
Es zeigt sich wohl mal wieder, dass Politiker, insbesondere Kommunalpolitiker und dazu gehören ja auch die Leiter eines kommunalen Amtes, nicht nur über einen kurzen Zeit-, sondern auch Raumhorizont verfügen. Wie kann man in Frankfurt/Main so optimistisch tun, wenn zum Beispiel die BASF in Ludwigshafen gerade auch über den Einbruch von Aufträgen aus der Baubranche klagt, wie ich einem Artikel in dieser Ausgabe der FAZ entnehme. Steht da doch unter „BASF schließt vorübergehend 80 Anlagen“: „Betroffen ist auch die Kundschaft aus der Baubranche. An diese liefert die BASF unter anderem Betonzusätze und Dämmstoffe wie Styropor.“ Kummer sollte auch die Hinweise insbesondere aus der Finanzbranche sehr ernst nehmen, denn wer baute denn in Frankfurt nicht nur die höchsten sondern auch die teuersten Paläste in den letzten Jahren? Es ist wirklich nicht sicher, dass die (genehmigten oder zur Genehmigung vorliegenden) Bauaufträge auch noch durchgeführt werden. Oder setzt Kummer etwa auf krisensichere Schwarzgelder der internationalen Mafia, die natürlich auch in Frankfurt angelegt sind?