Von Werken der bildenden Kunst über politische Plakate und Reklame bis zur Ikonographie der beiden Weltkriege: Ein stattlicher Band führt durch die Bildwelten der Jahre 1900 bis 1949. Von Peter Geimer
An der Denkfähigkeit scheiden sich die Geister von Mensch und Tier. Aber ist Denken alles? Reinhard Brandt fragt, wie es um die menschliche Einzigartigkeit bestellt ist. Von Marianna Lieder
Franka Potente und Karsten Schellenberg haben einen sympathisch nüchternen Fitness-Ratgeber geschrieben, in dem sie auf allen Glamour verzichten und dafür viele nützliche Ratschläge versammeln. Von Gesine Hindemith
Der Markt der Gesundheitsbücher boomt, zumal wenn es um das Wohl der Kinder geht. Die Untiefen des Genres sieht man am Beispiel des Bandes Krankheit als Sprache der Kinderseele. Von Robert Jütte
Barbara Wildenhahn untersucht am Beispiel der Frankfurter Zeitung und der Deutschen Allgemeinen Zeitung das Feuilleton der Weimarer Republik und entdeckt dort den Übergang zu einem naturwissenschaftlich geprägten Denken als neuer Leitkultur. Von Andreas Platthaus
Ursula Biermann hat eine aufschlussreiche journalistische Recherche vorgelegt, die an vielen Einzelbeispielen zeigt, wie schwer es ältere Menschen heute haben, eine adäquate medizinische Versorgung zu bekommen. Von Robert Jütte
Das Geheimnis der Templer, ein glänzender Thrillerstoff: Alexandre Adler mustert die vielen tollen Geschichten, entwirft aber auch seine eigene gewagte Fassung der historischen Begebenheiten. Von Oliver Jungen
Hohe Theorie muss nicht sein, doch das Handwerk gilt es zu kennen: Werner Busch hat eine Gegengeschichte zur akademischen Kunstauffassung geschrieben, die nichtunbedingt durch ihren Sinn für klare kunstgeschichtliche Fronten, wohl aber durch eine Fülle von Einsichten besticht. Von Ralph Ubl
In fremder Haut sieht die Welt gleich anders aus: Zwei Bücher widmen sich den Grundlagen der Empathie und ihrer kulturellen Ausformung. So könnte der neue Dialog zwischen Biologie und Geisteswissenschaften aussehen. Von Dieter Thomä
Stefan Frank, Mitarbeiter der Zeitschrift konkret, hat mit lakonischem Humar und beachtlicher Sachkenntnis ein Buch zur Wirtschaftskrise geschrieben. Von Christoph Albrecht
Auf der Suche nach dem intensiven Leben im Angesicht des vorzeitigen Todes: Gerald Uhlig-Romero, Gründer des Café Einstein in Berlin, berichtet. Von Michael Pawlik
Wie steigere ich mein Hirn? Zwei Bände geben einen aufschlussreichen Einblick in die Möglichkeiten, sich selbst per Pharmaka zu modifizieren. Von Helmut Mayer
Wer an den Talkshows wieder einmal verzweifeln möchte, kann nun zu einem Buch greifen, das sich ihnen widmet: Harald Keller hat eine Geschichte des quotenträchtigen Genres in Deutschland vorgelegt. Von Ernst Horst
Wo sind die Schnittpunkt von Computer und Philosophie? Künstliche Schoßhunde, sythetische Gefühle, moralische Verantwortung - ein Sammelband zeigt uns im Licht der Maschinen. Von Christoph Albrecht