07. Oktober 2008

strategisch

Krankmacher Karriere



15. Juli 2005 Der Kampf um gute Jobs wird immer härter. Vor allem Hochschulabsolventen sind bereit, immer mehr für ihren persönlichen Aufstieg zu opfern: ihren Schlaf, ihre Gesundheit, ihre Freunde, ihre Liebe, ihr Gewissen. „Kann Karriere krank machen?“ fragt deshalb der Hochschulanzeiger und verrät ausnahmsweise einmal nicht, was man alles tun kann, um aufzusteigen, sondern zeigt auf, wie man sich am besten vor ungesunden Karriereviren schützt.

Bildmaterial: Labor
 
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Krankmacher Karriere
Lieber Work-Life-Balance statt Burn-out-Syndrom

Höher, schneller, weiter: Wer die Karriereleiter besteigt, muß sich jeden Tag aufs neue gegen die Konkurrenz behaupten und einem extrem hohen Erfolgsdruck standhalten. Dabei wird oft nicht beachtet, daß zuviel Druck - egal, ob er von außen oder innen kommt - mit der Zeit richtig krank machen kann. 


Sabbatical
Reif für die Pause

Die einen nutzen ein Sabbatical dazu, ein Buch zu schreiben, andere gehen auf Weltreise, holen eine Promotion nach, bauen ein Haus oder kümmern sich um die Familie. Fast alle tanken dabei neue Energie für die Arbeit - und finden wieder zu sich selbst. 

Burn-out
Wenn die Seele überfordert ist


Statt des Staatsexamens bekam Anne im Jurastudium eine Nervenkrankheit und mußte in die Psychiatrie. Ein klassischer Fall von Burn-out lautete die Diagnose. Mittlerweile hat sie gelernt, ihre Grenzen besser wahrzunehmen und zu akzeptieren. 

Interview
„Bloß nicht am Rennen teilnehmen!"

Horst Conen

Horst Conen, Erfolgsberater und Coach für Selbstmanagement, weiß aus der täglichen Praxis, daß vor allem junge Absolventen und Berufseinsteigern zur Selbstüberforderung neigen. Der hausgemachte Streß aus immer mehr Spaß, mehr Erfolg und mehr Erlebnis grenze zunehmend an Selbstausbeutung, mahnt der erfolgreiche Autor im Gespräch mit Hilmar Poganatz.