Historische Finanzkrisen: Frankreich 1789

Die 30 Mädchen von Genf

Spezial Eine der ersten Wirtschaftskrisen der Geschichte ereignete sich kurz vor der französischen Revolution. Die Regierung brauchte dringend Geld - und ließ sich auf 30 Genfer Mädchen ein. Von Gerald Braunberger

Lesermeinungen zum Beitrag

22. Februar 2008 14:17

Historische Analogien

Otto Fragender (Fragender)

Vereinfacht kann man sagen, dass in vergangenen "Gesellschaftssystemen" die jeweils herrschende "Klasse" sich oft weigerte, Steuern zu zahlen oder diese zumindest stark reduzierte. Dadurch wurden diese zu Totengräbern des eigenen "Systems". So zu beobachten bei:
+ Feudalismus: Feudalherren / Adlige / Kirche (s. der obige Artikel)
+ Kapitalismus: (Teile?) der Bourgeoisie, s. Fall Zumwinkel

Ob das jeweils klug war oder ob man nicht lieber durch Steuerzahlung den Statt (= das System) stabilisiert hätte, lässt sich fragen. Zumindest im Fall der französischen Feudallherren und Kirche waren die Folgen dramatisch. Allein bei den sog. Septembrisaden 1792 soll der aufgebrachte Mob von Paris rd. 20.000 Adlige usw. ermordet haben; viele andere verloren ihr Eigentum oder wurden ins Exil gezwungen...

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