Inflation und wachsende Staatsverschuldung.
Ob man sich dagegen mit Festgeldern, Anleihen und Zertifikate-Konfetti absichern kann oder mit knappen Sachwerten, das bleibt jedem Anleger selber überlassen.
Ich weiss zwar nicht woher Sie Ihre Meinungen zur sicheren Geldanlage nehmen, aber vielleicht haetten Sie nochmal auf den Goldpreis schauen sollen... Wenn etwas in 3 Tagen knapp 10% Kursverluste einbringt, ist es dem ruhigen Schlaf wohl wenig zutraeglich...
Daß Zertifikate keine "sicheren" Anlagen sind,
sollte sich nach Schmidt-Bank, Gontard-Metallbank, Sachsen LB, IKB, West LB, Société Générale und Bear Stearns auch zur FAZ-Redaktion herumgesprochen haben.
Daß dieser entscheidende Punkt trotzdem in der FAZ (und in allen anderen populären Finanzmedien) regelmäßig verharmlost wird, dürfte eher daran liegen, daß die Emittenten dieser Papiere ("Konfetti" lt. Dr. Faber) regelmäßig teure große Anzeigen schalten: wes Brot ich eß, des Lied ich sing...
Natürlich ist auch Gold nicht ohne Risiko, aber eine hochwirksame Absicherung ist eben nicht umsonst zu haben.
Sehr geehrter Herr Scherff,
in Ihrem Artikel raten Sie unter Anderem zum Kauf von Zertifikaten auf Gold. Vor Veröffentlichung hätten Sie gut daran getan, den Artikel Ihres Kollegen der FAZ "Börsenturbulenzen treffen den Derivatemarkt" vom 17. März zu lesen.
Sie erwähnen in Ihrer Empfehlung nämlich mit keinem Wort das Emittentenrisiko, das mit Zertifikaten allgemein verbunden ist.
Zertifikate sind Schuldverschreibungen der emittierenden Bank. Das heißt, der Käufer eines Zertifikats gewährt mit dem Kauf des Papiers der emittierenden Bank einen Kredit, den diese Bank zum Laufzeitende entsprechend dem Preis des Basiswerts (z.B. Gold) an den Besitzer des Zertifikats zurückzahlt.
Konkret: wenn Bank pleite, dann Geld futsch. Trifft möglicherweise bei den Zertifikaten von Bear Stearns zu - die sind momentan vom Handel ausgesetzt.
Also, bitte Sorgfalt bei Verfassen von Artikeln.
Schöne Grüße.
Ich kann dem zustimmen, weshalb sollte sich ein Anleger jetzt Gold kaufen!
Die Chancen auf Kursgewinne sind deutlich geringer als die von verlusten.
Jede Hausse findet ihr ende, langfristig bleiben Rohstoffe interessant, da begrenzt.
Zum investieren müssen sie aber erst ein mal wieder fallen.
Ein Haus im Osten lohnt sich auch bei noch so günstigen Kaufpreisen nicht.
Hohe Arbeitslosigkeit und die Alterung der Bevölkerung, werden die Nachfrage nach Häusern weiter sinken lassen.
das sicherste Anlagerezept ist es 'echte' Werte zu suchen.
Wie findet man 'echte' Werte ? Gar nicht so einfach, aber der beste Weg war schon immer die Abwesenheit von Spekulation.
Also zu Zeiten der New Economie z.B. die damals 'langweiligsten' Aktien kaufen wie z.B. Stahlwerte.
Im Moment wären das Aktien die als wenig "sexy" gelten, insbesondere die von ehemaligen Staatsunternehmen oder auch Immobilien die kaum einer haben will z.B. Plattenbauten in Ostdeutschland.
Deren sehr niedriger Preis verspricht echte Werte im Gegensatz z.B. zu dem Preis von Gold. Dort kauft man jetzt eine Menge Spekulation und es ist nur eine Frage der Zeit wann auch diese Blase platzen wird.
Möchte einige kritische Anmerkungen zu dem Artikel machen und würde mich freuen, wenn andere Leser ihre Meinung dazu abgeben würden:
1) Verstehe nicht, warum ein Anleger sein Geld in "Wetten" (Zertifikaten) investieren soll, wenn er doch eigentlich sein Geld schützen möchte.
2) Der Goldpreis ist sehr volatil. Ich verstehe nicht warum ein Anleger, der eigentlich auf sicherheit bedacht ist, "Wetten" auf Gold eingehen soll?
Schönen Sonntag noch
Logisch Denker
