten Tipps für die Bewerbung sind.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 94, 2008, Seite 68
Bildmaterial: Jörg Mühle, Labor
 
 
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