.. und geradezu lachhaft naiv wie dieser Beitrag unkritisch geschrieben wurde.
Zunächt wird gleich am Anfang und "en passant" den Männern die üblichen Hormonensteuerung unterstellt und schon mal als feste Erkenntnis vorgeschrieben, damit der Kontext und die Schlussfolgerungen ja auch festgelegt werden.
Anschließend wird auf eine Studie über 17 (so viele!!) Börsenmaklern berichtet. Ohne jeglichen kritischen Ton werden wackelige Aussagen von womöglich PR-suchenden Wissenschaftlern wiedergegeben. Dass da womöglich komplexe Zusammenhänge mit der journalistischen Wissenschaft-Boulevard Übersetzung verloren gehen, ist stark zu vermuten.
Im Abschluss kommt ein Resüme, hinweisend, wie schwer es Börsenmaklerinnen wegen ihrem Menstruationszyklus in der Börsenwelt haben. (im Übrigen haben Frauen keinen extrem niedrigen Testosteronspiegel, wie die Autorin hier behauptet. Es ist schlicht falsch).
So lässt sich ein durchschnittlicher Artikel in der FAZ mittlerweile aufbauen: wie ein Hollywood B-Movie.
Da stellt man sich doch die Frage, ob sich auch die Höhe der Sonntags-Kollekte auf die hormonelle Verfassung des Priesters zurückführen läßt.