Zielscheibe von Greenpeace: Der Müller-Konzern

Deutsche Geschichte(n)

Gemeinnützig oder gemeingefährlich?

Greenpeace ist in Hamburg als gemeinnützig anerkannt und genießt somit zahlreiche Steuerprivilegien. Zugleich macht die Organisation seit Jahren mit Kampagnen von sich reden, die den Anforderungen an einen gemeinnützigen Verein nicht immer entsprechen. Von Thomas Deichmann.

Lesermeinungen zum Beitrag

02. Februar 2007 16:42

Was hat der Inhalt des Beitrags eigentlich mit seinem Titel zu tun?

TILMAN KLUGE (TILMAN_KLUGE)

....fragt Andreas Eckel (areses) am 01.02.2007, 23:48

Die Antwort ist einfach.

Wer wie Greenpeace illegale Handlungen (und sei es aufgrund noch so hehrer Ziele) vollführt, muß sich fragen lassen, ob hier im machiavellistischen Sinne der Zweck die Mittel heiligt oder ob dies nachhaltigen Schaden im Volke aufgrund dessen anrichtet, daß Rechtlosigkeit auf diesem Wege und ohne hehre Ziele Nachahmer findet. Wer dabei Transportgefährdung betreibt (und der Tatbestand wird z.B. beim Entern von Großfrachtern im Hamburger Hafen erfüllt), ist nicht nur eine theoretische Gefahr für die Allgemeinheit.

Wer zudem für ein SchwarzWeiß-Denken im Volke sorgt - und das tut Greenpeace - und Unwissen fördert, bewirkt das Gegenteil von dem, was Gemeinnützigkeit begründet. Denn hier geht es nicht mehr um Umweltschutz, sondern um die Maximierung öffentlicher Hörigkeit hinsichtlich der Partikularinteressen von Greenpeace.

Es ist nur dumm für Greenpeace, daß es Thomas Deichmann und andere wagen, die Illusion, daß Greenpeace Umweltschutz per se bedeute, im Lichte der Tatsachen zu beleuchten.

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02. Februar 2007 05:08

Gemeines Unwissen

TILMAN KLUGE (TILMAN_KLUGE)

Den berechtigt kritischen Gedanken von Thomas Deichmann ist eine weitere Fragestellung hinzuzufügen: „Ist das Gegenteil von Umweltaufklärung gemeinnützig?“

Denn Greenpeace beteiligt sich intensiv daran, in eigener Sache wohlfeile Stereotypen zu verbreiten und sich deren Multiplikatin im unwissenden Volke sicher zu sein.

Die Polemik von Parolen wie „Geh‘n wir essen - oder essen wir Gen?” (Svenja Koch, Pressesprecherin Greenpeace Deutschland, 16.1.1997), „Garantiert genfreie Kost gibt es nur im Reformhaus und im Ökoladen – für diejenigen, die es sich leisten können.” (dto.) oder „Wir wollen aber, dass Österreich flächendeckend genfrei wird. ” (Thomas Fertl, Greenpeace „Gentechnik-Experte” 08.4.2002) wäre verzeihlich. Aber hinter solch naturwissenschaftlichem Unfug steht politische Hinterhältigkeit, denn Unwissenheit des einen stärkt die Macht des anderen.

In der Veröffentlichung „Umweltverbrechen multinationaler Konzerne“ (Greenpeace International 2002) treibt es Greenpeace auf die Spitze. „Rapsbauern die genfrei anbauen wollen, können ihre Produkte nicht mehr als solche vermarkten und verkaufen (....). Die genfreie Saatgutindustrie ist gefordert sich neue Standorte zu suchen.“

Willkommen in der genfreien Urzeugung!

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01. Februar 2007 23:48

Titel?

Andreas Eckel (areses)

Was hat der Inhalt des Beitrags eigentlich mit seinem Titel zu tun?

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