Auch mit einer vom Inhaber gesperrten EC-Karte können andere per Lastschrift ...

Kartenzahlung

Einkaufen mit gesperrter EC-Karte – kein Problem

Nicht jedes Mal, wenn Kunden an der Supermarktkasse die EC-Karte zücken, zahlen sie tatsächlich mit Electronic Cash. Das hat Folgen. Von Jochen Remmert

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Februar 2008 16:09

Kartensperrung wird sehr wohl geprüft

Matthias Niklas (Matthias969)

Leider wurde das EC-Lastschriftverfahren - auch POZ Verfahren - nicht ganz korrekt dargestellt, da sehr wohl eine Überprüfung der Karte erfolgen kann.
So gibt es die Möglichkeit die Karte mit einer Blacklist abzugleichen, um fest zu stellen, ob eine Karte gesperrt ist oder nicht. Auch das lassen sich lässt sich die abgeglichen und so kann sichergestellt werden, dass ein Missbrauch nur in geringen Ausmaß geschehen kann. Üblicherweise erfolgt eine Überprüfung, ob eine EC Karte gesperrt ist, bereits ab einem Betrag von 30,67 Euro. Die Kosten hierfür trägt der Händler - diese sind aber bei Weitem nicht so hoch, wie beim Electronic Cash Bezahlverfahren(POS).

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28. Februar 2008 15:43

Verfahren ohne PIN ist für den Kunden sicherer.

Manfred Liao (mliao)

Beim Verfahren ohne PIN kann die Lastschrift ohne Gebühren zurückgebucht werden. Man ruft bei der Bank an und die Sache ist in 2 Minuten erledigt. Der Ärger tendiert gegen null, es seid denn man ist jemand der sich wegen jeder Kleinigkeit aufregt.

In Geschäften und an Geldautomaten wurden in zahlreichen Fällen mit Hilfe von heimlich angebrachten Lesegeräten die Kartendaten abgegriffen und die PIN ausgepät. Dann wieder an sein Geld zu kommen ist viel schwieriger, denn das Verfahren mit PIN ist ja angeblich sicher.

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28. Februar 2008 15:14

@offline PIN Abfrage

Philipp Kaehlitz (p-a-x)

Ich kenne mich zwar nicht aus wie die PIN Abfrage im allgemeinen funktioniert, nur wuerde ich es fuer gefaehrlich halten , wenn ein einfaches Kartenlesegeraet den PIN-Code auf der Karte eigenstaendig entschluesseln koennte, wie es fuer den offline-Fall notwendig waere.

Bei der hohen Geraeteanzahl und der leichten Verfuegbarkeit, waere es fuer einen technisch versierten sicherlich nicht schwer die vom Geraet selbst entschluesselte Zahl auszulesen.

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28. Februar 2008 15:01

Habe eigene Erfahrungen gemacht

Martin Rostek (ksbodensee)

Mir hat ein Taschendieb 2 EC-Karten geklaut und dann ein Raubzug durch Südbaden gemacht. Schaden für die Geschäfte 12.000 €. Die Händler sind selber schuld, wenn Sie nur das Lastschriftverfahren machen. Den Ärger hatte ich. 100er von Abbuchungen nebst 500,-- € Gebühren für die Rücklastschirften (konnte das Konto nicht so schnell auflösen!) Die sollte man den Geschäften auch noch in Rechnung stellen. Schliesslich würde die Vorlage eines PA doch schon reichen.

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28. Februar 2008 12:47

Offline Pin Abfrage?

Sebastian Schäfer (seb2909)

Dieses Problem ist schon seit Jahren bekannt und auch in mehreren Fernsehsendungen ausführlich dargestellt worden. Der hier im Beitrag dargestellte tatsächliche Schaden scheint mir allerdings merkwürdig gering (nur 100 Mißbrauchsfälle auf 9 Mio Transaktionen). Ich könnte mir vorstellen, dass die Nutzer fremder EC-Karten schon genau wissen, wo sie am besten damit einkaufen gehen und es nicht bei einem Einkauf belassen.

Aber nun denn, wenn schon auf den Verbindungsaufbau auf Kosten- und vor allem Zeitgründen verzichtet wird, stellt sich die Frage, warum nicht in jedem Fall die Pin offline abgefragt wird. Meines Wissens ist sie ja ohnehin entsprechend verschlüsselt auf der Karte gespeichert. Das würde meines Erachtens jedenfalls mehr Sicherheit geben, als einfach nur die Unterschrift.

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