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Barbara Wildenhahn

Feuilleton zwischen den Kriegen

Barbara Wildenhahn untersucht am Beispiel der „Frankfurter Zeitung” und der „Deutschen Allgemeinen Zeitung” das Feuilleton der Weimarer Republik und entdeckt dort den Übergang zu einem naturwissenschaftlich geprägten Denken als neuer Leitkultur.

Der Rezensent Andreas Platthaus ist von Darstellung und Interpretation angetan: „Wie viel uns dennoch von dieser Glanzzeit trennt, zeigen die Begrifflichkeiten, das Pathos und die Themen der Feuilletons der zwanziger Jahre. Es ist eine andere Welt, die da noch einmal aufscheint - intellektuell höchst herausfordernd, aber dann untergegangen, weil sie den Primat der Politik eben doch nicht überwinden konnte.”