13. Oktober 2008

intensiv

Karriere und Karitas:
Warum es gut ist, Gutes zu tun



Studieren, Jobben, Praktika, Auslandssemester - und dann noch Gutes tun? Das geht. Wir stellen sie vor: Studentinnen und Studenten, die Erstsemestern helfen, ausländische Kommilitonen unterstützen, Studierende mit Behinderungen begleiten oder Krabbelstuben an der Uni gründen. Die sich beim Roten Kreuz, beim Diakonischen Werk oder bei den Pfadfindern ihrer Stadt einsetzen. Wir fragen, warum sie sich ehrenamtlich engagieren und wie sie das - trotz Uni-Streß - eigentlich schaffen. Auf der anderen Seite fragen wir Personaler: Sind sozial engagierte Studenten die besseren Bewerber? Was zeichnet sie aus? Daß „Corporate Citizenship“ für immer mehr Unternehmen ein Thema wird, zeigen die Zahlen: Mehr als ein Viertel der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland engagiert sich mittlerweile in sozialen Projekten, Tendenz steigend. Warum? Ehrenamt ist gut fürs Image. Es beeindruckt die Öffentlichkeit und bringt Jobs. Und das gilt für Unternehmer genauso wie für Absolventen.

Bildmaterial: Labor
 
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Karriere und Karitas
Warum es gut ist, Gutes zu tun

Studieren, jobben, Praktika absolvieren, Auslandssemester organisieren - und dann noch Gutes tun? Das geht. Immer mehr Studierende bringen es fertig, sich trotz Uni-Streß ehrenamtlich zu engagieren. Was treibt sie an? Nächstenliebe in harten Zeiten? Oder reine Karriereberechnung, weil ein Ehrenamt im Lebenslauf bei potentiellen Arbeitgebern Sonderpunkte bringt? Oder ist Karitas schick? Einblicke in ein verblüffendes Phänomen. 


Gute Gründe
»Es hat mich nicht mehr losgelassen«

Ein angehender Arzt pflegt unentgeltlich Aids-Kranke in Afrika. Ein Ingenieur gründet eine Sozialinitiative an seiner Hochschule. Eine Historikerin kämpft gegen die Folter in der Welt. Und ein Architekt bekennt leidenschaftlich Flagge im Umweltschutz: Was bewegt sie zu ihrem Engagement? Der F.A.Z.-Hochschulanzeiger hat nachgefragt. 

Antony Kanappilly (29) war für Ärzte ohne Grenzen in einem Flüchtlingscamp in Uganda.
Tue Gutes - und rede darüber
Der Karitas-Karriere-Faktor

Soziales Engagement sehen Arbeitgeber gern. Doch wie viel Ehrenamt gehört in die Bewerbung? Karriere-Experten sind sich in dieser Frage nicht einig. 


Mehr Liebe - mehr Umsatz
Der gute Kapitalist

Der Gründer und Leiter der Drogeriekette DM, Götz W. Werner, gilt als Vorzeigeunternehmer, der sich mit Leidenschaft dem sozialen Engagement verschrieben hat. In seinem Konzept „Unternehmertum als Füreinander-Leisten“ beflügeln sich Gewinne und Nächstenliebe gegenseitig. 


Studentisches Engagement
Entdecke die Möglichkeiten


An deutschen Unis machen sich Hunderte von studentischen Initiativen stark: Sie helfen ausländischen Studis, greifen finanziell klammen Kommilitonen unter die Arme, renovieren Hörsäle oder geben Heimkindern Nachhilfe. Hier einige Beispiele - durchaus zur Nachahmung empfohlen. 

Mehr als Ruhm und Ehre
Preiswerte Helfer


Ehrenamtliches Engagement von Studierenden wird nicht nur mit Anerkennung belohnt: Organisationen wie das Deutsche Studentenwerk (DSW) sowie einzelne Hochschulen und Stiftungen haben Preise ins Leben gerufen, mit denen Karitas-Studierende prämiert werden. Hier die wichtigsten Auszeichnungen. 

Die gute Firma
Corporate Social Responsibility


Wer bei einem sozial engagierten Arbeitgeber anheuert, darf sich freuen: Hier klappt die Kommunikation, die Stimmung ist positiv, die Arbeit macht Spaß - und man hilft mit beim Gutes tun.