Unterstützung für die Genossen: Gysi im November beim Landesparteitag der hessischen Linken

Vor der Landtagswahl

Austritte erschüttern hessische Linkspartei

„Geheime Zirkel“ und Mobbing von Parteimitgliedern: Wenige Tage vor der Landtagswahl wird die hessische Linkspartei von einer Austrittswelle und massiven Vorwürfen gegen Parteispitze und Landtagsfraktion erschüttert. Von Thomas Holl, Wiesbaden

Lesermeinungen zum Beitrag

09. Januar 2009 23:07

Austritte erschüttern hessische Linkspartei

Wolfgang Pilz (Sokrtaes)

Der Jurist Dr. Axel Selbert irrt. Die Austrittserklärungen liegen dem Landesvorstand der Linken Hessen in Frankfurt vor. Herr Selbert gehört dem Kreisverband Kassel - Land auch nicht an, sondern ist Mitglied im Kreisverband Kassel - Stadt. Insofern erscheint sein Kommentar etwas übergriffig zu sein; oder er besitzt gar keine echten Informationen über die realen Vorgänge. Implizit wirft er dem ehemaligen Vorsitzenden des Ortsverbandes Baunatal des Kreisverbandes Kassel - Land Untreue vor, da angeblich den Gremien die Austrittserklärungen nicht vorliegen sollen. Ein Anruf beim Landesvorstand würde für die Bestätigung der Echtheit der Austrittswelle genügen. Aber es müssen ja Nebelkerzen geworfen werden um abzulenken von der Substanz der Kritik an dem Vorgehen der Linken im Kreisverband Kassel - Land. Dieses Spiel haben Wähler in Zeiten der Wirtschaftskrise hoffentlich satt. Die Linke hat den politischen Aufbruch vertan!

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08. Januar 2009 13:20

Linke macht sich selbst kaputt

Erik Schlicht (Erik_Schlicht)

Die Linke macht sich diesen Whalkampf selbst kaputt. Sie hätte alle Chancen deutlich mrh als 5% zu erreichen un im SPD lager zu "wildern". Stattdessen plagt sie sich mit innerparteilichen querelen. Wenn sie an der 5% Hürde scheitert ist sie selber schuld, allerdings müssen wir danna uch weiter 5 Jahre Koch ertragen.....schreckliche Vorstellung...

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07. Januar 2009 18:29

Angebliche Austritte aus der LINKEN

Axel Selbert (AxelSelbert)

Bis heute ist noch keine einzige der angeblichen Austrittserklärungen bei den Parteigremien eingegangen. Die Partei, gegen die der Baunataler Bernd Heinicke jetzt Pöbeleien aus der Koch´schen Phrasenküche schleudert, wollte er selbst vor 1 Monat noch als Spitzenkandidat in die Landtagswahl führen! Nur 6 von 179 Delegierten hielten ihn dafür kompetent. Mit sachlichen politischen Ratschlägen oder Aktivitäten war Heinicke nämlich bisher nie aufgefallen. Weil die Basis ihn in demokratischer Abstimmung nicht aufs ganz hohe Schild gehoben hat, beklagt jetzt eine beleidigte Leberwurst Mängel in der Basisdemokratie und tritt aus. Die sogenannten innerparteilichen Kritiker kann man in Hessen an 2 Händen abzählen. Die Offenheit der jungen Partei die LINKE hat leider auch einige wenige Menschen angelockt, denen es nicht um Politik für soziale Rechte geht, sondern um schnelle persönliche Profilierung. Nie wieder wird ihnen solch eine Pressepublizität zu teil werden, wie wenn sie jetzt in der Endphase des Wahlkampfs lauthals ihre Enttäuschung darüber beklagen, daß die übergroße Zahl aller Parteimitglieder nicht mit ihnen tanzen will.

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07. Januar 2009 13:48

Entlarvend

Jens Harke (jha2000)

Ich möchte fast mal sagen: So ging es noch nicht einmal in der SED zu DDR-Zeiten zu. Dort hatte man sicherlich einen schlechten Stand, wenn man nicht auf Parteilinie war. Aber diese Machtgeilheit gab es mit Sicherheit nicht. - Wofür auch? Für die Linke gilt, das die gut bezahlten Posten in einer kleinen Partei rar sind. Da ist jeder gute Genosse schnell Konkurenz am Trog. Die Schaffung von Minijobs spricht Bände im Sozialverhalten der Genossen. Leider ist dieses Verhalten mit Sicherheit aber auch bei andern etablierten Parteien anzutreffen.

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07. Januar 2009 08:29

Mauer

Karl Mielke (karo02)

Welche tieferen Gründe hat denn nur das Phänomen, dass die zweite Teilung Deutschlands von Konservativen vehement vorangetrieben wird?

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06. Januar 2009 19:11

Es muss doch machbar sein,

Bernd Sauter (besa)

dass wir für diese ewig Gestrigen irgendwo auf der Welt eine Insel kaufen können, mir wäre dies ohne Frage und auch jederzeit einen größeren Partei-Spendenbetrag wert, wohin dann die gesamte linke Bagage auswandern und IHREN ganz individuellen, persönlichen, eigenen, kommunistischen Sozialistenstaat gründen und leben kann. Natürlich mit eigener Stasi, irgendein Mielke wird sich schnell finden, gibts immer noch genügend wie man lesen und sehen kann, Mauer und Selbstschuss-Anlagen braucht's nicht, weil Insel. Da kann dann auch keiner den Bettel so einfach „mir nix dir nix“ als Vorsitzender oder als Minister hinschmeißen und davon laufen. Zugegeben die Führungsclique müsste sich erheblich einschränken, was soll’s, Sozialisten verstehen sich auf Teilen, behaupten und predigen sie doch ständig. Den ganz hartnäckigen, unbelehrbaren Anhang natürlich bitte ebenfalls auf die Insel mitnehmen, Mitläufer und Indianer werden gebraucht, weil viel zu viele Häuptlinge. Wir zahlen Verpflegung, Rückfahrticket gibt es nicht . In unserem wunderschönen Vaterland brauchen wir kein Sammelsurium aus SED-Restbeständen, Kommunisten, Sozialisten u.ä. 1 x DDR reicht uns völlig, … auch weil Lexika „LINK“ mit: täuschen definiert, stimmt, … keine Frage

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06. Januar 2009 15:35

Was erwartet man von Kommunisten?

Werner Ruth (WH0_2)

Diese Leute wollen die Macht - und zwar für sich persönlich. Da muß jeder, der anderer Meinung ist, unterdrückt und bespitzelt werden. Eine Partei , in die O.L und Gysi hervorragend hineinpassen - allerdings hat diese Gruppierung in Deutschland zu nichts suchen (Kuba wäre doch eine Alternative).

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06. Januar 2009 14:06

"Völker hört die Signale ..."

Friedrich Fry (ffry)

da wollen wir doch schwer hoffen, dass es dann das letzte Gefecht sein wird! Wie blauäugig muss man eigentlich sein, hinter diesen Kommunisten Reste von demokratischen Strukturen zu sehen? Die haben aus der Vergangenheit nur die Lektionen gelernt, die schon die Kader im Osten als Maden im Speck haben leben lassen. Ostzone 2.0 und Stasi reloadet: nein Danke! "Freiheit statt Sozialismus", den Wahlslogan gab es schon mal und nie war er in unserer Republik so aktuell, wie heute. Bleibt nur zu hoffen, dass dem Neo-Liberalismus nicht der Neo-Sozialismus folgt.

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06. Januar 2009 13:40

???

Alexander Hemp (Widerstaendler)

Ganz ehrlich: Ist noch irgendjemand von dem hier beschriebenen Geschehen überrascht?

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06. Januar 2009 11:52

Viele Chancen verspielt..

Burkhard Henze (burkhard60)

Als angeblich seriöser Partner zu den anderen Parteien zerlegt sich die Linkspartei von alleine.Eigentlich bedauerlich da eine Parteienlandschaft mit vielen verschieden Meinungen auch sehr erfrischent sein kann.

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06. Januar 2009 10:50

Typisch

dieter diehm (johndow)

Das ist wieder mal typisch für eine marxistisch-leninistisch-stalinistische Kaderpartei. Die Opportunisten und Karrieristen werden bestimmt keine Arbeiter sein und auch keine Bodenhaftung mit der Arbeiterschaft haben. Linke spinnerte Intelektuelle, die sich aber wieder mal als die Speerspitze des "Proletariats" sehen. Wird Zeit, daß dieser ganze Spuk endlich von der Bildfläche verschwindet. Daß der Spuk weiterexistieren konnte, hat die SED/PDS gleich nach der Wende den öffentlich-rechtlichen Medien der Alt-BRD zu verdanken.

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06. Januar 2009 10:25

Wen wunderts?

Marvin Parsons (mapar)

Solche extremistischen Parteien bestehen ausschließlich aus Dummen einerseits und Karrieristen/Machtgierigen andererseits. Man kann als Sozialist nur entweder gutwillig oder intelligent sein, beides geht nicht (ist wie bei den Nazis). Das Mitleid mit den "Arbeitslosen, Behinderten und Hartz-IV-Empfängern", die tatsächlich geglaubt hatten, sie seien für die SED-Kader etwas anderes als Stimmvieh, Handlanger und Steigbügelhalter, hält sich in Grenzen.

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06. Januar 2009 10:06

Neue Seiten

Karl Mielke (karo02)

Da springt die FAZ über ihren Schatten. Dem investigativen Journalismus ( Kommunisten wenden sich hilferufend an die FAZ ?! ) bietet sich ein weites Feld an. Na denn mal los. Es gibt viel zu tun.

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06. Januar 2009 10:04

Wen wunderts ?

resi mayer (kimwales)

dass in der Linkspartei nach SED-Regeln gesteuert wird ? Gilt nicht nur für Hessen !

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06. Januar 2009 09:48

Da sieht man die Besinnung...

Stephan Theiss (stephantheiss)

... auf altbewährte SED-Methoden (um nicht das unerwünschte S-Wort zu benutzen). War ja zu erwarten, oder? In vierzig Jahren DDR anerzogenes und als erfolgreich erwiesenes Verhalten wirft man doch nicht aus Überzeugung einfach so über Bord...

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06. Januar 2009 09:47

Die Fratze des Sozialismus / Kommunismus..

Michael Meier (never1)

..offenbart sich im täglichen Miteinander. Bespitzelung, Dossiers, Gesprächsprotokolle, Zentralkommitee...welcome back DDR und Kommunismus. Da will man sich gar nicht vorstellen, wie solche Leute sich mit demokratisch legitimierter Macht verhalten würden. Die irgendwie doch noch demokratische SPD (Yps. wird doch hoffentlich zurücktreten) könnte viele der Unzufriedenen aufnehmen und die Linke ausdünnen, wenn sie sich nicht dauernd selbst ein Bein stellen würden

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06. Januar 2009 09:33

Auch bei den Linken: Ideologie hinter Kapital!

R. Clemens (ZyNik)

Klar um was es hier wirklich geht: Die Postenverteilung und die damit verbundene Vergütung. Denn auch "Linke" Abgeordnete werden durch unsere Steuern sehr gut bezahlt. Und wer möchte nicht auch für einen bescheidenen Arbeitseinsatz eine ordentliche Entlohnung einstreichen. War das nicht auch schon vor 25 Jahren bei den "Großen" der SED so, während das Volk für ein paar Südfrüchte drei Stunden lang anstehen musste?

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