
1. Hier stehen nur 1250 Zeichen zur Verfügung - wenn Du genaue Erläuterungen erwartest, dann erwartest Du zu viel. Beschäftige Dich mal mit dem Christentum, dann weißt Du was ich meine.
2. Es ging bei den 2 Milliarden Christen nicht darum Sch... oder was anders gut zu finden, sondern um Glauben. Fliegen haben keinen Glauben, genauso wenig wie Atheisten. Fliegen können nichts dafür - ob das bei Atheisten auch der Fall ist weiß ich nicht. Es ein Defizit das Atheisten nicht Glauben können und ob es Veranlagung oder fehlendes Wissen ist - ich weiß es nicht.
Interessierst Du Dich dafür, dann suche mal in Google nach einen Artikel mit dem Titel: "Wenn Atheisten über Glauben reden". Der Autor geht recht kurz und bündig auf das Problem ein und kann auch Dir sicher helfen.

Zu den Leserkommentaren:
1. "christliche Werte sind nun mal total andere als nicht-christliche". Wie? Total andere? Ohne diese Begriffe wie "christlich" oder "nicht-christlich" zu hinterfragen: buddhistische Werte oder jüdische Werte sind also total andere, als christliche? These: es gibt auch nicht-christliche Werte, die den christlichen total ähnlich sind!
2. es gibt weit mehr als 2 Milliarden Fliegen auf der Erde, die alle Sch... gut finden; das ist noch kein Grund daraus zu schließen, dass Sch... wirklich gut ist. These: manchmal gibt es auch Sachen, die viele Individuen gut finden, die aber deshalb nicht per se gut sind!
3. "die Ökomene ist eine spezifisch deutsche Angelegenheit und schon darum abzulehnen." Fragen hierzu: was hat Ökomene mit diesem Artikel zu tun? Was ist denn eine spezifisch deutsche Angelegenheit? Wo ist die Kausalverbindung zwischen spezifisch deutsche Angelegenheit und der Schlussfolgerung, diese ablehnen zu sollen?

Piusbrüder, evangelikale Kreationisten oder Islamisten - nur dumm das die nichts miteinander zu tun haben. Piusbrüder und evangelikale Christen verhalten sich immer friedlich, im Gegensatz zu Islamisten - und wer meint der Kreationismus erklärt die Welt besser als einer der Evolutionstheorien - es gibt ja mehrere - der muss weder extrem, noch radikal sein.
Diese Schubladen sind falsch und zeugen nicht von fundierten Hintergrundwissen - ebenso wie das andere was Herr Schnädelbach von sich gibt. Beispiel: Wenn jemand sein Kind in einen katholischen Kindergarten steckt, dann hat das gute Gründe. Christliche Werte sind nun mal total andere als nicht-christliche. Der Unterschied ist sehr groß, aber meistens gibt es noch einen anderen Grund: Der Glaube. Davon hat Herr Schnädelbach so wenig Ahnung wie alle Atheisten. Dafür kann er nichts, würde er einen Glauben haben, dann würde er besser verstehen warum 2 Milliarden Menschen meinen es sei gut Jesus nachzufolgen. Aber da er keinen Glauben hat - da ihm der Glaube fehlt so wie einem Blinden die Sehkraft fehlt - kann er auch nur mangelhaft umschrieben um was es beim Glauben geht.

Was ich an der Ökumene blöd finde:
1) In einer pluralistischen Gesellschaft, die die Religionsfreiheit im Grundgesetz stehen hat, gibt es überhaupt keinen Grund, die Anzahl der Konfessionen zu reduzieren.
2) Die Ökumene ist ein heimlicher Versuch, wieder eine einheitliche privilegierte Staatskirche zu gründen, das moralische Definitionsmonopol zurückzuerobern.
3) Das Versprechen, mehr "Gemeinsamkeit" zu erreichen, oder "schmerzliche Trennungen zu überwinden" ist ein Betrug: Denn auch die Ökumene wird nie wirklich ALLE Konfessionen umfassen, manche werden immer draußen bleiben müssen.
4) Die Ökumene ist eine spezifisch deutsche Angelegenheit und schon darum abzulehnen.
5) Die Ökumene ist eine Religion für machtbewußte Konformisten.