07. November 2008 Die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) will weiterhin kein Geld aus dem staatlichen Rettungspaket. Das Institut, das im Vergleich zu Wettbewerbern die Finanzmarktkrise bisher relativ glimpflich überstanden hat, sehe sich gut aufgestellt, bekräftigte die Helaba am Freitag in Frankfurt. Ende September habe die Kernkapitalquote bei 8,0 Prozent gelegen.
Die Helaba beobachte jedoch weiterhin, ob es wegen der staatlichen Gelder zu Wettbewerbsverzerrungen kommt: Sollten Nachteile erkennbar werden, werde die Helaba prüfen, ob die Inanspruchnahme von Instrumenten des Stabilisierungsfonds diese ausgleichen können.
Die Bild-Zeitung hatte berichtet, unter anderem die Helaba erwäge, Hilfen aus dem 500-Milliarden-Euro-Paket der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen. Die Bayern LB hatte Mitte Oktober mitgeteilt, staatliche Finanzhilfe in Anspruch zu nehmen. Die HSH Nordbank, die West LB sowie die Commerzbank zogen nach.
Text: FAZ.NET mit lhe
Bildmaterial: AP