13. Oktober 2008

intensiv

Manche mögen's weich. Der ultimative Soft-Skill-Guide



Sie sind in aller Munde: Wer Erfolg haben will, behaupten Personaler und Karriereratgeber, muss über Soft Skills verfügen. In einer Umfrage hielten 93 Prozent der befragten Unternehmen Schlüsselqualifikationen für den Berufseinstieg genauso wichtig oder wichtiger als Fachwissen. In die gleiche Kerbe schlägt der Bund Deutscher Arbeitgeber. Er beklagt, dass deutsche Ingenieure zwar ein sehr gutes Know-how haben, aber in der Regel leider keinerlei Führungskompetenz. Und schließlich bestätigt der Blick in die Stellenanzeigen, wo die Prioritäten liegen: Gefragt sind Tugenden wie Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke, Verantwortungsbewusstsein. Doch was heißt eigentlich teamfähig? Und woher weiß ich, ob ich überdurchschnittlich verantwortungsbewusst bin? Woran erkennt der Personaler im Gespräch meine soziale Kompetenz? Und legt er wirklich so viel Wert darauf? Oder entscheidet letztlich nicht doch sein Bauch über das Schicksal des Bewerbers? Die Bedeutung von Soft Skills, wer sie braucht und wie man sie erlernen kann, zeigen wir im nächsten Heft.

Bildmaterial: Labor
 
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Soft Skills
Was heißt schon belastbar?

In der Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft von heute spielen Soft Skills eine größere Rolle denn je. Erfolg hat, wer sich gut verkauft, überzeugend auftritt und mit unterschiedlichsten Menschen klarkommt. Die Unternehmen wissen um die Macht der weichen Faktoren - und behandeln sie dennoch wie Beiwerk. 


Online-Tests zur Selbsteinschätzung
Und wo liegen Ihre Stärken?

Wer kann schon über sich selbst sagen, dass er teamfähig ist? Wer weiß, ob er Führungsqualitäten besitzt? Von Psychologen konzipierte Eignungstests helfen Hochschulabsolventen, ihre Interessen und ihr Potential zu erkennen. Das Tolle: Einige lassen sich kostenlos im Internet durchführen. 


Wenn der Aufstieg ins Stocken gerät
Zu soft für die richtige Karriere?

Manfred Mustermann, abgeschlossenes BWL-Studium, jung, erfolgreich, seit fünf Jahren stellvertretender Abteilungsleiter in einem großen deutschen Unternehmen, hat ein Problem: Mit seiner Karriere will es einfach nicht weitergehen. Dabei verfügt er über alle Soft Skills, die in Führungspositionen gefragt sind: kein skrupelloser Aufsteiger oder fieser Ellenbogenarbeiter, aber durchaus ehrgeizig und zielbewusst, durchsetzungsfähig und bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wir wollten von Karriereberatern wissen: Warum kommt Manfred nicht weiter? 


Beschreiben und nicht aufzählen
Wie Sie mit Ihren Soft Skills werben


Sie sind kreativ, kommunikationsstark und belastbar? Damit locken Sie keinen Personaler mehr hinterm Ofen hervor. Eindruck hinterlassen heute nur noch diejenigen Bewerber, die ihre Soft Skills mit knackigen Beispielen anschaulich beschreiben können. Hier verraten Ihnen zwei Karriereexperten, wie das am besten gelingt. 

Typenfrage
Soft Skills unter der Personalerlupe

Den einen reicht der handgeschriebene Lebenslauf, andere bevorzugen das persönliche Vier-Augen-Gespräch, Vorsichtige halten sich lieber gleich an die gängigen Testverfahren: Personalern stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um herauszufinden, ob Bewerber zum Unternehmen passen. 

Soft-Skills-Seminare
Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans


Angebote für Soft-Skills-Seminare gibt es zuhauf - von freien Beratungsfirmen und im Zuge des Bologna-Prozesses auch immer häufiger an den Hochschulen. Doch was taugt Soft-Skills-Training eigentlich?