Vereinfacht kann man sagen, dass in vergangenen "Gesellschaftssystemen" die jeweils herrschende "Klasse" sich oft weigerte, Steuern zu zahlen oder diese zumindest stark reduzierte. Dadurch wurden diese zu Totengräbern des eigenen "Systems". So zu beobachten bei:
+ Feudalismus: Feudalherren / Adlige / Kirche (s. der obige Artikel)
+ Kapitalismus: (Teile?) der Bourgeoisie, s. Fall Zumwinkel
Ob das jeweils klug war oder ob man nicht lieber durch Steuerzahlung den Statt (= das System) stabilisiert hätte, lässt sich fragen. Zumindest im Fall der französischen Feudallherren und Kirche waren die Folgen dramatisch. Allein bei den sog. Septembrisaden 1792 soll der aufgebrachte Mob von Paris rd. 20.000 Adlige usw. ermordet haben; viele andere verloren ihr Eigentum oder wurden ins Exil gezwungen...