Frage 1
Was ist der Investivlohn?
Manche Firmen zahlen ihren Mitarbeitern nicht nur Gehalt, sondern überlassen ihnen auch Anteile am Unternehmen. Das können zum Beispiel verbilligte Aktien sein oder stille Beteiligungen. Als Miteigentümer des Unternehmens bekommen die Mitarbeiter Teile des Gewinns, sie können ihre Anteile aber auch verkaufen. Der Staat unterstützt die Mitarbeiterbeteiligung, indem er dafür keine Steuern und Sozialabgaben verlangt, solange die Zulage nicht zu viel wert ist. Die Obergrenze dafür soll Anfang kommenden Jahres auf 360 Euro pro Jahr steigen, hat die große Koalition jetzt beschlossen. Außerdem müssen Arbeitnehmer der Neuregelung zufolge kein Geld mehr zuzahlen, damit der Staat den Steuerrabatt gewährt.