Kassel

CDU schleift „rote Hochburg“

Auch in Kassel ist die Wahlbeteiligung enttäuschend ausgefallen

Auch in Kassel ist die Wahlbeteiligung enttäuschend ausgefallen

18. Januar 2009 In der „roten“ Hochburg Kassel ist die CDU bei der Landtagswahl knapp stärkste Kraft geworden. Nach dem vorläufigen Endergebnis lagen die Christdemokraten in der nordhessischen Metropole mit einem Zweitstimmenanteil von 28,6 Prozent einen Zehntelprozentpunkt vor der SPD, die Stimmen vor allem an die deutlich erstarkten Grünen abgegeben haben dürfte. Vor einem Jahr hatte die SPD in der Stadt mit 42,3 Prozent noch klar die Nase vorn vor der CDU, die auf 26,4 Prozent gekommen war.

Im Wahlkreis Kassel I siegte Eva Kühne-Hörmann (CDU). Wolfgang Decker (SPD) verteidigte den Wahlkreis Kassel II. Die CDU hatte 2003 erstmals die zwei Kasseler Wahlkreise erobert. Bei der Landtagswahl im vergangenen Jahr waren beide Wahlkreise wieder an die die SPD gefallen.

Die FDP steigerte sich von 7,5 auf 12,6 Prozent, die Grünen von 11,9 auf 19,2 Prozent. Die Linkspartei kam auf 8,3 Prozent der Zweitstimmen (minus 0,2). Im Wahlkreis Kassel II, in dem sie im vergangenen Jahr mit 9,3 Prozent ihr landesweit bestes Ergebnis erzielt hatte, erreichte sie dieses Mal 9,2 Prozent.

Text: FAZ.NET mit lhe
Bildmaterial: dpa

© Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH 2009.
Alle Rechte vorbehalten.
Vervielfältigungs- und Nutzungsrechte erwerben
FAZ.NET Suchhilfe
F.A.Z.-Archiv Profisuche