Nur kurz zu der Gegenstimme im Beitrag:
"Die ironischen Aktionen der frühen Kommune I passen so wenig ins Konzept..."
Sicher? Lesen Sie mal eine Goebbels-Biographie. Sie machen den Fehler, die heutigen Dumpfgeister mit den damaligen Nationalrevolutionären zu vergleichen. Denken Sie an Goebbels' perfide "Isidor"-Aktionen, an die Mittel, mit denen er sich aus jeder Strafverfolgung herausgewunden hat, an die Tatsache, daß die verbotene SA dann eben in langer Unterhose und Zylinderhut als "Kegelclub Alle Neune" marschierte.
"Aber der Kommandoton(...)".
Na, kommen Sie. Das ist eine ästhetische, keine inhaltliche Frage. Bei den Nazis wie bei den 68ern ging es doch darum, eine bestimmte angepaßte Verhaltensweise an den Tag zu legen. Wer am besten Marx oder Hitler für seine Vorstellungen zitieren konnte, gewann die Diskussion. Und die Nazis als einheitlich zu bezeichnen, ist Unfug. Ein Grundkonzept der Machterhaltung war doch, parallele Organisationen miteinander um die Macht kämpfen zu lassen. Und zwar auch schon vor der Machtergreifung.
Ich bleibe dabei: Jede Ideologie, die glaubt, die einzige Wahrheit für sich gepachtet zu haben, wird - vielleicht guten Willens - menschenfeindlich.
...des Buches gelesen habe. Er hat naemlich Recht!!! Sie sind halt die Kinder ihrer Eltern und in ihren Methoden und absolutistischen Ansichten nicht so sehr verschieden nur mit negativem Vorzeichen. Ich weiss jetzt geht wahrscheinlich ein Aufschrei durch die Republik aber diese "Abrechnung" muss mal sein zumal auch viele dieser "68 er" in den Institutionen sitzen und ganz aktiv an der Politik unseres Landes teilnehmen. Ansonsten sei die schon erwaehnte Biografie von Joachim Fest empfohlen, die auch zeigt, dass Hitler anfangs eher mit dem Sozialismus geliebaeugelt hat und erst durch seine Kriegserfahrung zum Nationalsozialisten Nr.1 geworden ist.
Sehr geehrte Damen und Herren.
Ich habe die 68-iger seinerzeit rein subjektiv ebenfalls als Nazi-Nachhut wahrgenommen. Diese Darstellung wundert mich also nicht. Ich hatte ständig ein Déja vu - Erlebnis. Allerdings war für mich die Ähnlichkeit eher die eines Negativ-Positiv-Abzuges in der Optik und im Verhalten.
Die Nazis hatten kurze Haare, die 68-iger lange.
Die Nazis versuchten discipliniert zu sein, die 68 waren waren es nicht.
Nazi waren sportlich, 68-iger nicht.
Nazi: Familienkult, 68: nicht usw: Gleichheit in der Negation.
Aber Massenaufmärsche, Fanatismus, Intoleranz, Verehrung von Heroen, "Führern", Gewaltbereitschaft usw erschienen mir immer subjektiv als identisch. Ich habe sie immer als antidemokratisch trotz gegenteiliger Beteuerungen wahrgenommen.
Mit freundlichem Gruss , H.P.Gross
der Nationalsozialisten waren die 68er natürlich nicht.Aber etas Erbgut hatten sie.
Weil beide Ideologien (Sozialismus und Nationalsozialismus) sich sehr ähnelnde Zwillinge sind.
Ob von den Revoluzzern auch nur einer wußte,daß der nationalsozialistische "Führer" (wie mancher seiner Weggefährten) anfangs mit dem Sozialismus liebäugelte und selbst zugab,"von denen" einiges an perfiden Techniken im Umgang mit dem Feind -und dem Volk!- abgeschaut zu haben (vgl J.Fest 'Hitler') ?
Schön blöd,Jungs,sollte es stimmen,daß IHR am Ende die kapitalistische "Büchse der Pandorra" geöffnet habt,als IHR -ohne Willen zur Differenzierung und Schonung- gegen die althergebrachten Institutionen,Werte,Traditionen und Denkweisen angerannt seid,mit der selbst ausgedachten Behauptung,diese wären "an allem schuld" :
am Aufstieg und der Herrschaft des Nationalsozialismus und wiederum danach am nicht vorwärts kommenden Endsieg des internationalen Sozialismus.