
Wenn man die aktuellen Inflationszahlen mit den aktuellen Zinssätzen der Staatpapier vergleicht kann man eigentlich nicht sagen, dass der Staat sich auf diese Weise entschuldet- genauer gesagt bekommt der Staat praktisch die anfallenden Zinsen aufgrund der galoppierenden Inflation "geschenkt"- obwohl man auch noch sagen muss, dass eine Inflationsrate von 5% nicht gerade so hoch ist- in der Vergangenheit hat man schon höhere Inflationsraten überstanden (und damit meine ich nicht die Krise der 20er Jahre wie sie, übrigends recht gut, in diesem Artikel dargestellt ist.) Was die nächsten Wahlen angeht: warum haben wir eigentlich eine Demokratie, wenn niemand merh wählen will- somit ende ich mit den Worten: geht wählen, nutzt dieses Recht (wäre doch Schade wenn wir es nicht hätten :-) Gründet Notfalls eine eigene Partei :-) In diesem Sinne mfg

Natürlich ist das Kreuzchen auf dem Wahlzettel keine besonders differenzierte Meinungsäußerung darüber, wie es in der Politik gehen soll. Wer mehr als nur Stimmvieh sein will, muß sich schon auf die Ochsentour in einer Partei begeben. Oder sich zumindest politisch äußern, z. B. in einem Forum :-).- Doch auch der völlige Politik-Abstinenzler sollte unbedingt zur Wahl gehen. Woher sollen die Wahlforscher sonst wissen, ob er protestiert oder ob es nur das schöne Wetter war. Wenn er protestieren will, braucht er dafür nicht mal die PDS zu wählen. Er kann den Stimmzettel auch einfach leer lassen. Oder alle ankreuzen, sonst macht so ein Wahlhelfer u. U. noch schnell sein Kreuzchen für ihn.

Der sachkundigen Leserin Jenni Flieg mit ihrer Meinung "Staat entschuldet sich auf Kosten der Bürger" ist unbedingt zuzustimmen, bravo! Ein Vorbehalt habe ich jedoch: daß die "Einheitspartei CDUCSUSPDFDPGrüneLinke" nicht wählbar ist, weil sie alle versagen und sich den Staat zur Beute gemacht haben, wie es BuPräs v. Weizsäcker 1992 sagte, unterschreibe auch ich, jedoch nicht den Satz v. Frau Flieg, "daß man nicht zur Wahl gehen sollte." Genau das stört diese Parteien überhaupt nicht, es ist ihnen - mit Ausnahme der Kostenerstattung pro Wählerstimme - egal, von nur wenigen gewählt zu werden, die Wahlkampf= kostenstattung muß halt dann erhöht werden, wenn nur noch 40% zur Wahl gehen. Nein, wir müssen gewaltfrei opponieren, und das ist nur bei den Wahlen möglich, "es sieht ja keiner, wenn ihr PDS wählt in der Wahlkabine", wie Gysi einst listig be= merkte, genau das müssen wir - in Notwehr - tun, Protestparteien ankreuzen, dann erst werden die bisherigen zur Politikänderung gezwungen, nicht aber durch Wahlboykott!

Was wir zur Zeit erleben ist einfach nicht mehr tragbar. Der Staat entschuldet sich auf Kosten der Bürger durch steigende Inflation. Da helfen auch keine "geschönten Inflationsraten". Was ist dann die private Vorsorge durch z. B. Kapitallebensversicherungen noch wert? Vielleicht die Hälfte wenn es gut geht. Brot (Transferleistungen) und Spiele (Fußball) können doch wohl nicht die Lösungen sein! Das Problem, das jetzt viele bewegt: Welche Partei kann man noch wählen? Antwort: KEINE ! Es gibt nur noch ein Mittel dagegen zu protestieren: Nicht mehr zur Wahl zu gehen! Das Papiergeldexperiment geht immer schneller dem Ende entgegen, einem chaotischen Ende. Das Verlassen des Goldstandards war schon immer in der Vergangenheit ein Fehler und endete stets in einer Katastrophe des Finanzsystems von den Kriegen, die dadurch erst möglich wurden mal abgesehen. Papiergeld macht die Reichen reicher und plündert alle übrigen aus bis zur Besitzlosigkeit. Der Staat ist die Lobby der Reichen - schon immer gewesen. Nanina und "Das dritte Zeitalter der Menschheit"