11. Oktober 2008
Business-Knigge 

Geld her

Stipendien: Wer bietet was?

Von Frank Krings



David Hecker lässt sich von der deutschen Wirtschaft fördern. Für das Bronn bacher Stipendium musste er den Beweis erbringen, dass er durchaus das Zeug zur Führungskraft hat.
23. Juni 2008 
Nicht begabt, verarmt oder parteiisch genug für ein Stipendium? Das macht nichts. Viele Vergabekriterien gehen längst über klassische Elitenförderung hinaus. Ein Rundblick über die aktuelle Lage im Stipendiendschungel.

Bronnbacher Stipendium

Ein Ballett-Workshop mit Pina Bausch!
Damit hatte VWL-Student David Hecker (24) nicht gerechnet, als er sich für das Bronnbacher Stipendium „Kulturelle Kompetenz für zukünftige Führungskräfte“ bewarb. „Im Bewerbungsgespräch ging es ja nicht um höhere Kultur. Sie stellten mir eher klassische Lebenslauffragen, zum Beispiel die nach meiner außergewöhnlichsten Leistung im Leben.“ Seine Mit-Stipendiatin Gudrun Paulsen (23, BWL) erinnert sich an „fünf Männer im Anzug, die mir kritische Fragen über meine beste Business-Idee stellten.“ Die geschäftsmännische Atmosphäre ist dabei nicht überraschend - schließlich ist das Bronnbacher Stipendium eine Initiative des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI. Nur wer glaubhaft das Potential zur Führungskraft verkaufen kann, kommt hier weiter. Damit die zukünftige Wirtschaftselite aber nicht nur Hedge- von Indexfonds, sondern auch Dal von Picasso unterscheiden kann, soll sie auch die hohe Kultur kennenlernen. „Dafür werden uns sämtliche Workshops, Fahrten, Ausstellungen und Materialien finanziert“, erklärt David Hecker. Das Malereiwochenende mit dem Künstler Carsten Focke hat Gudrun Paulsen bisher am meisten beeindruckt. „Wann malt man schon mal auf einer 1,5 mal 1,3 Meter großen Staffelei ein Selbstporträt?“ fragt sich die BWLerin. Die Stipendiaten müssen dabei die Organisation der Events von der Raumbuchung bis zur Beamer-Ausleihe selbst übernehmen. Ganz nebenbei lernen sie auf Vernissagen und Workshops auch ihre Förderer wie Dr. Manfred Gentz, Vorstandsmitglied von Daimler Benz, kennen. Dass solche Kontakte später einmal karrierefördernd sind - damit rechnet David Hecker fest: „Das Bronnbacher Stipendium ist vor allem eine ideelle und weniger eine materielle Förderung.“

Friedrich-Ebert-Stiftung

»Der Abbau sozialer Ungleichheit sollte oberstes Kriterium bei der Stipen dien - vergabe sein«, findet Damir Softic. Er ist Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Wer aus bescheidenen Verhältnissen stammt und auf materielle Unterstützung angewiesen ist, geht andere Wege.
„Als Stipendiat eines Begabtenförderwerks bekomme ich die volle monatliche Grundförderung von 525 Euro plus 80 Euro Büchergeld“, erzählt Damir Softic (24) stolz. Die Wut auf soziale Ungerechtigkeit ließ den aus einer bosnischen Arbeiterfamilie stammenden Studenten zur Eigeninitiative greifen. Denn von seinen Lehrern, die ihn nicht für die Stiftung des Deutschen Volkes vorschlagen wollten, war er schwer enttäuscht. „Und das nur, weil ich einen Punkt weniger in der Abi-Note gegenüber zwei Bewerbern aus reichem Hause hatte!“ Bei der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung hatte er mehr Erfolg. Überhaupt sollte nach Meinung des Jungsozialisten der Abbau sozialer Ungleichheit oberstes Kriterium bei der Stipendienvergabe sein. Zunächst werden aber alle Bewerber von parteinahen Stiftungen nach der bewährten Trias aus Studienleistungen, sozialem Engagement und dem Persönlichkeitsbild bewertet. „Dennoch lautet das Motto: Eher fair als elitär! Die Friedrich-Ebert-Stiftung sucht keine reinen Büchergeldempfänger, deren Eltern zu wohlhabend für die Grundförderung sind“, erklärt der Soziologe. Denn die wollen seiner Meinung nach auch gar nicht die läppischen 80 Euro, sondern nur das Label „Begabtenförderung“ im Lebenslauf. Für seine nach Bafög-Kriterien am Elterneinkommen berechneten knapp 600 Euro im Monat muss Damir viel tun: So organisiert er in der Hochschulgruppe seiner Stiftung alle zwei bis drei Wochen Infoveranstaltungen für Gymnasiasten. Am monatlichen Stammtisch wird dann noch eifrig Networking beispielsweise durch Infos über Praktikaplätze betrieben. „Wir führen aber keine Anwesenheitslisten wie die spießigen Konrad-Adenauer-Stipendiaten“, feixt der Juso.

Wie alle anderen parteinahen Stiftungen bietet auch die Friedrich-Ebert-Stiftung ein Seminarprogramm mit circa 100 Veranstaltungen an. „Davon schafft aber jeder Stipendiat nur zwei bis drei pro Semester“ weiß Damir. „Das sind etwa Rhetorik-Kurse oder Workshops über Friedenspolitik. Die dauern zwölf Stunden täglich - und das fünf Tage lang!“ Bei so viel Stiftungsstress darf sogar die Regelstudienzeit überschritten werden: „Wir Stipendiaten sind halt besonders rührige Studenten - alle so vom Typ ehemaliger Jahrgangsstufensprecher“, gibt der ehemalige Jahrgangsstufensprecher Damir zu. Wer sein „Bummeln“ daher mit Engagement in Vereinen, Parteien und NGOs begründen kann, wird weiter gefördert. Trotz seiner Betonung der Studienfinanzierung möchte auch Damir die ideelle Förderung nicht missen. So lernte er durch die Stiftung den berühmten Politikwissenschaftler Prof. Dr. Herfried Münkler, Autor des Bestsellers „Die neuen Kriege“, kennen. „Gegenüber solchem Networking sind die 600 Euro fast schon unwichtig. Aber das merkt man erst später“, gibt Damir zu.

Baden-Württemberg-Stipendium

Ein Motivationsschreiben, ein gutes Zwi schenprüfungszeugnis und ein lokkeres Vorstellungsgespräch – schon hatte Miriam Bühler ihr Baden-Württemberg-Stipendium in der Tasche und konnte damit ein Auslandssemester in China finanzieren.

Vom Aushang am Schwarzen Brett bis zum Kulturschock in Chinas Großstadt Hangzhou - für Miriam Bühler (25) ging das alles sehr schnell.
Weil die Lehramtsstudentin noch eine lange Wartezeit bis zum Referendariat vor sich hatte, bewarb sie sich für das Baden-Württemberg-Stipendium. Ein Motivationsschreiben und Zwischenprüfungszeugnis (mindestens Note gut) reichte dafür aus. Nach einem lockeren Vorstellungsgespräch konnte sich Miriam für das anstehende Auslandssemester eine der Partnerschulen des Schwabenlandes in Australien, Russland oder eben China aussuchen. „Ich habe mich aus Neugier für das Zhejang-Education-Institute in Hangzhou entschieden - obwohl ich kein Wort Chinesisch konnte“, erzählt Miriam. Als einzige Ausländerin sei sie dort zwar sehr herzlich aufgenommen worden, aber es sei auch ein Schock für sie gewesen, als sie plötzlich mit der Realität konfrontiert wurde. Dass sich zum Beispiel die nächsten sechs Monate ausschließlich auf dem riesigen Campus abspielen würden, hatte sie nicht erwartet. „Tagsüber Vorlesungen, abends lernen, dann schlafen - fertig! Ab 22 Uhr wurde uns sogar der Strom abgedreht.“ Doch auch solche Erfahrungen gehören wohl zum kulturellen Austausch, den das Baden-Württemberg- Stipendium komplett - und das bedeutet Flug, Miete, Schul- und Essensgeld - finanziert.

Haniel-Stiftung

Den Direktkontakt mit einer aufstrebenden Wirtschaftsmacht suchte Jannis Koehn (24).
Als BWL-Student der privaten Otto Beisheim School of Management lernte er die Haniel-Stiftung kennen. Mit ihrem Programm „Go East“ finanzierte sie ihm ein dreimonatiges Praktikum in der deutsch-russischen Außenhandelskammer. „Ich wohnte mitten in Moskau - eine der teuersten Städte der Welt, wo ich einen wirklich coolen Nine-to-five-Job als Wirtschaftsredakteur hatte“, berichtet Jannis. Für die Interviews mit deutschen Geschäftsleuten reiste er den ganzen Tag durch die russische Boomtown, wo „eine richtige Goldgräberstimmung“ herrsche. Mit den 3.000 Euro, die Jannis im eigenen Kostenplan für die Haniel-Stiftung kalkulierte, kam er allerdings nicht aus. „Ich musste noch 1.500 Euro draufzahlen - aber das war mir die Erfahrung wert.“ Als angenehm und komfortabel empfand er das unbürokratische Prozedere bei der Anmeldung - es genügte das Empfehlungsschreiben eines Professors, ein Motivationsschreiben und ein Kostenplan. Am Ende des Stipendiums musste er dann noch einen knappen Erfahrungs- und Kostenbericht für seine Nachfolger verfassen. „Für wirtschaftsnah Studierende, die neue Märkte in Osteuropa kennenlernen wollen, ist diese Stiftung ideal“, meint der BWL-Student.

US-Sportstipendium

Sein dreimonatiges Praktikum in der deutsch-russischen Außenhandelskammer kann sich Jannis Koehn nur deshalb leisten, weil er dabei von der Haniel- Stiftung unterstützt wird.

Neben Networking, Studienfinanzierung und dem Eintrag „Begabtenförderung“ im CV wollen viele Stipendiaten nur eins - ab ins Ausland!
So wurde Sandra Brunke (26) während ihres USA-Stipendiums zunächst mit „Howdy!“ und später mit „Aloha!“ begrüßt. Die Wirtschaftswissenschaftlerin landete nämlich zuerst am Arizona Western College und später an der Hawaii Pacific University - und das dank Volleyball! Neben Football und Basketball ist dies eine der drei Sportarten, die an US-Colleges als Sportstipendium gefördert wird. Deswegen sah Sandra als Spielerin in der 2. Bundesliga Potsdam dort die Chance, Sport und Studium zu kombinieren. „Ich habe bei einem Beachvolleyball-Lehrgang in Hamburg davon gehört. Es war dann aber noch einmal ziemlich aufwendig, an die nötigen Informationen über Visa, Aufnahmetests und passende Colleges zu kommen“, erzählt sie. Letztendlich hat sich aber der Aufwand gelohnt: Weil Collegeteams das wichtigste Marketingmittel an US-Unis sind, werden für sie keine Kosten und Mühen gescheut. „An der Hawaii Pacific University wird vor den Spielen Hula getanzt, eine College Brass Band spielt auf, und es gibt sogar männliche Cheerleader!“ schwärmt Sandra Brunke. Doch für den Ruhm der Uni muss jedes Collegeteam kräftig schwitzen: „Wir trainieren jeden Tag mindestens drei Stunden! Unsere Leistung muss kontinuierlich stimmen.“ Dafür werden den Stipendiaten Uni-Gebühren von bis zu 60.000 Dollar pro Jahr, Unterkunft, Verpflegung und Trainingskleidung finanziert. Weil für sie als Deutsche die Anmeldeprozedur so kompliziert war, hat Sandra Brunke jetzt „volleyUSA“ gegründet. Mit dieser Recruiting-Agentur bietet die Jungunternehmerin Volleyball-Talenten aus dem deutschsprachigen Raum ihr ganzes Know-how an.

Allgemeine Infos im Internet
> Alles, was man über Stiftungen im In- und Ausland wissen muss: http://www.stiftungen.org
> Eine umfangreiche, frei zugängliche Stipendien-Datenbank: http://www.e-fellows.net/forms/stipdb
> Ein Wiki, in dem Stipendiaten Erfahrungen, Tipps & Tricks austauschen: http://www.e-fellows.net/ wiki/index.php (Kategorie: Stipendien)
> Weitere Stipendien-Verzeichnisse und Finanztipps: http://www.studis-online.de/StudInfo/ stipendien.php

Mit jährlich bis zu 60.000 Dollar werden in den USA Sport-Stipendiaten gefördert. Sandra Brunke ist eine von ihnen.

Begabtenförderungswerke: die elf Klassiker
> Cusanuswerk - Bischöfliche Studienförderung (katholisch)
> Evangelisches Studienwerk e.V. Villigst (evangelisch)
> Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD-nah)
> Friedrich-Naumann-Stiftung (FDP-nah)
> Hans-Seidel-Stiftung (CSU-nah)
> Hans-Böckler-Stiftung (gewerkschaftsnah)
> Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen-nah)
> Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU-nah)
> Rosa-Luxemburg-Stiftung (Die Linke-nah)
> Stiftung der Deutschen Wirtschaft (Arbeitgeber-nah)
> Studienstiftung des deutschen Volkes (politisch, konfessionell und weltanschaulich unabhängig)

Die drei goldenen Regeln für Stipendiaten
1. Leistung: Sie sollten gute, am besten sehr gute Noten haben!
2. Außeruniversitäres Engagement: Ob Kirchenchor, Amnesty International oder Kassenwart im Sportverein - zeigen Sie gesellschaftlichen Einsatz!
3. Persönlichkeit: Heben Sie sich von Mitbewerbern mit interessanten Hobbys, Projekten (oder wenigstens interessanten Ansichten) ab!

Nicht für jedermann: Spezielle Förderprogramme:
>
Für Frauen: Der deutsche Akademikerinnenbund e.V. fördert engagierte Studentinnen http://www.dab-ev.org
> Für Theatermacher: Die Deutsche Bank Stiftung unterstützt zukünftige Führungskräfte im Opernbereich http://www.deutsche-bank-stiftung.de/ amh.html
> Für Nachkommen von NS-Opfern: die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft http://www.stiftung-evz.de
> Für Strombergs: Das Stipendiatenprogramm des Versicherungskonzerns AXA http://www.axa.de/servlet/PB/menu/ 1078506_l1/#stipendium
> Für Nachwuchskreative: das von der Werbeagentur Scholz & Friends finanzierte Scholarship for Creative Excellence http://www.s-f.com/Career/SFScholar ship/tabid/62/Default.aspx
> Für Volleyball-Asse, die in die USA wollen: http://www.volleyusa.com
> Für Kinder armer Ärzte: das Stipendium der Hartmannbund-Stiftung http://www.aerzte-helfen-aerzten.de
> Für Labormäuse: die Bayer-Stiftungen http://www.bayer.de/de/ bayer-stiftungen.aspx
> Für zukünftige Manager, die auch an ihr kulturelles Kapital denken http://www.uni-mannheim.de/ bronnbacher-stipendium
> Für Nachwuchs-MLPLer http://www.jointhebest.info
> Für Schwaben, die es in die weite Welt hinauszieht http://www.bw-stipendium.de/ewms/ pages/start.htm
> Für BWLer, die den Ostern erobern wollen http://www.haniel-stiftung.de
> Für Karrieristen, die eine Studienfinanzierung brauchen http://www.career-concept.de
> Für Karrieristen, die ein Social Network brauchen http://www.e-fellows.net

Cusanuswerk
„Du bist ein echter Individualist? Am besten noch mit Nähe zum katholischen Glauben? Dann solltest du dich mal beim Cusanuswerk bewerben.“ - Julia Schulz (21), die Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus an der Uni Hildesheim studiert, erfüllt die Anforderungen, die das katholische Cusanuswerk an seine Stipendiaten stellt, und ist deshalb in das Stipendiatenprogramm aufgenommen worden. „Ich habe schon immer unkonventionelle Dinge gemacht, wie Sozialreportagen mit Obdachlosen oder Patenschaften für Killerwale“, erklärt die Nachwuchsliteratin. Das sei wichtig, weil das Cusanuswerk im Sinne der Biographienförderung ungewöhnliche Lebenswege unterstützen will. „Diese Stiftung sucht zum Glück nicht nach karriereorientierten BWLern oder Wirtschaftsinformatikern“, betont Julia. „Meine Bewerbung fing zwar bürokratisch mit Gutachten und Arbeitsproben an. Aber dafür war das Auswahlgespräch nur eine nette Unterhaltung über meine Ansichten - ganz ohne Prüfungscharakter.“ Dabei dürfen die Ansichten zur katholischen Kirche durchaus auch kritisch sein - wenn sie denn gut begründet sind. „Wer seine Positionen fest vertreten und diskutieren kann, hat hier gute Karten“ weiß Julia. Genau wie bei den parteinahen Begabtenförderungswerken richtet sich die Studienfinanzierung bei dieser kirchlichen Einrichtung nach dem Elterneinkommen und beträgt maximal 525 Euro plus 80 Euro Büchergeld. Inhaltlich wird im Seminarprogramm des Cusanuswerks vor allem der Blick über den Tellerrand gefördert: „Ich sagte meinem Vertrauensdozenten, dass ich gerne mal in der Pathologie Leichen sezieren würde. Demnächst kann ich dann während der Sommerakademie mit Medizinstudenten entsprechende Seminare besuchen und vielleicht darüber schreiben“, berichtet Julia.

Studienförderprogramm des Finanzdienstleisters MLP
Zu viel Papierkram und zu viel Theorie hat Ralph Buchsteiner (25) die Bewerbung bei der Studienstiftung des deutschen Volkes vergällt. „Ich sollte einen ellenlangen Papiertiger in Form eines ausgeschriebenen Lebenslaufs verfassen“, ächzt der Geoinformatiker. Dann durchlief er im Auswahlverfahren noch hochtrabende Gruppendiskussionen sowie allgemeine und fachliche Einschätzungen der Jury. „Da gab sich ein Haufen Theoretiker die Hand. Na ja, ich wurde jedenfalls nicht genommen“, erzählt er mit einem Schulterzucken. Das Studienförderprogramm des Finanzdienstleisters MLP war schon eher nach seinem Geschmack: „Dort lief im Vorstellungsgespräch alles simpel and straight! Eine verständliche Präsentation der eigenen Ziele, Stärken und Schwächen genügte“, berichtet der frischgebackene Gründer eines Web-2.0-Dienstes. Das Auswahlverfahren für das MLP-Stipendium orientiert sich am Recruiting in Assessment-Centern. Entsprechend sollten Bewerber einen perfekten Anzug, eine feste Stimme und Souveränität in Stressmomenten mitbringen. MLP-Stipendiat Ralph Buchsteiner freut sich nicht nur über die Geldspritze in Form eines vollfinanzierten Praktikums. Langfristig schätzt er vor allem den Vermerk im Lebenslauf als das Wertvollste seines Stipendiums ein.

Text: Hochschulanzeiger Nr. 97, 2008, Seite 106
Bildmaterial: privat