Oskar Lafontaine (Linke)

Linke

Freiheit durch Sozialismus

Deregulierung, Privatisierung, Flexibilisierung: Für die Linke führen diese Strukturveränderungen der Gesellschaft eher zu Unfreiheit und sozialer Not, schreibt Oskar Lafontaine. Wer Schutzrechte außer Kraft setzt, schafft der Willkür der Stärkeren freie Bahn. Schlüsselbereiche der Wirtschaft sollen deshalb gesellschaftlicher Kontrolle unterworfen werden.

Lesermeinungen zum Beitrag

19. Juli 2007 19:01

Durststillen mit Kochsalz

Erwin Sailer (Erwin13)

Lafontaine will offensichtlich glauben machen, dass Freiheit durch Sozialismus möglich sei. Wenn er ein einziges historisch gelungenes Experiment vorweisen würde, in dem solches gelungen ist, könnte man ihn ernst nehmen.

Die praktizierten sozialistischen Systeme des 18. und 19. Jahrhunderts sind entweder gescheitert, oder sind da, wo sie durchgesetzt wurden, in einen Staatsterror mit Millionen von Toten eingemündet. Den Sozialismus mit dem Prädikat "demokratisch" zu verbrämen, verkennt seinen inneren Kern. Menschen sind nicht sozialismustauglich, es sei denn man erfindet eine Methode, durch Veränderung der menschlichen Gene einen "sozialistischen Menschen" zu erzeugen. Dies haben Wissenschaftler in der Breschnewära nicht geschafft. In China und Kambodscha hat man die These vertreten, dass durch periodische Ausrottungen der kapitalismusverdächtigen Bevölkerungsschichten am Ende der sozialistische Mensch übrig bleibe.

Freiheit durch Sozialismus ist ebenso unmöglich wie Durststillen mit Kochsalz. Dass Lafontain gerne den historischen Beweis des Gegenteils antreten, will sei ihm unbenommen. Gelingen wird es ihm in unserem aufgeklärten Zeitalter trotz aller populistischen Propaganda nicht.

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16. Juli 2007 17:10

Dreistigkeit!

Karl Kathstede (petrosilius)

Die Dreistigkeit mit der Herr Lafontaine und seine Genossen die Wahrheit verdrehen, kann einem schon die Sprache verschlagen.
Die Partei, die halb Deutschland 40 Jahre in ein Freiland-Gefängnis verwandelt haben, plärrt jetzt herum, sie
wolle die Freiheit durch den Sozialismus wieder einführen!
Das muss man sich wirklich auf der Zunge zergehen lassen!

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15. Juli 2007 23:58

Ideologische Irrtum

Etienne NIEDERBERGER (comtedeparis)

Der Lafontaine sollte Rousseau einmal lesen. Den Satz„Entre le faible et le fort c'est la liberté, qui opprime, et c'est la loi, qui libère.“ (Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.) wird er nicht bei dem "Contrat social" finden. Dieser stammt nämlich von dem beühmten Domikaner Lacordaire (Fastenzeit 1848). Ich hoffe, er wird diese Ironie geniessen.

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13. Juli 2007 03:16

Freiheit durch Soziale Demokratie

elena cinque (Elena.C)

"Deregulierung, Privatisierung, Flexibilisierung: Für die Linke führen diese Strukturveränderungen der Gesellschaft eher zu Unfreiheit und sozialer Not, schreibt Oskar Lafontaine. Wer Schutzrechte außer Kraft setzt, schafft der Willkür der Stärkeren freie Bahn. Schlüsselbereiche der Wirtschaft sollen deshalb gesellschaftlicher Kontrolle unterworfen werden. "
Oskar Lafontaine gehört zu den wenigen Politiker die ein wirklich umfassendes Demokratieverständnis entwickelt haben. Ich würde jedes seines hier geschriebenen Worte unterschreiben.
Mit Demagogie hat es bestimmt am wenigsten zu tun.

"Sozialismus" im demokratischem Sinne sollte auch für andere "demokratische oder christliche Parteien" eine Selbstverständlichkeit sein. Wer dem nicht vorbehaltlos zustimmen kann hat ein ideologisches Grundproblem, ist entweder/und politisch-philosophisch ungebildet, dumm, egoistisch, ignorant, oder diktatorisch veranlagt.

Elena.C



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12. Juli 2007 00:06

Nostalgie als Reaktion auf Wandel

Philipp Klein (pklein2001)

Die Neo-ideologischen -religiösen Bewegungen unserer Zeit, zu denen auch die Linke Partei gehört, sind Ausdruck einer Verunsicherung, die die rasanten Veränderungen der heutigen Welt verursachen – ein echte Reaktion. Die Schwachen, an die sich Herr Lafontaine und seinen reaktionären Verbündeten wenden, zu denen selbst der Papst gehört, sind diejenigen, die diese Veränderungen nicht verstehen und Angst haben, von Ihnen überrollt zu werden. Ein Wenig dieser Schwäche trägt wohl jeder in sich.

Angst aber macht blind; Um so tragischer, als wir heute mehr sehen können, denn je zuvor, wenn wir nur wollen. Ein „stimmiges“ Bild unserer Welt zeichnen zu wollen, verführt Reaktionäre zur Blindheit vor vielen echten Errungenschaften, sie noch zu verschärfen.

Unser Umweltbewußtsein ist beispielsweise in den politischen Systemen gewachsen, die sie für die Wurzel allen Übels halten. Sie liegt aber in dem Notstand, unsere Zeit in ihrer Widersprüchlichkeit zu verstehen und zu erklären, auch Herrn Lafontaine, selbst dem Papst. Dieses Bildungsproblem erfaßt alle Gesellschaften, von ihren Führern, bis zu ihren schwächsten Gliedern. Diese echte Schwäche verhindert, die Errungenschaften und die nie da gewesene Freiheit unserer Zeit zu nutzen.

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10. Juli 2007 17:38

Wo beginnt die Demagogie?

B. Keim (bkeim)

Wer seinen Verstand einschaltet wird rasch feststellen, dass Lafontaine hier zwar etliche respektable Persönlihckeiten zitiert, im Endeffekt aber mit seiner Aussage: am Sozialismus solle die Gesellschaft genesen, ins Gegenteil kehrt.

Wer wollte denn bestreiten, dass der Sozialismus, dort wo er wirksam wurde, nicht mit einer Einschränkung der Freiheit, Aggression und Kontrolle einherging? Waren Honnecker, Mao, Stalin, Lenin usw. etwa alle keine Sozialisten? All die sich sozialistisch nennenden Staaten hatten nichts mit dem Sozialismus am Hut?

Das ist doch Unsinn. Der wesentliche Unterschied, den L. hier einebnen möchte ist, dass im Sozialismus Staat und Gesellschaft einhergehen und einherzugehen haben, in einer Demokratie aber immer auch eine Kontrolle des Staates durch die Gesellschaft, eine Kontrolle der Wirtschaft durch Staat und Gesellschaft erfolgt.

Sollte es Herr Lafontaine vergessen haben: wir leben einer sozialen Marktwirtschaft. Wenn er gegen Waffenexporte wettert, kann er sich bei Putin ja mal beschweren, wenn er gegen Monopolisten ist, sollte er gegen die Gazprom wettern.

Mit einem Trupp SEDler für sich für Freiheit und Gerechtigkeit stark machen? Lächerlicher geht es doch kaum noch.

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10. Juli 2007 16:31

In einem Boot

Daniel Löckemann (danielNRW)

Herr Lafontaine beklagt die Macht der Wirtschaft.
Diese nimmt Einfluss auf die Politik.

Und wie soll nun diese mangelnde Distanz überwunden werden?
Indem durch Verstaatlichung jegliche Distanz aufgehoben wird.
Glaubt jemand im Ernst, das ein Rüstungskonzern nicht an steigenden Umsätzen interessiert ist, wenn er in Staatsbesitz ist?
Klar, da profitieren keine Aktionäre, oder gar "Heuschrecken", aber jeder Staatskonzern ist immer eine Quelle von Pfründen und Privilegien für Parteifunktionäre und loyale Anhänger.

Wie werden wohl Umweltgesetze ausfallen, wenn der Staat diese nicht nur beschließen, sondern auch für sein staatseigenes Energieunternehmen bezahlen müsste?

Sicherlich würden einige zehntausend Telekombeschäftigte kräftig profitieren, aber die Millionen Kunden werden weiter abgezockt.

Kommunale Betriebe machen es immer noch vor, wie überhöhte Abgaben für städtische Prestigeprojekte zweckentfremdet werden.

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10. Juli 2007 16:27

In einem Boot

Daniel Löckemann (danielNRW)

Herr Lafontaine beklagt die Macht der Wirtschaft.
Diese nimmt Einfluss auf die Politik.

Und wie soll nun diese mangelnde Distanz überwunden werden?
Indem durch Verstaatlichung jegliche Distanz aufgehoben wird.
Glaubt jemand im Ernst, das ein Rüstungskonzern nicht an steigenden Umsätzen interessiert ist, wenn er in Staatsbesitz ist?
Klar, da profitieren keine Aktionäre, oder gar "Heuschrecken", aber jeder Staatskonzern ist immer eine Quelle von Pfründen und Privilegien für Parteifunktionäre und loyale Anhänger.

Wie werden wohl Umweltgesetze ausfallen, wenn der Staat diese nicht nur beschließen, sondern auch für sein staatseigenes Energieunternehmen bezahlen müsste?

Sicherlich würden einige zehntausend Telekombeschäftigte kräftig profitieren, aber die Millionen Kunden werden weiter abgezockt.

Kommunale Betriebe machen es immer noch vor, wie überhöhte Abgaben für städtische Prestigeprojekte zweckentfremdet werden.

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10. Juli 2007 12:47

Neues Deutschland

Markus Teuber (arathorn)

Soll Rotlicht-Oskar doch seinen kommunistischen Staat mit ihm als Führer aufbauen -aber bitte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
Wer den Firlefanz,der dann dort getrieben werden wird,gut heißt,kann sich dann auch dort ansiedeln.
So wäre allen geholfen - den Vernünftigen und jenen nicht mehr ertragbaren Phantasten,die trotz geschichtlichen Gegenbeweises immer noch vom Arbeiterparadies träumen.

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10. Juli 2007 12:11

Freigheit durch Sozialismus

Johannes Joha (jgjoha)

Schade, dass Herr Lafontaine nicht die Staaten benennt, die entweder in der Vergangenheit mit ihrem Sozialismus in seinem Sinne erfolgreich waren oder mit denen er in Zukunft dieses sozialistische Konzept verwirklichen will.

Ein nationalstaatlicher Alleingang dürfte noch utopicher sein als sein demokratischer Sozialismus. Übrigens: Unterliegen nicht staatliche Monopolisten gleich welcher Nationalität dem gleichen Machtrausch wie die in der marktwirtschaftlichen Privatwirtschaft? Es ist doch der gleiche "homo sapiens" der hier wie dort tätig wird. Der Begriff "Sozialismus" zügelt nicht den Menschen, indem man ihm "demokratisch" hinzufügt!

Oder heißt es unausgesprochen wieder: Am deutschen Wesen wird die Welt genesen?


Johannes Joha

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10. Juli 2007 10:52

Wirtschaft vs. Staat: Wer gewinnt?

Sebastian Schreiber (koenig.von.deutschland)

Ein interessanter, wenn auch stellenweise nebulöser Beitrag. Wer in der DDR gelebt hat, wird sofort hellhörig werden, wenn einer von der Stärkung des Staates spricht. Man denkt dann eher an die Abschaffung von Menschenrechte als die Sicherung eben jener.
Aber die Realität ist tatsächlich düster: die Macht der Wirtschaft ist schon heute kaum mehr zu zügeln; Globalisierung sowie skrupellose Manager und Aktinäre machen es möglich. Fraglich ist jedoch, welcher Unterschied zwischen der Knechtschaft der Wirtschaft und der des Staates besteht. Ob meine Freiheit direkt durch den Staat eingeschränkt wird oder undirekt durch die Wirtschaft macht für mich keinen Unterschied.

Der entscheidende Faktor ist in diesem Beitrag, wie man Freiheit definiert, d.h. wie man einen Begriff von anderen Begriffen abgrenzt unter der Voraussetzung, die vielfältigen Vorstellungen eines jeden Einzelnen von seiner Freiheit zu erfassen. Wenn die Linke diese Definition liefern kann, dann sehen wir weiter.

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09. Juli 2007 22:09

Ein guter Denkansatz

Carl Proudfoot (proudfoot)

Der Argumentation von Lafontaine kann sich ein vernünftiger Mensch nicht völlig verschließen.

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09. Juli 2007 19:16

Freiheit durch Sozialismus

Katrin Wächtler (Sigma-1-9)

Bertold Brecht schrieb ein Gedicht: "Vom Lob des Kommunismus". - Ich bin gern bereit über DieLinke. und ihre Ziele zu diskutieren. Aber nur, wenn ich das Gefühl habe, dass beide Seiten auch wissen, worüber sie disku-
tieren. -Also nicht über den Kommunismus!- Da weiss ich auch nicht , wie der aussehen soll. Aber über eine menschliche und gerechte Gesllschaftsordnung jeder Zeit!
Also, plappern Sie nicht immer den Inhalt von Gazetten untersten Niveaus nach!!!

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09. Juli 2007 17:42

Für Demokratisierung, gegen Demagogen!

Lorenz Gösta Beutin (LoGoeBe)

Dem ersten Beiträger, Herrn Rosenow - kurioserweise auch noch VWLer -, fällt nur ein:
>>Mindestlöhne führen zu staatlich verordneter Arbeitslosigkeit und zu großen Wohlfahrtsverlusten. So etwas lernt man schon im ersten Semester des VWL- Studiums<<
Es ist schon traurig, was man heutzutage in einem VWL-Studium an blanker Ideologie lernt. Noch trauriger, wenn man dies nicht an der Realität mißt: Ob in Frankreich, Großbritannien usw. (18 von 27 EU-Ländern haben Mindestlohn) - in keinem dieser Länder ist seit Einführung des Mindeslohnes ein signifikanter Rückgang der Anzahl der Arbeitsplätze festzustellen. Im Gegenteil ist festzustellen, daß insgesamt die Löhne im Niedriglohnbereich angestiegen sind.
Zudem meint Herr Rosenow, Sozialismus führe in die Knechtschaft. Vielmehr geht es doch bei Lafontaiones Forderungen um die Erfüllung der Grundsätze unseres Grundgesetzes:
Die Würde des Menschen (von Hartz IV, explodierender Kinderarmut, sozialer Schere usw.), das Sozialstaatsgebot, die Freiheitsrechte (bspw. durch Schäuble massiv angegriffen). Und auch die notwendigen Sozialisierungen sind ja mit den Artikeln 14 und 15 ermöglicht. Insgesamt also ein Programm, um Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in diesem Land wiederherzustellen!

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09. Juli 2007 17:24

So leicht ist Wirtschaftspolitik

Günter Jäger (rohrbacher)

Oskar Pinochio Lafontaine zitiert den Träumer der Besten aller Welten, J. J. Rousseau. Er sollte auch Voltaire lesen, der u.a. in Candide die reale Welt dagegenstellt. Anscheinend meint Lafontaine es gut, wenn er durch Mindestlöhne die Beschäftigung erhöhen will. Aber leider führen in der wirklichen Welt erhöhte Kosten zu Umgehungen wie Ersatz durch Maschinen oder Schwarzarbeit. Oder die potentielen Kunden gehen eben seltener zum teureren Freiseur, der dann weniger Personal beschäftigen kann. Die böse Marktwirtschaft führt laut dem Autor zu Monopolen, (Oligopolen) und damit zwangsläufig zu erhöhten Preisen gegenüber staatlich gesteuerten 'Anbietern. Dass diese Betriebe ebenfalls das Ausruhen auf hohen gesteuerten Preisen einschliesslich Quersubventionierungen (öffentlicher Personennahverkehr durch Strom-, Gas- Wasserpreise) nach sich ziehen, übersieht Lafontaine grosszügig. Werden Kriege nicht auch oder gerade durch sozialistisch bezeichnete Staaten verursacht? Sind dort nicht ebenfalls Waffenlieferanten wie in den USA?

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09. Juli 2007 15:41

Sozialismus führt in die Knechtschaft

Arne Rosenow (ArneRosenow)

Sehr geehrter Herr Lafontaine,

haben 40 Sozialismus nicht ausgereicht um zu zeigen, dass Sozialismus nicht Freiheit, sondern Knechtschaft sind? Wenn der Staat der Meinung ist, er wisse besser was gut für die Bürger ist und deswegen soviel wie möglich verstaatlicht, so hat der Bürger noch weniger Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit.
Mindestlöhne führen zu staatlich verordneter Arbeitslosigkeit und zu großen Wohlfahrtsverlusten. So etwas lernt man schon im ersten Semester des VWL- Studiums. Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ein heraufsetzen der Löhne die Arbeitslosigkeit reduziert? Welcher Betrieb stellt denn noch mehr Arbeiter ein, wenn die Löhne steigen?
Die Verstaatlichung von Unternehmen ist das schlimmste, was passieren kann. Staatsbetriebe arbeiten nicht wirtschaftlich und es so zu viel teureren Dienstleistungen (z.B. Stadtreinigung, Öffentliche Verkehrsmittel...).
Gerade der Bereich Telekommunikation hat doch gezeigt, dass das Aufbrechen des Monopols zu mehr Wettbewerb und sinkenden Preisen führt.
Sie fordern die Wohlhabenden zugunsten der Ärmeren zur Kasse zu bitten. Wo bleibt dann der Anreiz sich Wohlstand zu erarbeiten? Es wird doch sowieso weggenommen.

Arne Rosenow, Dipl.Volksw., Berlin

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09. Juli 2007 13:29

Oskar redet vom Kapitalismus wie der Blinde von der Farbe.

Karl-Heinz Andresen (khaproperty)

Angst und Duckmäusertum, Unwillen und Unfähigkeit, das eigene Leben auf eine angemessene Weise meistern zu können ist kein Urzustand, wie Lafontaine behauptet, sondern verursacht und gefördert durch eben das, was er staatliche Hilfestellung nennt.

Ausbau und Verfestigung staatlicher Regulierung, wie von Lafontaine propagiert, garantiert stets genug Nachschub an "Unmündigen" - und hauptberuflichen Politikern und verwaltungsbesessenen Funktionären vom Schlage dieses egozentrischen politischen Opportunisten ein gutes Auskommen und überdurchschnittliches Einkommen.

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09. Juli 2007 11:55

Fakten- und vernunftresistent

Heinz Mann (Hmann0815)

An diesem Beitrag stimmt jede Aussage und jedes formulierte Ziel. Alles ist wohl begründet.

Aber die Gegner von O.L. und der Linken sind fakten- und vernunftresistent. Ich bin auf die kommenden Kommentare gespannt.

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