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Arbeiten bei den Kleinen Ich habe heute bestimmt auf dem Markt die besten Chancen. Von Anne Götz 
18. Juni 2007 Tim Büthe (24) ist Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und Webdesign. Nach drei Jahren im Beruf ist er gespannt, welche weiteren Aufgaben die Branche für ihn bereithält.
Direkt nach meinem Realschulabschluss habe ich mich für die IT-Branche entscheiden. Aber ohne Studium ging da nur wenig, deshalb habe ich erst die Fachoberschule mit dem Schwerpunkt Informationstechnik besucht. Danach bin ich bei einem kleinen Kasseler Software-Unternehmen eingestiegen. Nach zweieinhalb weiteren Jahren Ausbildung im Betrieb durfte ich mich offiziell Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung nennen. Nach der Ausbildung hat mich das Unternehmen zwar übernommen, aber weil die Auftragslage schlecht war, bin ich nicht lange dort geblieben. Jetzt arbeite ich seit drei Jahren bei der GUS-Group in Köln an der Weiterentwicklung einer Software für den Bereich Unternehmenssteuerung. Nach Gesetzesänderungen muss das System zum Beispiel ergänzt werden, oder es werden neue Funktionen eingebaut und bestehende entfernt. Bei meinem jetzigen Arbeitgeber gefällt mir, dass man anders als in einem großen Unternehmen nicht in der Masse untergeht und sehr eigenverantwortlich arbeitet. Trotzdem kann ich mir vorstellen, in Zukunft zu einem anderen IT-Unternehmen zu wechseln, um noch einmal was Neues zu lernen. Und mit meiner Ausbildung und den drei Jahren Berufserfahrung habe ich heute auf dem Markt bestimmt die besten Chancen. Text: Hochschulanzeiger Nr. 91, 2007 Bildmaterial: privat
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