Agrarrohstoffe

Empörung über „Geschäftemacherei mit dem Hunger“

Eine umstrittene Werbeaktion der Deutschen Bank für einen Fonds ruft Globalisierungsgegner auf den Plan. Der Protest gegen eine „Geschäftemacherei mit dem Hunger“ wird auf die Straße getragen.

Lesermeinungen zum Beitrag

30. April 2008 16:53

Was für törichte Aktionen dieser Gutmenschen

Ernst-Markfried Kraatz (ErnstKraatz)

Lebensmittel sind Wirtschaftsgüter, und ihr Preis folgt natürlich marktwirtschaft-lichen Prinzipien, sofern nicht regulierungswütige Toren in den Markt eingreifen. Unsere Umwelthysteriker, voran ein Herr Gabriel mit seinem Geschwätz und die Subventionen für Biosprit bringen den Markt in Unordnung. Gegen diesen Unfug sollte protestiert werden. Ernst-Markfried Kraatz

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30. April 2008 09:31

Was Hunger ist, das weiss man in Deutschland ja ueberhaupt nicht

Hans-Joerg Danner (HJDZA)

Mitunter kann ich mich ueber die Naivitaet mancher Mitleser noch wundern: 1. Die steigenden Verbraucherpreise fuehren in fast allen Faellen eben nicht zu einem signifikanten Anstieg der Erzeugerpreise sondern erzeugen exact dort Gewinnsteigerungen, wo eigentlich keine Not „am Mann“ ist, naemlich bei Aktionaeren und Banken, wie es der Artikel versuchte zu verdeutlichen und in nicht geringem Ausmass auf Kosten der Aermsten der Armen. Pfui Teufel, Herr Ackermann, das ist meine Meinung. 2. Die Foerderung von sogenanntem Biosprit generieret in einkommensschwachen Regionen zusaetzliche Einkommensquellen. Das gilt besonders in den sogenannten Entwicklungslaendern. Da kann naemlich mithilfe von Pflanzenoel als Energietraeger aus eigener Produktion die Mechanisierung der Landwirtschaft weiter fortgetrieben werden. Wenn allerdings z.B. in Deutschland Agrarprodukte, die urspruenglich zur Erzeugung von Lebensmitteln bestimmt sind, nun aus marktwirtschaftlichen Gruenden dem Energiemarkt zugefuehrt werden und es dadurch zu Versorgungsengpaessen kommt und Preise exorbitant steigen, dann gute Nacht, liebes Deutschland. H-J D

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29. April 2008 20:46

Nicht DWS, sondern DB

Karl Friederichs (KFrieder1)

Ein Blick auf www. attac.de zeigt, dass ich eben zu unrecht DWS und DB gleichgesetzt habe. Es geht tatsächlich um einen eigenen Fonds der DB und nicht um die Tochtergesellschaft DWS.

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29. April 2008 20:31

DWS agro ? sofort verkaufen

Karl Friederichs (KFrieder1)

Danke für Ihren Hinweis. Ich vermute, es geht um einen DWS agro fonds. Leider wurde einem das dubiose Produkt, das eher für Liechteinstein-Anleger und andere Asioziale geeignet zu sein scheint, auch von anderen Banken aufgeschwatzt. Ich werde meine Anteile, auch wenn es sich höchstens um einen fünfstelligen Betrag handeln kann, selbstverständlich sofort verkaufen und die Angebote aus dieser Quelle zukünftig etwas mehr mit spitzen Fingern anfassen.

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