
Wer einen VersicherungsCheck macht bzw. plant kann gut und gerne Zeitschriften kaufen - als Entscheidungsgrundlage dürfen diese jedoch NIE genommen werden, denn: die Autoren haften nicht für den Rat. Nicht für den Rat, welche Versicherung sinnvoll ist und schon gar nicht für den Rat, bei welcher Versicherungsgesellschaft man das entsprechende abzuschließen hat/sollte... Für Menschen die sich nicht, wie berufstätige unabhängige Finanzberater, den ganzen Tag mit Versicherungen und Geldanlage beschäftigen, kann nur gelten: Hände weg vom selber machen! Bei den Mandanten, welche ich neu hinzugewinne und berate, finde ich immer wieder etliche Policen die die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht im Ansatz befriedigen und keinen Versicherungsschutz im gutgeglaubten Sinne darstellen. Nur ein unabhängiger Finanzberater (kein Strukturmitarbeiter, kein Ausschließlichkeitsvertreter, etc.) haftet für seinen Rat - dementsprechend wird sein Rat professionell sein müssen, denn er steht für seine Empfehlung gerade - ein Leben lang! Dennoch, dies sei gesagt, gibt es auch in den Reihen der Unabhängigen Unwissende und falsch beratende. Doch ist die Wahrscheinlichkeit höher auf einen Fähigen zu treffen als bei den anderen Arten von "Beratern".

Kurz, knapp und prägnant. So liest man Hilfen gerne. Allerdings sind auch manche Hinweise aus TEST falsch und für manchen gefährlich. Der Hinweis, wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat, benötigt keine Unfallversicherung ist so ein Beispiel. Man stelle sich den klassischen schweren Unfall vor, der Betroffene kann nicht mehr laufen. Selbst wenn seine Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente von 2.000 € zahlt, muss das Haus umgebaut werden, man braucht ein neues Auto, der Rolli kostet locker 5-10.000 € usw. Soll man das von der REnte zahlen? Nein, diese dient dem Verdientsausfall. Nach einem schweren Unfall braucht man Geld, viel Geld. Von der Bank erhält man jedenfalls dann keinen Kredit. BU und Unfall sind eben zwei völlig verschiedene Dinge. Denn nach der Reha kann z.B. ein Anwalt seine Job auch im Rolli ausüben -- die Berufsunfähigkeitsversicherung hört dann auf zu zahlen.