Mit Müll wurde über viele Jahrzehnte geaast und die Umwelt verdorben. Was wir jetzt haben, ist eine Müllindustrie mit mafiaartiger Struktur ("Grüner Punkt"). Das meiste, was da gesammelt wird, landet sowieso im Heizkraftwerk. Diesen Unsinn bezahlen wir mit jedem gekauften Produkt.
Papiertonne und Glassammeln ok, Grünschnitt und Metallschrott auch. Der Rest gehört in eine Tonne und wird thermisch verwertet, möglicherweise zukünftig automatisch sortiert. Die Technik gibt es schon, aber dann verdienen einige nicht mehr so gut.
Wenn eine Verkaufsverpackung aus z.B. PET vom Markthändler keinen Grünen Punkt trägt, bedeutet das noch lange nicht, dass man sie nicht in die Gelbe Tonne werfen kann. Der Grüne Punkt ist ein Lizenzzeichen, wenn man so will. Es zeigt an, dass der Hersteller / Inverkehrbringer für das Recycling Gebühren abführt. Der Markthändler mag somit ein Trittbrettfahrer sein, aber sein Dippchen ist genauso recylebar wie die Quarkschale aus dem gleichen PET vom Supermarkt mit Grünem Punkt. - FALLS das Zeug überhaupt reyclet wird - und nicht ohnehin der verfeuert wird.
Das soll der normale Bürger verstehen und umsetzen?
Dazu ist sicher zunächst ein Studium in "Mülltrennung" von Nöten und man muss auch noch in gutem geistigen und körperlichem Zustand sein.
Detlef Stark
