“Es ist unschwer zu erkennen, dass zur Bürgertugend zunehmend Kompetenzen gehören, die eher weiblicher als männlicher Sozialisation entspringen“

Sachbuch: „Allein ist nicht genug“

Was denkt Gesine Schwan?

Ganz Deutschland diskutiert über Gesine Schwan. Wer die derzeit meistbesprochene Frau des Landes kennenlernen will, lese ihr Buch „Allein ist nicht genug“. Ein gesellschaftlicher Entwurf, eine philosophische Streitschrift über das gute Leben. Von Christian Geyer

Lesermeinungen zum Beitrag

26. Mai 2008 22:34

Gesine Schwan for President

Hellmut Koch (825630)

Hellmut Koch LTURM Die FAZ hat schon gewählt. Dank Christian Geyer wissen wir, dass kein Weg an dieser Superfrau vorbeiführt. Hillary Clinton sieht dagegen arm aus. Dieser Artkel, erschienen in der Seite Neue Sachbücher, ist keine Rezension ( kritische Besprechung eines Buches ) sondern eine Hagiographie. Philosophie ins höchste Amt, hatten davon nicht schon vor Jahrtausenden die Griechen geträumt ! Wer die Satzkonstrukte des Feuilletonisten auch bei dreimaligen Lesen nicht begreift bekommt Minderwertigkeitskomplexe angesichts der Geistestitanen die hier zusammentreffen. Die Republik wird einen kulturellen Quantensprung vollziehen müssen, wenn sie den Gedanken der zukünftigen Präsidentin auch nur ansatzweise folgen will. Mit dieser "Buchbesprechung" bleibt Geyer sich selbst treu und gibt denjenigen recht die eine deutliche Linksdrift im so geschätzten Feuiilleton der FAZ festellen.

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26. Mai 2008 19:39

Verruchter Hunger nach Gold

Holger Sulz (H._Sulz)

Leider leider, lieber Herr Declerq, ist auch die FAZ nicht gefeit gegenüber dem zeitgeisteln, an die "Männerdämmerung" sei erinnert und die unsäglichen Auftritte der quasi- Nobelpreisträgerin Schwarzer. In der Tat hat die Hymne des Herrn Geyer kultisches an sich und es beruhigt mich, daß es Leser mit Degout betrachten. Sie sehen es richtig: Totalitarismus ist angesagt. Indes will ich auch ein gutes Haar an Gesine lassen: sie hatte es immerhin gewagt, seinerzeit Schmidt die Stange zu halten mit durchaus überzeugender Begründung und wurde dafür von den Linksidioten der sog. "SPD" in die Wüste geschickt. Selbst als Quotenprofessorin liefert sie noch Passables ab. Stirnrunzelnd betrachte ich aber ihr Geilen nach der Nominierung zum Frühstücksdirektor der Republik- das eint sie mit Köhler in meinen Augen. Sie würden beide Lissabon unterschreiben, fürchte ich.

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26. Mai 2008 11:07

der Primat der Ökonomie bis zum Exodus aus dem Wachstumszwang-Absolutismus

Rüdiger Kalupner (Ruediger_Kalupner)

In der aktuellen Phase der deutschen Politik, die mit dem Exodus aus dem herrschenden Wachstumszwang-Absolutismus enden wird, ist der Ökonom Horst Köhler sicherlich die bessere Alternative. In der darauf folgenden Implementierungsphase der neuen Ordnung des Gesellschaftlichen, in der die gesellschaftliche 'Fortschrittsordnung des Schöpferischen' hin auf die Entwicklung der menschlichen Fähigkeiten diskutiert und erklärt werden muß, wäre Frau Schwan sicherlich die geeignetere Bundespräsidentin. Es geht dann um die alles Ideal wäre es also, wenn Horst Köhler in dem verbleibenden Jahr noch den Exodus anstoßen und begleiten würde, in dem er u.a. dafür sorgt, dass die Klima-Sozial-plus-Reformdiskussion auf der ökonomienahen, evolutionsprozess-theoretischer Grundlage stattfindet. Nach dem Sturz des Wachstumszwang-Absolutismus könnte eine Kulturphilosophin des Typs 'Gesine Schwan' dann die kulturrrevolutionären Perspektiven behandeln, und den Menschen das Leben unter der Herrschaft des Schöpferischen vorstellbar machen. Da die Evolutionsprozesslogik eine maximialistische ist, die in Übergangsphasen sich mit Wundern outet, bin ich zuversichtlich, dass es so kommen wird. Nach Hannah Arendt ist das Wunder der Sinn von Politik.

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26. Mai 2008 07:26

Schwanensee

Peter Böttcher (Joffy)

Wenn das deutsche Volk den eigenen Präsidenten nicht wählen kann, warum soll man dieses Buch kaufen?? Sicherlich wird nach dem Abklatschen der SPD/LP für das Pöstchen, die Broschüre als Pflichtlektüre kostenlos an alle Haushalte geliefert.

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25. Mai 2008 22:59

Kniefall vor der holden Weiblichkeit...

Emmanuel Declerq (Declerq)

Wenn man weiß, dass die „Zeit“-Journalistin Gaschke eine ultra-Feministin ist, die es fertig bringt Sachbücher und reihenweise Artikel zu gesellschaftlichen Themen zu schreiben, ohne sich um jegliche empirische Erhebung zu bemühen, dann erahnt man: das beschriebene schöne Leben ist ein am Reißbrett intellektueller Phantasien entworfene Gespenster, eine Welt mit Kobolde, Einhörner und sonstiges an daher gedichteten Fabelwesen. Dass Fr. Gaschke und Herr Geyer nicht neutral gegenüber Frau Schwan berichten können und vor allem wollen, lässt vermuten dass Fr. Schwan für sie eine Art Messiahs, gar ein Erlöser darstellt. Die Rehthorik, die Herr Geyer hier verwendet grenzt an einer göttlichen Verehrung oder an einem Personenkult eines Sektenführers. Ach ja und „jene die hier Einwände erhöben, sähen gegenüber dieser Frau sehr schnell sehr piefig aus“. Dieser vorwarnende Satz von Herren Geyer entlarvt die Radikalität seiner Haltung. Es ist gerade der klassische Rezept jeder totalitären Gesinnung, abweichende Meinungen von vorne herein zu diskreditieren und ins lächerliche zu ziehen.

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25. Mai 2008 21:57

Es ist schon lange genug

Holger Sulz (H._Sulz)

"Es ist unschwer zu erkennen, dass zur Bürgertugend zunehmend Kompetenzen gehören, die eher weiblicher als männlicher Sozialisation entspringen" Das steht da so- völlig unhinterfragt und wird von Herrn Geyer wie die Dreifaltigkeit verkündet- allein der Name der Vorwortverfasserin und Hardcorefeministin Gaschke läßt uns nicht gerade seine Verzückung teilen und für die eher geistig einfach strukturierte vereinigte Linke gilt: Hauptsache, sie hat Brüste. Geschichte wiederholt sich doch: für den römischen Kaiser Caligula habe ich mittlerweile ziemliches Verständnis.

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25. Mai 2008 21:41

Gäbe es nicht die Frage der Präsidentschaft

Owe Jessen (owe.jessen)

würde man diese Buchkritik als gut platzierte PR bewerten, um die Verkaufszahlen hochzutreiben. Interessant finde ich, dass Geyer Gaschke nur als "Journalistin" beschreibt, die das Vorwort geschrieben hat, die keine "professionelle Distanz bewahren will." Kein Wunder, ist sie doch Herausgeberin des Buches. Mit dem Gesagte will ich nichts von Frau Schwans Gedanken, oder der Qualität des Buches nehmen, da ich es nicht gelesen habe, aber Herr Geyer sollte sich doch überlegen, ob er nicht mehr "kritisches Hinterfragen" - Nachdenkenkönnen im Sinne Schwans üben will.

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25. Mai 2008 20:56

Die Gedanken sind frei.

Peter Szameitat (MAKSAS)

Das bisherige Tun aber, laesst hierauf Rueckschluesse zu. Frau Prof. Schwan ist eine Frau, die in jedem ihrer Vorhaben zu spuerende kreative Lust eingibt, ohne die sich kein Weg zum Erfolg oeffnet. Sie ist kein Durchschnittsmensch, der darauf wartet, das etwas geschieht. Sie macht sich selbst an die Arbeit, damit etwas geschieht. Dadurch steht sie staendig mit Argusaugen unter Beobachtung und in der Kritik. Vornehmlich von konservativen maennlichen Politikern, die eher die Erde veraendern wuerden, als ihre Meinungen und Angewohnheiten. Hoffen wir das sie sich der Wahl stellt. Sie kann den Menschen in Deutschland wieder mehr Zuversicht fuer die Zukunft geben. MAKSAS

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25. Mai 2008 18:00

Schoen und gut...

Bernd Hoefel (hoefel)

... aber irrelevant. Politik ist primaer keine sinngebende sondern eine gesetzgebende Taetigkeit. Und in dieser Hauptaufgabe versagen unsere Politiker mit gleichfoermiger Regelmaessigkeit. Wer mit seiner Bildungspolitik die junge Leute nicht ausreichend auf's Leben vorbereitet, braucht ihnen dann kein moralphilosophisch-kulturkritisches Staatsoberhaupt vorzusetzen das Ihnen erklaert wie sie in ihrer Arbeits- und Perspektivenlosigkeit ein sinnerfuelltes Leben Fuehren koennen. Die Politik ist erstmal in Ihrer Primaerfunktion gefragt: Gesetzgebung zur Verbesserung der wirtschaftlichen Leistungsfaehigkeit, Senkung der Arbeitslosigkeit, Rueckfuerung der Staatsverschuldung, Steigerung der Qualitaet der Schul- und Universitaetsausbildung etc. Zu diesen wirklich wichtigen Themen erwarte ich von Koehler mehr Substanz as von Frau Schwan.

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25. Mai 2008 17:12

Mrs Second-Hand Präs. -in für Deutschland

Hans Oppen (HansOppen)

Alle Vorgänge Niederlage bei erster Kandidatur, SPD schieb sie auf die Bühne nach dem Motto -eine gefühlte große Volkspartei muß eine Kandidatin haben-, etc. alles Wiederholungen und schon einmal da gewesen wie in einem Second-Hand laden.

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