Investoren verkauften in Panik ihre Aktien

Historische Finanzkrisen (6)

Der Börsenkrach von 1929 beendet abrupt die goldenen Zwanziger

Spezial Der Crash von 1929 gilt als der Vater aller Börsenkräche: Selten hat ein Ereignis an den Finanzmärkten so lange nachgewirkt. Er mündete in eine Rezession, der jahrelang die Weltwirtschaft lähmte. In Deutschland beförderte die Krise sogar den Aufstieg der Nazis. Von Hanno Mußler

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27. März 2008 09:15

Liquidität 1929 vs 2008

Stephan Collet (SteCol2)

"Nach der Analyse des Ökonomen Milton Friedman, der Keynes' Ideen ablehnte, hatte es die amerikanische Notenbank versäumt, während des Crashs 1929 den Markt aggressiv mit Liquidität zu versorgen - ein Versäumnis, das der Depression der dreißiger Jahre Vorschub geleistet habe. Daher sind amerikanische Notenbankchefs wie Alan Greenspan und heute Ben Bernanke seitdem bemüht, diesen Fehler nicht mehr zu begehen."

Die Notenbank konnte damals den Markt garnicht so stark mit "Liquidität" versorgen, da der Dollar an das Gold gebunden war. Die FED hätte damals also "echtes Geld" verloren. Heute hingegen druckt die FED nur Papiergeld. Das ist der gewaltige Unterschied zwischen damals und heute.

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