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|  | intensiv Legal, illegal - ganz egal? - Karrieretricks auf dem Prüfstand 
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Wer auf ganz normalem Wege Karriere machen will - mit einer ehrlichen Bewerbung, einem offenen Vorstellungsgespräch, ordentlichen Leistungen am Arbeitsplatz - der macht heute keine Karriere. Der Ehrliche scheint der Dumme zu sein. Er bleibt auf der Strecke, während der Trickser überall hinkommt: mit geklauten Seminararbeiten, gefälschten Zeugnissen und miesen Finten beim Aufstieg auf der schmalen Karriereleiter. Oder im Jargon der Karriereberater: mit optimiertem Lebenslauf und der richtigen Büropolitik. Die Frage lautet: Wo läßt sich die Grenze ziehen zwischen erforderlichem Selbstmarketing und den Tricks, die eindeutig illegal sind?
Und wenn es so ist, daß heute mehr getrickst und geschummelt wird als je zuvor: Warum? Wohin ist unser Unrechtsbewußtsein verschwunden? Bemerken wir am Ende die eigene Hochstapelei schon gar nicht mehr und leiden kollektiv unter Größenwahn? Oder gehört ein bißchen Lügen und Schummeln einfach zum Menschen dazu? Bildmaterial: Christopher Fellehner, Labor
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Schummeln bei der Bewerbung Das Ich als Mogelpackung
Wieviel im Bewerbungsprozeß getrickst wird, weiß keiner. Die letzte Stichprobe machte das Detektiv-Institut Kocks bereits im Jahr 2000: Nach Angabe der Düsseldorfer waren damals 30 Prozent von 5.000 Bewerbungen gefälscht. Die häufigsten Fälle waren geschönte Lebensläufe, gefälschte Zeugnisse und unwahre Titelangaben. 
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Der grosse Unibluff Schummeln für einen guten Abschluß
Wer hat auf der Schulbank nicht schon einmal beim Nachbarn gespickt? Harmlos, so etwas. Spätestens im Studium jedoch wird's ernst. Denn dann geht es um eine wissenschaftliche Ausbildung, deren Abschluß und Note einen großen Einfluß auf den späteren Erfolg im Berufsleben haben kann. Mogelmöglichkeiten für eine herausragende Uni-Karriere gibt es viele - die meisten sind strafbar. 
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Alles nur Fassade Hochstapler
Gert Postel ist der in Deutschland wohl berüchtigste Hochstapler der vergangenen Jahre. Doch er ist nicht der einzige ... 
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Kompetenzdarsteller Mehr Schein als Sein
Ist der Schritt in den Job geschafft, geht das Tricksen, Bluffen und Hochstapeln munter weiter. Vorrangiges Ziel hierbei: Kollegen, Chefs und Mitarbeiter von den eigenen Kompetenzen überzeugen - und zwar auch und gerade dann, wenn man noch gar keine hat. 
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