Börsenpsychologie

Sexualhormon verspricht Gewinne

Dass Männern die Hormone häufig querkommen, ist beileibe keine neue Erkenntnis. Indes ist das nach einer Studie auch bei Wertpapierhändlern der Fall. Testosteron fördert die Risikofreude, während Cortisol „lähmendes Entsetzen“ verursacht. Von Bettina Schulz

Lesermeinungen zum Beitrag

21. April 2008 11:11

Witzig ..

Emmanuel Declerq (Declerq)

.. und geradezu lachhaft naiv wie dieser Beitrag unkritisch geschrieben wurde.

Zunächt wird gleich am Anfang und "en passant" den Männern die üblichen Hormonensteuerung unterstellt und schon mal als feste Erkenntnis vorgeschrieben, damit der Kontext und die Schlussfolgerungen ja auch festgelegt werden.

Anschließend wird auf eine Studie über 17 (so viele!!) Börsenmaklern berichtet. Ohne jeglichen kritischen Ton werden wackelige Aussagen von womöglich PR-suchenden Wissenschaftlern wiedergegeben. Dass da womöglich komplexe Zusammenhänge mit der journalistischen Wissenschaft-Boulevard Übersetzung verloren gehen, ist stark zu vermuten.

Im Abschluss kommt ein Resüme, hinweisend, wie schwer es Börsenmaklerinnen wegen ihrem Menstruationszyklus in der Börsenwelt haben. (im Übrigen haben Frauen keinen extrem niedrigen Testosteronspiegel, wie die Autorin hier behauptet. Es ist schlicht falsch).

So lässt sich ein durchschnittlicher Artikel in der FAZ mittlerweile aufbauen: wie ein Hollywood B-Movie.

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21. April 2008 09:55

Da stellt sich doch die Frage...

Ro3ert Schrey (etiterum)

Da stellt man sich doch die Frage, ob sich auch die Höhe der Sonntags-Kollekte auf die hormonelle Verfassung des Priesters zurückführen läßt.

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