Keine ZDF-Moderatorin mehr: Elke Heidenreich

Kein „Lesen!“ mehr

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Ihre harte Kritik an ihrem Haussender nach der Fernsehpreisgala hat für Elke Heidenreich Folgen: Das ZDF hat die Zusammenarbeit mit ihr mit sofortiger Wirkung beendet. Das Vertrauensverhältnis sei zerstört, so Programmdirektor Bellut.

Lesermeinungen zum Beitrag

28. Oktober 2008 08:00

Über was hat sich RR aufgeregt:

Annegret Mueller (AnnegretMueller)

Zitat:"Man kann im Arte-Programm manchmal sehr viele schöne und witzige Sachen sehen. (Applaus). Ich habe auch früher wichtige Sendungen im 3sat-Programm gesehen. Aber das hat sich jetzt geändert. Meist kommen da schwache Sachen – aber nicht der Blödsinn, den wir hier zu sehen bekommen haben." Also hat er nicht nur die Gala kritisiert sondern auch die Qualität des Fernsehens. Über die Qualität der Gala kann man auch streiten. Allerdings wurden hier auch einige geehrt, die wirklich für gute Beiträge stehen. Sicherlich geht es MRR und Frau Heidenreich nicht darum, dass es nur noch ganz spezielle Sendungen gibt. Es geht um Gewichtung, Quantität und Qualität und sicherlich darum, was man zu welcher Uhrzeit sehen kann. Ich z.B. sehe Fern über das Notebook. Div. Sender wie ARDTheater u.a. kann ich nicht sehen. Lesen! konnte man als Wiederholung um 20 Uhr bei zdf.info sehen. Ich nutze auch mal die Mediatheken beider Sender. Die vorherigen Galen konnte ich auch nur noch durch Zappen ertragen. Bei der jetzigen dachte ich auch: Noch schlimmer, mehr geht fast nicht! Über MRR war ich positiv überrascht. Der spätere Talk (Plauderstündchen) zwischen ihm und Gottschalk. Ein Tranquilizer für MRR.

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27. Oktober 2008 14:16

ZDF trennt sich on Elke Heidenreich

Doris Weitzel (tatzi47)

Durch ihr Verhalten hat sie ja praktisch darum gebettelt, gefeuert zu werden. Und warum? Weil es gege ihr durchaus grosses Ego geht, die Laudatio für MRR nicht halten zu dürfen. Im Übrigen, was hatte sie auf der Veranstaltung zu suchen, an der doch nur "dumme alte Männer" und zu Ihnen passende Gäste teilnahmen. Wenn ich Bach liebe gehe ich nicht zu einem Stones-Konzert und schimpfe nachher über deren Musik.

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27. Oktober 2008 13:45

Wohlverdienter Ruhestand

Kilian Haus (khhaus)

Ginmg es jetzt dem Marcel Reich-Ranicki um den Sendeplatz von Lesen! und die Person des Laudators, oder war da nicht doch noch was anderes im Spiel? Zwei Mal habe ich hier etwas zu Heidenreich geschrieben, zweimal wegen Artikeln, in denen sie vorgab, sich über fatalen medialen Niveauverlust zu ereifern, in Wirklichkeit aber nur ihre eigene Bedeutung als Kommentatorin des Prozesses belobhudelte. Der Artikel über den Fernsehpreis war ein eitles Trittbrettfahren, mehr nicht, und er war vom Ton her so daneben, dass man ihr die stringente Reaktion Belluts nur von Herzen gönnen mag. Niveau sieht anders aus, Frau Heidenreich.

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27. Oktober 2008 12:30

Lesen!

Francis Best (churchilla)

...sie mal die Internetseite des ZDF.

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26. Oktober 2008 16:52

Knick in der Logik: Es geht nicht um Kritik,...

Christopher Lesko (www.lesko.ch)

....es geht um die Form: Melodramatisch. Um sich selbst drehend. Moralisch. Mal ganz im Ernst: Ein Kooperations- und Vertragsverhältnis mit einem Theaterstück zu verwechseln, in welchem Publikumsbeschimpfung irgendwie als modern und künstlerisch gilt, ist größenwahnsinnig, selbstverliebt und lebensfern. Allen Ernstes auch noch den Anspruch zu haben, das ZDF solle unter diesen Bedingungen die gemeinsame Arbeit fortsetzen, ist mehr als makaber. Wenn das Methode machte, könnte Löw seinen Job als Bundestrainer gleich an Michael Ballack abtreten... Respekt, Autorität und die Klarheit von Rollen sind glücklicherweise nicht durch öffentliche Moralergüsse aufzulösen, so berechtigt der eine oder andere kritische Aspekt in der Sache auch gewesen sein mag.

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26. Oktober 2008 11:26

Helmut Thoma

d mayer (drmayer)

H. Thoma 1999 in der UK-FT: „Television is not for educating people“! Gestern, samstagabend zappend am TV konnte ich nur feststellen, ja, Thoma hat Recht. Die volksverdummenden Beiträge auf allen Kanälen waren unerträglich. Thoma sagte 2000, „Programme sind nur Glaubwürdig, wenn die Macher gleiche Bedürfnisse und IQ wie die Zielgruppen haben“. Aha! Die Demografie mit all ihren Merkmahlen dominiert alle Programme, besonders in den rechtlichen. Tatorte werden transparenter, wenn er/ Anschlag/ Mord/ Diebstahl/ usw. plane/, weil er/ an Alzheimer/Prostata/Inkontinenz/Haarausfall/ etc litt. Diese Thematiken sind glaubwürdig, jeder Drehbuchschreiber beherzigt das. Mit Product Placement, also Drehorte in Apotheken, lässt sich auch noch Geld verdienen. Worüber regen sich Reich-Ranicki und Heidenreich also auf. Die Moderatoren in den 3Sat Sendungen, zb. Kulturzeit lesen seit Jahren genauso stotternd vom Telepromter ab, weil sie keinen Bezug zu den Inhalten haben, genauso wie die Dumpfbacken in den 17-18H ARD/ZDF Boulevardprogrammen. Thoma 1998 zur Interaktivität des TVs: „Das einzig interaktive am TV ist der Ein- und Ausschalter“!. Na also!

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25. Oktober 2008 22:01

Schiffbruch für Zuschauer

Christoph Fuhrhans (ChristophFuhrhans)

Dumm gelaufen? Was der alte Mann Reich-Ranicki, den neuen Duzfreund an der Angel, zur nicht ungeschickten Quotensteigerung veranstaltet, gerät der applaudierenden Heidenreich zur Bauchlandung: Zu sehr ist bei ihr der angestaute Ärger mit persönlicher Gekränktheit vermischt. Und dann lässt MRR sie auch noch hängen. Man wäre mittlerweile fast geneigt, alle Akteure der Farce gleichermassen mit dem Simulationsverdacht zu überziehen, würde sich nicht noch ein ganz anderer Verdacht aufdrängen: Der Verdacht, dass das Fernsehen tatsächlich ein sterbendes Medium ist, in dessen Agonie die gefälschten Gefühle immer mehr von "echten"Gefühlen durchlöchert werden, ununterscheidbar, sich überlagern und gegenseitig torpedieren, dass also der ganze Kahn am Sinken ist. Tja. Arrividerci, altes Fernsehen, unsere Kinder und Madame Tussaud werden dir dermaleinst eine Ausstellung widmen und dem Mann, dem Fisch, der Frau und Herrn Schächter Ehrenplätze in Wachs.

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25. Oktober 2008 14:53

Elke Heidenreich

Steffen Voigt (Stef_fen)

Die Entscheidung vom ZDF ist völlig unverständlich und nicht nachvollziehbar, Elke Heidenreich aus dem Programm zu nehmen. Bei dieser Entscheidung geht es doch überhaupt nicht mehr um das Interesse des Zuschauers, sondern nur noch persönliche Empfindlichkeiten. Da hat sich jemand persönlich auf den "Schlips" getreten gefühlt. Wie viel Zuschauer haben sich beim ZDF beschwert und gefordert das Frau Heidenreich aus dem Programm genommen wird, weil sie sich nicht ZDF konform geäußert hat? Diese Entscheidung ist in meinen Augen absolut dilettantisch und hat nur das Gegenteil erreicht. Frau Heidenreich hat mehr positive Kritiken bekommen als das ZDF. Hier wird mit dem Geld des Zuschauers schon ziemlich selbstherrlich "geherrscht". Es wäre wünschenswert das in den öffentlich - rechtlichen Sendern wieder etwas mehr Niveau von diesem Format Einzug hält und sich nicht immer mehr dem Niveau der privaten Sendern nähert. Wenn diese Selbstherrlichkeit sich bei ARD, ZDF und den dritten Programmen ausweitet , dann kann man bald überhaupt kein Fernseher mehr sehen. Sie sollten sich mal ihren Auftrag an die Zuschauer wieder bewusste werden! Und noch eine letzte Bemerkung: Diese Entscheidung kann durch nichts zu entschuldigen Steffen Voigt

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25. Oktober 2008 10:18

Armleuchter

Thomas Moser (ThomasMoser)

Liebes ZDF! Das Fernsehen langweilt sich selber. Wie einst zu DDR Zeiten wird jegliche Kritik aus dem Programm genommen. Liebe Intendanten, natürlich haben Sie recht, wenn Sie darauf insistieren, Frau Heidenreich hätte sich ja selber gekündigt. So handeln Wirtschaftsunternehmen und ich traue Ihnen zu, nicht mehr zwischen solchen und ihrem öffentlich-rechtlichen Unternehmen zu unterscheiden. Aber ist es nicht gerade diese Chance, die Sie verpassen. Sind nicht solche Leute, die einerseits Aushängeschild, andererseits Stachel im Fleisch, Lebenszeichen eines ansonsten um sich selber kreisenden Deutschen Fernsehens? Haben Sie denn alle Kritik verlernt? Was haben Sie studiert? BWL? Wissen Sie überhaupt, was Kritik ist? Keine Frage, Elke hat übertrieben. In einer schnellen Reaktion in dieser Zeitung ließ Sie sich zu Unüberlegtem hinreißen. Doch genau das ist es doch, was wir brauchen. Haben Sie etwas Anderes erwartet? Heidenreich, Liebhaberin des dramatischen, leidenschaftlichen Auftritts? Wieso ist es eigentlich nicht verboten, solche geistigen Tiefflieger und Exhibitionisten wie Johannes B. Kerner auftreten zu lassen? Ein wenig mehr Selbstironie stünde Ihnen gut zu Gesicht. Thomas Moser.

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25. Oktober 2008 02:00

Heidenreichs PR-Kampagne in eigener Sache

Frank Schaeflein (FS-ffm)

Ach welch eine Tragödie, welch eine Aufregung, welch Sturm im Wasserglas. Und welch ein Durcheinander. Bei aller Skepsis gegenüber Kritikern muß ich doch einem Marcel Reich-Ranicki eine ausgeprägte Kompetenz in Sachen Literaturanalyse zugestehen. Aber weshalb jetzt solch ein Aufheben wegen Elke Heidenreich, die Vorgenanntem nicht das Wasser reichen kann? Nein, eher möchte ich Frau Heidenreich unterstellen, sich auf leicht durchschaubare Weise Aufmerksamkeit verschafft zu haben, indem sie - unter dem Vorwand Herrn Reich-Ranicki zu unterstützen und zu sekundieren - auf die Welle der Entrüstung aufspringt; nachdem (!) Herr Reich-Ranicki den deutschen Fernsehpreis abgelehnt hatte. Daß nun eine vergleichbare Entrüstung über die Trennung des ZDF von Frau Heidenreich losbricht, ist mir daher ziemlich unverständlich - zumal sich ja doch Frau Heidenreich zuvor selber von dem Sender losgesagt hatte. Doch ebendiese Entrüstung bestätigt in gewisser Weise meine oben gemachte Unterstellung: Frau Heidenreich bekommt nun nicht nur Aufmerksamkeit, vielmehr bekommt sie außerdem noch reichlich Unterstützung der Entrüsteten. Im Grunde genommen war es also wohl doch eine gelungene PR-Kampagne in eigener Sache.

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25. Oktober 2008 00:36

Liebe Frau Heidenreich - eine Debatte AUSGELÖST??

Maximilian Gold (faz.ke)

Liebe Frau Heidenreich, diese Debatte gabs bereits in meinen Kindheitstagen in den 80ern. Stöbern Sie doch einmal im faz.net-Archiv und werfen einen kurzen Blick auf die Leserkommentare. Ich bin kein Premium-Mitglied und kann es daher nicht mit Sicherheit sagen, aber ich glaube dieses Archiv geht bis 1995 zurück. Geben Sie irgendeinen Suchbegriff ein, der mit den rechtl.-öffentl. zu tun hat, z.B. "GEZ". Sie werden "Ihre" Kritik und Forderungen (die ich übrigens für berechtigt halte) hundertfach finden. So ist es zumindest bei den Online-Präsenzen anderer seriöser Zeitungen (in das faz.net-Archiv kann ich wie gesagt nicht einblicken). Besonders schade finde ich es, dass eine zweifelsohne kluge Frau wie Sie Ihre Kritik derart destruktiv äußert, dass der "Gegner" sich trotzig zurückzieht und alles noch schlimmer wird. Wenn Sie wirklich etwas erreichen wollten und nicht nur das Rampenlicht gesucht haben, hätten Sie Ihre Kritik inhaltlich gleich aber in anderer Verpackung äußern müssen. Nun aber wird Ihre Kritik vergessen sein, sobald die Geschehnisse um Sie sich nicht mehr ändern. Sicherlich, wenn Sie wie Eva Herman einen Prozess anstrengen oder sich etwas anderes ereignen würde, käme Ihr Angriff nochmal in die Schlagzeilen...WENN...

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24. Oktober 2008 23:23

Sein oder nicht sein …

Karo Einfach (Susali)

Die Kündigung – nachvollziehbar und verständlich, einerseits. Für Frau Heidenreich sicher auch ein neuer Auftakt gegen Altbackenes weiter konsequent vorzugehen – tun Sie es; viel Erfolg! Sofern DAS das einzige Mittel unserer TV-Oberindianer sein soll als Reaktion auf die doch bittere nackte Tatsache, dass deutsche Medienlandschaft gegenwärtig nicht annähernd DAS bieten kann, was Herr MRR fordert (es muss ja nicht gleich Shakespeare sein), dann lässt sich nur sagen: Wenn Hinkende einen Wettlauf veranstalten, wird der, der als Sieger ins Ziel gelangt, immer noch der Hinkende sein! Gebührenzwang lässt sich entledigen; konsequente Entscheidungssache JEDES Einzelnen! Unzweifelhaft ist allerdings als Resümee dieses TV-Duells: Wes Brot ich ess, des Lied ich sing … so war es und so wird es immer sein … Herzlichst, Ihre Karo Einfach

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24. Oktober 2008 23:17

Wutschnaubende Wahrheiten

Charly Chaplin (Buster121)

Natürlich hat Elke Heidenreich mit ihrer deutlichen Kritik und ihrem Verhalten die Etikette verletzt, die man so beim ZdF gewohnt ist. Natürlich konnte der Sender nicht anders antworten, als er es tat. Natürlich kann jetzt alles seinen gewohnten Gang weiter gehen, wie man es bei den öffentlich-rechtlichen Einschlafsendern so gewohnt ist. Natürlich braucht man die Inhalte der Kritik nicht zu überprüfen und selbstkritisch sein eigens Handeln zu überdenken. Natürlich wird weiter Schindluder mit dem Geld der öffentlich-rechtlichen Zuschauer getrieben. Natürlicn wollen wir weiter die Kerners, die Gottschalks und die Silbereisens, die Nebels auf den Hauptsendeplätzen sehen. Natürlich dreht sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen so selber den Saft ab. Natürlich werden die halbwegs aufgeweckten Konsumenten mit der Fernbedienung abstimmen. Natürlich plausibel ist das Ganze aber ganz und gar nicht. Natürlich wird die hitzige Diskussion in zwei Wochen keine Sau mehr interessieren u d der öffentlich-rechtliche Seelenfrieden ist wieder hergestellt. Natürlich ist aber auch: das ÖRR arbeitet konsequent daran, die Privaten in einigen Bereichen mit Doof-TV zu überholen.

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24. Oktober 2008 22:44

Danke, Elke II

Reinhard Lohmann (ElecricTomcat)

Nur wer selten TV sschaut, merkt noch wirklich, wie auch die öffentlich Rechtlichen das Niveau weiter senken, nimmt das als sprunghaft wahr. Aber ihr schlimmstes "Verbrechen" war, dass da eine Quotensau versucht hat, einen Quotenbullen zu schlachten! Dass sie uns, die schwindende Minderheit der lesenden Menschen, bedient hat und Einige in "unsere Kreise", also die LESENDEN, getrieben hat, und es gewagt hat, den Bediener der Massen, den Vorzeiger von Promis, die gerade einen Lied, einen Film oder Ähnliches bewerben müssen, zu kritisieren! Mehr noch, bloßzustellen, und ihn als das zu outen, was er ist: dumm, uncharmant, humorlos, langweilig, arrogant, langweilig (O.K. das ein oder andere stammt von mir, und ich kenne TG nur flüchtig, und das ist lange her, aber es reicht, dass es sich mir widerstrebt, "Herr" Gottschalk zu schreiben) Also, dass sie als Qotensau versucht den Quotenbullen zu schlachten, dass ist ihr wahrens "Verbrechen". Denn den schlachtet man nicht, den kritisiert man nicht, dem geht man nur um den Ar..... Danke, Elke Heidenreich, danke, dass in Ihnen die Else Stratmann nochmal durchgebrochen ist, die ihre Ruhpottschnauze nie halten konnte, und für die ich sie verehrt habe!

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24. Oktober 2008 22:22

Danke, Elke

Reinhard Lohmann (ElecricTomcat)

Was abzusehen war, ist geschehen: Elke Heidenreichs große Klappe wurde von ihrem Arbeitgeber geschlossen. Zumindest vorläufig. Ach, es ist ja so viel einfacher, einem Mahner das Maul zu verbieten, insbesonder wenn man die Macht dazu hat, als sich die mahnenden worte hinters Ohr zu schreiben und eine geharrschte, aber berechtigte Kritik ernst zu nehmen und die Konsequenzen daraus zu ziehen: Nämlich zu erkennen, dass der Mahner, oder in dem Fall die Mahnerin, Recht hat.Und endlich damit aufhört, das Geld der Gebührenzahler für Schrott zu verschwenden, um die heilige Kuh "Quote" zu mästen. Und noch ein paar Anmerkungen: an anderer Stelle war ein Leserbrief abgedruckt, dass Viele sich ja gerne berieseln lassen möchten: Bitte,, dafür sind die Privaten da, aber Einige möchten auch niveauvoll bedient werden! Und von meinen Gebühren möchte ich das verlangen dürfen! Die Öffentlich Rechtlichen sind NICHT auf Quoten angewiesen! Vielfach wurde kritisiert, oder korrekt angemerkt, dass die negative Kritik von Wenigsehern kommt, bezw Menschen, wie mir, die ihren Fernseher längst abgeschafft haben, also generell nur noch sporadisch das Program verfolgen. Aber wer sonst soll die schleichende Verblödung bemerken? die Dauerglotzer? Wohl kaum!

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24. Oktober 2008 20:15

@m.gold

Teoman Bressel (Bressel)

das war keine "ansatzlose" Kritik, wie kommen Sie bitte darauf? Der Anlaß liegt doch auf der Hand. Und in dieser Schärfe darf man schon einmal Kritik üben, wenn ein dekadenter Haufen Nichtskönner zum Maß aller Dinge im deutschen TV erhoben werden. Man kann natürlich abwinken: "War ja eh immer schon so..." Man kann sich intellektuell einigeln und es für unwürdig empfinden, sich überhaupt damit zu beschäftigen. Man kann die Dinge aber auch mal beim Namen nennen, denn alles andere - etwa mehr "Kompromissbereitschaft"- führt doch genau zu der Qualität des Programms, die wir zur Zeit haben. Wir leben in Zeiten der "Innovation", aber bestimmt nicht der Originalität, und ich bin dankbar, daß jemand sein erfolgreiches TV-Format aufs Spiel setzt (ob man "Lesen" nun gut findet oder nicht, ich mag es eher nicht), um Intendanten und Programmgestaltern mal den Spiegel vors Gesicht zu halten. Um mehr Originalität einzufordern. Das ist mutig und wurde nun auch bestraft, und ich wünschte, es gäbe hier mehr Mut - und vielleicht endlich mal weniger Anlaß. Von der "Guido-Knopp-History"-Verdrehung über grenzdebile Wissenschaftsshows, Tita-von-Hardenberg-Livestylemagazine-Trash bis Dieter Mohr, dem Nichtskönner mit der Tolle: Is that all there is?

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24. Oktober 2008 16:26

Rundumschlag

Teoman Bressel (Bressel)

So sieht es also aus, wenn Intendanten das Gespräch mit Kritikern suchen: Reich-Ranitzki hält ja eh jeder für senil, mit dessen Kritik werden schon die Kollegen der BILD mit anderthalb Schlagzeilen fertig. Eine belanglose Talkshow mit Gottschalk hintergergeschmissen, fertig ist der Schein des Konsens. Ich hätte Reich-Ranitzki für schlauer gehalten, aber gut, er hat zu lange selbst von seiner TV-Präsenz profitiert und sie ja selbst mißbraucht, um fundierte Kritiker wie Frau Löffler zu demütigen. Ich weine ihm keine Träne nach, noch seiner letztlich zahn- und bedeutungslosen Kritik, die angeblich einen Eklat ausgelöst hat. Aber eine Heidenreich, die man noch nicht mal mögen muss, um ihre Kritik mit großer Freude zu lesen, da braucht es dann schon ein anderes Mittel, das einzige, das diese erbärmlichen Gestalten ihr Eigen nennen: Rauswurf. Und trotz der kargen und gleichgespülten TV-Kultur-Landschaft, in der ein Dieter Mohr schon in ehemals interessanten Kultursendungen rumhampeln darf, muss es doch ein größeres Aufbäumen geben. Gibt es aber nicht, im Öffentlich-Rechtlichen duckt man sich anscheinend gern. Bleibt zu hoffen, dass wenigstens genug Leute sehen, wie die impotenten ZDF-Oberen mit Kritik umgehen.

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24. Oktober 2008 16:06

Würde die FAZ anders reagieren?

Maximilian Gold (faz.ke)

Wenn ein Redakteur sich plötzlich ansatzlos öffentlich derart beleidigend und destruktiv gegenüber der FAZ äußern würde, was wäre die Konsequenz? Ich bin mir sicher, dass er umgehend entlassen würde. Nicht wegen der Kritik, sondern wegen der Verpackung. Frau Heidenreich ist eine intelligente Frau und weiß, dass diese Form der Kritik unvernünftig ist, wenn man wirklich etwas erreichen will...und nicht nur das Rampenlicht sucht. Stellen sie sich doch mal vor, "uns" Merkel würde z.B. Menschenrechtsverletzungen in China mit ähnlichen Worten ansprechen. "Ihre beschi**ene Haltung k*tzt mich an". So verbessert man nichts, so macht man sich Feinde.

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24. Oktober 2008 15:43

Gut so

Klaus Jeziorkowski (Jeziorkowski)

Daß das ZDF sich von Elke Heidenreich trennt, ist die wahre Glücksnachricht. Denn nun gibt es endgültig keinen Grund mehr, solche Kanäle mit ihrem inferioren Programm weiter einzuschalten. Reich-Ranicki und Heidenreich waren viel zu milde mit ihrer Kritik an dem, was sich an Inkompetenz und hohlem Imponiergehabe in den öffentlichen Kanälen tummelt. Daß wir das mit unseren Zwangsgebühren finanzieren, was als Parodie eines Programms uns täglich peinigt, gehört zu den Skandalen unserer Gesellschaft. - Allein die Tatsache, daß man mit der Kritik von Frau Heidenreich nicht leben kann, zeigt den Verrottungszustand und die Lächerlichkeit einer Institution, die mit allem Recht "Anstalt" heißt. Sie gibt noch nachträglich der Kritik recht, indem sie so eingeschnappt reagiert wie unser letzter Kaiser bei Majestätsbeleidigung - die typische Reaktion, wenn Würstchen sich kritisiert fühlen.

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24. Oktober 2008 14:10

Ihre Kündigung beim ZDF

Karlheinz Damerow (KDamerow)

Liebe Elke Heidenreich, die Bosse des ZDF agieren im putativen Auftrag von uns Gebührenzahlern. Sie haben Ihnen eine Sendung zu-getraut, die wie wohl keine zweite von Inhalt und Ausführung diesem Kern-Auftrag entspricht/entsprach. Ihr rückhaltloses persönliches Protokoll der peinlichen Selbst-Beweihräucherung dieser Bosse ist keine Ballack-Löw-Analogie. Wer einem unsäglichen „Menschen“ DB Sendeplatz gibt, der Geschmacklosigkeiten bis zu ekelerregend selbstverliebten Verletzungen der Menschenwürde seiner Kandidaten absondert und wer sich dafür auch noch loben lässt, der hat kein Recht auf eine interne Erörterung dieser längst öffentlichen Schande, nur um ebenso vorgeblich wie weinerlich und pharisäisch eine narzisstische Kränkung zu vermeiden. Wer mit 20 kein Sozialist ist, der hat kein Herz und wer mit 40 kein Kapitalist, der habe keinen Verstand – diese dämliche Apologie eines jämmerlichen, opportunistisch verkorksten Lebens wird hoffentlich nie Ihr Credo sein. Bleiben Sie so, wie Sie Ihre Kündigung in der FAZ ausgesprochen haben: Eine kluge Frau mit Herz und Verstand und sogar auch noch über 40! Ich freue mich auf eine neue Sendung mit Elke Heidenreich, mit Format, von welchem Sender auch immer.

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24. Oktober 2008 13:39

Birpfel!

Daniel Knoell (DanielKnoell)

Hier werden Aspekte ins Spiel gebracht, die mit dem eigentlichen Vorgang nichts zu tun haben. Es geht nicht um berechtigte Kritik, es geht nicht um Stilfragen und schon gar nicht geht es um Pressefreiheit. Wäre die tangiert, könnten wir das alles gar nicht lesen. Auch die Suada, der Antifeminismus in Gestalt alter ZDF-Männer untergrabe die hehre Emanzipation, kann getrost in der Propagandamottenkiste bleiben. Ebenso die Mär von der strukturellen Gewalt. Es werden Äpfel mit Birnen verglichen und als Rhabarber verkauft. Das ist regressiver Unsinn! Es geht um drei Sachen: Hs infantile Rachsüchteleien, weil sie nicht laudatieren durfte; die unangemessene öffentliche Schmähung ihres Arbeitgebers durch sie als Arbeitnehmerin und die Aufforderung zum Rauswurf, die sie ihm dreist unterbreitete. Man folgte ihr: Nun ist sie rausgeworfen und alle Welt regt sich auf. Was soll das? Ein Vorgang, der sich in der Gesellschaft täglich ereignet und manchmal wirklich wichtige Leute betrifft. Werden da Weltuntergangsarien (kultureller Zusammenbruch des Abendlandes, Pressefreiheit gefährdet) angestimmt? Nein! Also: Den Ball flach halten. Frau H ist bestens ersetzbar, da mache ich mir nicht die geringsten Sorgen. Alles wird gut! Oder so.

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24. Oktober 2008 12:54

Emanzpation und Meinungsfreiheit?

Nina Nixdorf (ninanixdorf)

Letzlich hat die ZDF-Leitung Frau Heidenreich Recht gegeben, als es sie feuerte: sie besteht aus einer Riege müder alter Männer, denen es um Quoten und nicht mehr um Inhalte geht. Und sowohl Thomas Gottschalk als auch Herr Reich-Ranicki haben enttäuscht. Herr Reich-Ranicki tritt einer seiner Unterstützerinnen mit Anlauf in den Allerwertesten, Thomas Gottschalk kann wohl seine Meinung nicht gegen eine intelligente Frau vertreten und balzt lieber weiter seine jungen weiblichen Gäste wie ein alter Stelzbock an. Sicher ist die Kritik von Frau Heidenreich undiplomatisch, aber sie wäre vermutlich nicht immer harscher geworden, wenn das ZDF sie versöhnlich behandelt hätte und offen für ihre Kritik gewesen wäre - wie bei Herrn Reich-Ranicki. Man könnte meinen, das ZDF-Wolfsrudel hat auf so eine Gelegenheit gewartet, weil sie bereits vorher intern zuviel Unruhe verbreitet und "ins Revier gepinkelt" hat. Folge: Männer bilden immer noch Netzwerke, erfolgreiche "laute" Frauen gelten oft als peinlich und kämpfen allein. Wenn ein öffentlich-rechtlicher Sender, der von staatlichen Geldern teilfinanziert wird, es nicht schafft, Meinungsfreiheit und Gleichstellung als demokratische Werte über Seilschaftenbildung zu stellen, dann gute Nacht!

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24. Oktober 2008 12:53

Konflikte aushalten oder sogar lösen...

Günter Schlender (guenterschlender)

... das können unsere 'Manager' heute halt nicht mehr. Leute feuern ist immer Konfliktvermeidung. Sie hatte die Preisverleihung wütend auseinandergenommen und sprach damit vielen aus dem Herzen, aber das darf man heutzutage wohl nur noch im Kabarett, vielleicht auch noch als Witz formuliert als Comedian. Wer ernsthaft an gutem Fernsehen interessiert ist, muß sich offensichtlich 'politisch korrekt' verhalten, was immer nur aalglatt - und bei Licht betrachtet nur eine andere Formulierung für 'Lüge' ist. Wer sich dran hält, ist so beliebig und belanglos, wie das Programm, das er macht. Wildledermantelmänner tun das, aber Elke Heidenreich und wenige andere nicht. Danke Dafür! Intendanten tun das nicht. Sowas nenne ich Inkompetenz. Wieder ein Grund weniger, das ZDF einzuschalten! Herzlichen Glückwunsch, Herr Bellut und Konsorten!

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24. Oktober 2008 12:32

Erfrischend bissig (Herr Schulken)

Thomas Frieling (TFrieling)

Herr Schulken sehnt die Zeiten zurück, als Rudi Carrell noch ohne Angst seine erfrischend bissige TV-Kritik üben durfte. Vielleicht hätte es Frau Heidenreich mal mit erfrischend bissiger Kritik probieren sollen, anstatt Ihr Unternehmen in den Schmutz zu ziehen. Und wer jetzt sagt, das Fernsehen sei nicht einfach ein Unternehmen, sollte sich fragen, ob er die Flimmerkiste nicht ein bißchen zu wichtig nimmt. Was hat das ganze mit Demokratie zu tun? Es ist nicht das Parlament, es ist bloß eine Anstalt! Wieviel wirkungsvoller wäre es gewesen, wenn sie den Abschied genommen hätte und der Öffentlichkeit in geraden Worten den Grund dafür genannt hätte. Soetwas ist stark! Stattdessen wird losgepoltert und ein "entlasst mich doch" hinzugefügt. Das ist nicht erfrischend bissig, das ist billig. - TF

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24. Oktober 2008 12:18

Kündigung nachvollziehbar...

Jochen Förster (forestman33)

... auch wenn ich ihre Kritik in Teilen sehr unterstütze, so ist die Kündigung in letzter Konsequenz nachvollziehbar und aus Sendersicht verständlich. Ich kann von keinem Arbeitgeber erwarten, dass er über sich lesen muss, dass sich ein Arbeitnehmer dafür schämt, für ihn zu arbeiten, ohne dann auch die Konsequenzen zu ziehen.. Vom Fließbandarbeiter bis zum Manager wäre so gut wie jeder Arbeitnehmer nach einer solchen Aussage seinen Job los. Nicht wegen der Kritik als solche. Zur Kritik als solche: das Niveau im Fernsehen IST erbärmlich. Man hat das Gefühl, dass Qualität und Niveau gegenläufig zur Senderzahl immer weiter absinken. Aber hier gerade das ZDF zu nennen, das wie auch die ARD wenigstens ab und zu noch Fernsehen mit Kulturanspruch macht, ist vielleicht nicht der Weg, der zum Ziel führt. Da gäbe es sicherlich andere Adressaten, die seit Jahren Volksverdummng zum Leitbild erklärt haben. Da wird sich bei Frau Heidenreich wahrscheinlich auch der eine oder andere (verständliche) Frust über Sendezeit etc. beigemischt haben. Wenn man etwas am Niveau des Fernsehens ändern will, schafft man das sicherlich nur mit distanzierter Kritik, nicht aber mit Kritik, in die persönliche Befindlichkeiten mit Einzug halten.

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24. Oktober 2008 10:54

Der Chef des ZDF verhält sich gefährlich antidemokratisch

Uwe Schulken (Pluralismus)

Es darf nicht sein, dass der Intendant eines öffentlich-rechtlichen Unternehmens ungestraft so selbstherrlich reagiert, wie er es im Falle Heidenreich getan hat. Wo kommen wir denn hin, wenn jeder, der Kritik übt einfach entlassen wird? Wenn Herrn Schächter Heidenreichs Stil oder Inhalt nicht passt, dann soll er dies sagen und klar machen. Doch was tut er? Er hält den Mund und vernichtet die Existenz der Kritikerin. Das mag vielleicht Putins Stil sein, aber in Deutschland darf das nicht geduldet werden! Bildet sich Herr Schächter etwa ein, er führe ein Privatunternehmen? (Er erhält genug Schmerzengeld, um es auch mal auszuhalten, Gegenwind ins Gesicht zu bekommen). Wenn er nicht für seine antidemokratische Entscheidung zur Verantwortung gezogen wird, lässt sich schnell absehen, was sein Agieren für fatale Folgen für die Mitarbeiter des ZDF haben wird. Da wird sich doch zukünftig keiner mehr trauen, etwas Kritisches zu sagen, weil er Angst haben muss, dass der außer Kontrolle geratene Intendant Schächter ihn dann einfach entlässt. Was hatten wir für eine funktionierende Demokratie, als Rudi Carrell noch ohne Angst seine erfrischend bissige TV-Kritik üben durfte?

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24. Oktober 2008 10:38

Heidenreich

Bernhard Werheit (berndwerheit)

Soeben lese ich: Deutschland belegt ... auf der Liste der Pressefreiheit...den zwanzigsten Platz. Ich habe es nicht glauben können. Dann lese ich auf derselben Seite, wie Elke Heidenreich vom ZDF behandelt worden ist. Jetzt geht mir ein Licht auf.

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24. Oktober 2008 10:36

Zum „Fall Elke Heidenreich“: Kulturellen Auftrag bitte erfüllen!

Werner Hahn (wernerhahn)

Wir bitten das ZDF, seine Verantwortung für den kulturellen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nachzukommen und seine Entscheidung zu revidieren. Werner Hahn, Verleger & Autor (art-and-science). Zur Kulturkritik – MRR-Gottschalk-Duell : Über Fernseh-Qualität wurde in der ZDF-Sondersendung „Aus gegebenem Anlass" gesprochen: es duellierten sich MRR & Gottschalk, wobei der „ZDF-Co-Intendant Gottschalk“ doch als wahrer Sieger hervorgegangen ist. MRRs Kritik an der Qualität des geistlosen Fernseh-Programms ist mit einer Sondersendung belohnt worden, während Bücher-Versteherin EH wegen ihrer harten Haltung vom ZDF an die Luft gesetzt worden ist. Warum kam es zu keiner EH-ZDF-Einigung (unter vernünftigen Menschen)? Vor dem „Rauswurf“ hätte man EH auch die Chance zu einer ZDF-Sondersendung geben können; am Platz des „Kulturmagazins“ aspekte, das nicht immer gute Beiträge sendet. Vieles, was nicht in den privaten Kanon des MRR passte, hatte beim Kritiker Gottschalk keine Chance. MRRs These: „Literatur und Theater sollten zwar unterhalten (…), aber nur die TV-Autoren Brecht oder Shakespeare seien gegenwärtig dazu in der Lage“ ist höchst welt- und TV-fremd. 78% Umfrageteilnehmer meinen, dem ZDF war EHs Kritik unangenehm.

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24. Oktober 2008 09:49

Soviel zum Thema "freie Meinungsäußerung"

Peter Johne (peejott)

Ja, mag sein, dass Elke Heidenreich mit Ihrer Kritik zuweit gegangen ist. Daß sie "zu persönlich" wurde. Oder, daß sie beleidigt war, weil sie nicht selbst für ihren "Literaturgott MRR" die Laudatio halten durfte. Übrigens: Ich bin kein Hardcore-Fan von EH; vielmehr empfinde ihre verbalen/schriftlichen Engagements + Kommentare oft als ziemlich nervend, weil besserwisserisch. Dennoch: Daß EH die TV-Preisverleihung so drastisch-polemisch kommentierte, fand meine uneingeschränkte Zustimmung. Denn ist es nicht absurd, daß öffentlich-rechtliche Sender mit privaten kooperieren (oder in dem Fall nicht gar kopulieren?), um solchen Unsinn zu präsentieren oder gar zu prämieren? So nach dem Motto "Milliarden von Fliegen können nicht irren. Freßt mehr Scheiße!" EH hätte sich jedoch vorher überlegen sollen, ob MRR ein solches Engagement wirklich verdient hat. Denn jetzt sind Stellungnahmen von ihm zu lesen , in denen er EH in keiner Weise Respekt zollt oder ihrem kritischen Verhalten gegenüber gar Verständnis aufbringt. So gilt wohl: Elke war gestern - heute ist Thomas. Bleibt nur noch zu klären, wie MRR es in seinem peinlich-opportunistischen "Duz-Angebot" wagen konnte, Thomas G. und sich mit Rostropowitsch + Karajan zu vergleichen.

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24. Oktober 2008 07:45

Grundversorgung (Herr Keichel)

Thomas Frieling (TFrieling)

Grundversorgungsverpflichtung war ein Thema, als Fernsehprogramme aus technischen und finanziellen Gründen nicht in derselben Vielfalt antreten konnten, wie es die gedruckte Presse kann. Daher wurden die wenigen (erst 1 dann 2) Sender per Staatsvertrag dazu verpflichtet, das zu liefern, was ansonsten in einem Monopol nicht eintritt, nämlich Grundversorgung. Die Voraussetzungen sind aber längst hinfällig. Die Grundversorgung - mit was eigentlich? mit bewegten Bildern? - wird nur noch dadurch behindert, daß dem öffentlich rechtlichen Rundfunk das Gebührenprivileg aus den 50er Jahren auch nahe 2010 weiterhin gewährt wird. -TF

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24. Oktober 2008 07:29

Glashaus

Frank Haubold (fhaubold)

Nun wer so lautstark nach einer Beendigung seiner Anstellung ruft wie Frau Heidenreich, der muß damit rechnen, daß dieser Ruf auch irgendwann erhört wird. Natürlich ist es legitim und sogar notwendig, die mangelnde Qualität (nicht nur) des gebührenfinanzierten Fersehens zu kritisieren. Fragwürdig wird diese Schelte allerdings dann, wenn der Scheltende seine Popularität - die zudem in schroffem Gegensatz zur Bedeutung des eigenen literarischen Oeuvre steht - fast auschließlich dem gescholtenen Medium verdankt. Wer Atze Schröder kritisiert und gleichzeitig die Mitte des literarischen Mainstreams mit zumeist Belanglosem bedient, erscheint nicht sonderlich glaubwürdig. Und so weit sind Bücher wie "Erika: oder Der verborgene Sinn des Lebens " wohl auch nicht von jenen Werken entfernt, die das ZDF in rührenden Sonntagabend-Verfilmungen dem gerührten Publikum zu präsentieren weiß. Kurzum. Ich werde weder "Lesen" noch Frau Heidenreich in öffentlich-rechtlicher TV-Präsenz vermissen.

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24. Oktober 2008 07:28

360 Grad

Michael de Jesus Moura (ffm_flash71)

Fernseh-Intendanten, Bankmanager, Bundestrainer usw. - die "Elite" lässt sich ungern in die Karten schauen wenn es um Entscheidungen geht und noch ungerner für die Ergebnisse, die sie zu verantworten haben, kritisieren. Wenn dem nicht so wäre, hätten wir vielleicht keinen Bankenskandal, wären vielleicht Fussballweltmeister und hätten besseres Fernsehen. Verhaltens- und Ehrenkodexe, Betriebsordnungen etc. gelten für alle Beteiligten und können nicht nur dazu dienen, um von oben nach unten das Recht auf Meinungsäußerung zu untersagen. Frau Heidenreich oder auch Herr Ballack kann sicher kein großer Mut unterstellt werden, da sie beide selbst Personen sind, denen öffentliche Aufmerksamkeit gewiß ist und die ihre Unterstützer finden werden. Ich hoffe dennoch, dass sie viele Nachahmer finden, in allen Teilen der Gesellschaft, auch wenn das Risiko mal größer erscheint.

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24. Oktober 2008 06:30

Nachtrag : Was soll die Schaumschlägerei

Josef Krauth (jokramu)

90% aller gekauften Literaturbücher stehen ungelesen als Dämmmaterial im Regal, weil man nicht bequem zuschauen kann wie im Fernsehen. Wer wirklich liest (und selbst denkt!), schaut a) wenig Fernsehen, b) noch weniger ZDF und c) ärgert sich z.B. über die Sendung Kulturzeit, weil diese seit Aufstockung von 2 Sendungen pro Woche auf 5 Sendungen 70% Niveauverlust gezeitigt hat (und fast schon Propagandaniveau hat) Und wenn die KritikerInnen netto(!) gerechnet in 7 Minuten ein Buch vorstellen (in einer Sendung 5-8) und damit das Bildungsniveau einer interessierten Bevölkerung heben wollen, dann sollten sie einmal in der Schule nachfragen, wie lange Schüler sich an einem Büchlein wie z.B. "Sansibar oder der letzte Grund" abarbeiten dürfen, um etwas zu verstehen zu lernen. Es ist wie im Bankenskandal alles eine riesen nichtsnutzige Blase von Veranstaltern und Kritikern um sich billigst Eigenprofit zu sichern

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24. Oktober 2008 00:04

Begründung humorloser Bürokraten

Tatiana Schmidt (tatiane)

"Wir sind hier die Intendanz, waere doch gelacht..." Ja, so reden die Leitenden: "...mit der Kritik die Ebene verlassen... Vertrauensverhaeltnis zerstoert..." - "Sagen Sie jetzt nichts, Elke!" Kinder, Elke Heidenreich ist keine Rechtsgelehrte und auch keine Poltitikerin, die alles schoen abwaegt, sondern eine kluge Radio- und Fernseh-Journalistin, die uns Buecher schmackhaft machte und dies nun nicht mehr darf. Und ueber das Ziel hinaus schiesst (wieder so ein Kriegsterminus!) sie nur in den Augen derjenigen, die gar keins haben.

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23. Oktober 2008 23:36

Prioritaeten

Christian Probst (cwprobst)

Man fragt sich in welcher Republik wir leben - oder auch nicht. Eine Schriftstellerin laeuft berechtigt oder nicht Amok, und die Leserschaft schwingt sich zu ungeahnter Kommentarwut auf. Ein (Ex-)Kanzler klagt weil er sich angeblich nicht die Haare faerbt, anschliessend beraet er Unternehmen mit denen der Staat unter ihm als Kanzler Geschaefte machte, oder eine grosse Koalition tut nichts weil ja bald schon wieder Wahl ist... Und? Das muendige Volk bleibt groesstenteils stille... Ein Praesident hat uns mal ins Stammbuch geschrieben, es muesse ein Ruck durch Deutschland gehen - aber einer wird wohl nicht reichen. /chris

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23. Oktober 2008 21:09

Bravo

pedro bergerac (pedrobergerac)

Sehr gut Frau Heidenreich, mit der Volksverdummung muss endlich Schluss sein. Dein Fernseher lügt.

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23. Oktober 2008 20:11

Gott sei Dank!

Daniel Knoell (DanielKnoell)

Sie ist gefeuert und das ist gut so. Kein Arbeitgeber kann sich diese illoyale mediale Schlammschlacht einer Angestellten gefallen lassen. Unter keinen Umständen und zu keinen Bedingungen! Soll sich das ZDF künftig von irgendeiner XY-Prominenz auf der Nase rumtanzen lassen, nur weil es eine Frau H. nicht für eine Laudatio vorsieht, beispielsweise. Wenn es denn wirklich stimmt, wie SPON meldet, dass die H. versucht hat, Fäden zu ziehen, MRR wird zitiert: "Sie hat intrigiert", dann ist ihre Empörung ex post als ganz miese Heuchelei einzuschätzen. Viel Heide, wenig reich. Im Übrigen ist die alte runzlige Frau ziemlich sexistisch. Ihre Tiraden, unter denen schon Grass und Walser (Zeit, 14.06.2007, Nr. 25 "Wer jünger ist hat keine Ahnung"; E. H. "Nie wieder ekelhafte Altmännerliteratur", www.cicero.de) zu leiden hatten, gegen ältere Menschen männlichen Geschlechts sind schlicht unwürdig, was die Intrigenthese stützt. Trotzdem hat sie in der Sache nach wie vor nicht unrecht; sie hat sich aber als Ernst zu nehmende Teilnehmerin des Diskurses nachhaltig disqualifiziert. Anders Herr Gottschalk. Er verkörpert eine urwüchsige kluge Intelligenz, die wohl auch MRR schätzt. Diesem Erfahrenen ist in der Sache was zuzutrauen, wenn man denn fragt.

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23. Oktober 2008 20:08

Fördern und fordern

Alfred Göldner (agoeldner)

Dass Frau Heidenreich völlig im Recht ist, leuchtet jedem ein, der sich nur mal eine Woche jeden Abend durch die öffentlich-rechtlichen Programme gequält hat. Was mir nicht einleuchtet, dass z.B. Herr Schramm in Neues aus der Anstalt (ist doch auch ZDF oder?) wiederholt eine vergleichbare Kritik äußerte, eine ähnlich drastische Wortwahl gebrauchte, dessen Analysen ähnlich gnadenlos waren, nicht auch längst gefeuert wurde? Aber das ist ja nur Satire und nicht ernst gemeint. Entweder hat der Herr Bellut da etwas übersehen oder ich kenne jetzt seine Einschätzung der Satire. Seine Einstellung zu harter aber wohlmeinender Kritik kennen ich ohnehin.

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23. Oktober 2008 20:07

Das öffentlich rechtliche Fernsehen ist kein normaler Arbeitgeber

Christian Keichel (Christian_Keichel)

Viele Kommentare zielen darauf ab, dass Frau Heidenreich sich nirgendwo so gegenüber ihrem Arbeitgeber äußern dürfte. Nun sei mal das juristische dahingestellt, das kann ich nicht beurteilen, es bleibt die Tatsache, dass das öffentlich rechtliche Fernsehen in Deutschland kein Arbeitgeber ist, wie ein privater Verlag, eine Maschinenbaufirma oder ein Einzelhandelsunternehmen. All diese sind in ihrer geschäftlichen Tätigkeit nämlich frei, solange sich die im Rahmen der Gesetze bewegt. Das öffentlich rechtliche Fernsehen hat einen Auftrag, sein Programm wird durch bestimmte Grenzen bestimmt, es muss eine Grundversorgung leisten, in der Theorie zumindest In der Praxis verletzt das öffentlich rechtliche Fernsehen diesen Auftrag jeden Tag ununterbrochen. Da ist es nicht nur erlaubt, sondern geradezu notwendig, dass Mitarbeiter diesen Bruch des Vertrags, den der Staat mit den Anstalten geschlossen hat anprangern. Frau Heidenreichs Sendung ist ein gutes Beispiel dafür. Man kann sie finden wie man will, sie gehört zur Grundversorgung, weil sie eine Literatursendung ist, die einzige im ZDF. Man kann darüber streiten ob sie gut war oder schlecht, sie war aber Teil der Grundversorgung, 2 Ausgaben zu streichen ist ein Verstoß gegen dieses Gebot

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23. Oktober 2008 19:56

Wie bei allem was Wahres dran, das ist immer so

Tobias Abendroth (tobiasabendroth)

Ich ärgere mich maßlos wenn div. Leute beim Fernsehen eben auch den öffentlich rechtlichen 10 Mio EUR im Jahr verdienen und das dann von den monatlichen Zwangsgebühren zu bezahlen ist. Ich jedenfalls finde das im Zuge der "Managergehälterdiskussion" ebenfalls betrachtenswert. Auch hier ist jegliches Maß verloren gegangen, pervertiert. Auch wenn es vielleicht der menschlichen Natur entspricht, immer mehr zu wollen, das ist bei den "Öffentlichen" einfach nicht hinnehmbar. Es ist nach meiner Überzeugung ein Skandal. Das ärgert umsomehr, wenn dann die monatlichen Gebühren noch erhöht werden und sozial schwache Familien das auch noch bezahlen müssen. Und noch etwas: die meisten Menschen die ich kenne sagen: leider kommen die besten Beiträge immer nachts... und wirklich oberflächliche Dinge oft zur Hauptsendezeit. Ich jedenfalls schaue mir auch solche Galas etc. nicht an, weil ich es als unerträglich empfinde. Die Hauptsendezeit könnte verwendet werden, die Menschen auch in eine "moralische Verantwortung" durch Beiträge zu bewegen, die zum Nachdenken anregen. Außerdem finde ich schade daß Deutschland keine Streitkultur hat, es wird allzuoft überreagiert und Beleidigtsein tritt in den Vordergrund. Auch das ist jämmerlich.

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23. Oktober 2008 19:11

Lesen geht auch ohne Fernsehen

Christine Jakeman (Ruben2)

Das, was Frau Heidenreich bislang im Fernsehen gemacht hat, ginge eigentlich auch ganz ohne Fernsehen, z.B. übers Internet, mit einer privaten Homepage, oder über YouTube. Pro Buch ein Spot. Wie wär's, Frau Heidenreich.

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23. Oktober 2008 18:57

Wer immer treu und redlich ist....

Annegret Mueller (AnnegretMueller)

, hoffe dass jemand auch diese Melodie dazu kennt. Man kann es so schön umtexten: Wer immer brav und schmierig ist,...! R.R. hat bei der Gala nicht nur die Preisverleihung kritisiert sondern einen Sender besonders gelobt und einen weiteren nur im Sinne eines "Es war mal so schön..." gelobt. Der Artikel v. Frau Heidenreich klang eigentlich sehr klar und nüchtern, nicht wie: Ich wollte unbedingt die Laudatio halten...! Der Gedanke, was wäre, wenn sie die Laudatio gehalten hätte, passiert wäre? R.R. wäre so oder so, wg. des langen Wartens und der harten Stühle entnervt gewesen. Ich hoffe, dass Frau Heidenreich sich nie zu dem Alles-Verstehenden-Gottschalk entwickelt. Das Handling der Intendanten mit der Kritik von R.R. ist doch zu kurz. R.R will nur Kulursendungen. Frau Heidenreich würde auch bei gehobeneren Programm kaum etw. ansehen, weil eine Buchkriterkerin Bücher lesen muß. Eigenwerbung der Öffentlich-Rechtlichen mit div. Trailern muß das sein? Man wolle auch abends mal abschalten, ist so ein Totschlagargument der Intendanten. Nicht jeder will div. Talk-Sendungen sehen oder Klatsch-Sendungen. Kultursendungen sind seit Jahrzehnten massiv zusammengestrichen worden und kommen oft sehr spät. Volksverdummung?

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23. Oktober 2008 18:48

ich bin schockiert

mandy schindler (mandysch)

Wenn sich ZDF tatsächlich von E. Heidreich trennt, zeigt sich das ZDF von einer sehr schlechten Seite, mit E. Heidreich gab es es wenigstens noch etwas Gutes im Programm...ich hoffe nur, dass dieser Streit sich auch wieder legt, und die Zuschauer (die Fans von Heidenreich) wieder in ihren Genuß kommen dürfen. Gruß Mandy

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23. Oktober 2008 18:30

ZDF niveaufrei - Heidenreich wohin?

Hubertus Böse (cutehard)

Die entfachte Diskussion finde ich gut - die ZDF Entscheidung eine Eitelkeit und die konsequente Entscheidung für ein Altenpublikum unter IQ 100 (sozusagen ein nationaler MDR). Aber wohin mit "Lesen" und Elke Heidenreich? Hoffentlich nicht in die Versenkung! Wie wäre es mit einer Online-Ausgabe. Da kann man sich einschalten wann man will. Oder weiß jemand einen Sender, den er Frau Heidenreich empfehlen kann? Bestimmt nicht RTL oder SAT1. Also ich will auf jeden Fall weiterLesen! und das sehr Heidenreich!

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23. Oktober 2008 18:05

Tja, ganz Else Stratmann...

Knut Wegel (Huehnerauge)

Glückwunsch. Ein erster Schritt zu mehr Qualität im Fernsehn.

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23. Oktober 2008 18:02

Elke Heidenreich

Horst Raehse (Hesselberg)

Ich bin zwar kein Fan von Elke Heidenreich, aber wo Sie recht hat, da hat Sie recht.

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23. Oktober 2008 17:54

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Olaf Müller (olafmuellerbonn)

Olaf Müller trennt sich vom ZDF! Auf Grund der Nachricht: "ZDF trennt sich von Elke Heidenreich" habe das ZDF von meinem SAT- Receiver gelöscht. Olaf Müller, Bonn

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23. Oktober 2008 17:53

Trost

Marco Passano (Gummipferd)

Reich-Ranitzky im Konflikt zwischen Treue zum Terrier-Image und simplem Anstand gegenüber Freund(Innen), die ihm den Rücken stärken wollen. Leider nicht gut gelöst: "Sie hätte besser eine andere Formulierung wählen sollen, - allerdings...!" Das wäre ein aufrechteres Verhalten gewesen, als sinngemäß: "Sollen sie sie rausschmeißen, mir egal, ich habe sowieso was ganz anderes gemeint und sie außerdem nicht um Beistand gebeten...!" Was immer er wirklich meinte oder hinterher doch für die klügere Haltung hielt, wer weiß das schon. Wichtiger ist, daß Frau Heidenreich recht hat. Nützt aber nichts. Obgleich, summa summarum, das deutsche Fernsehen tatsächlich - Herr G., der aalglatte, hatte den Vergleich im Gespräch mit Herrn R. sogar einmal selbst, wenn auch anders gemeint gezogen -, zunehmend fatale Ähnlichkeiten mit altrömischen Circusspektakeln aufweist. Der Philosophenkaiser Marc Aurel, von Amts wegen anwesend, blätterte übrigens jedesmal in seiner Loge demonstrativ desinteressiert in seinen Akten, - war aber wohl weise genug, zu wissen, daß gegen Zeitgeist, kollektive Dummheit und materialistische Amoral Götter selbst vergebens kämpfen würden. Also Else: Du und der Kaiser! Das ist doch schonmal ein Trost...

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23. Oktober 2008 17:40

Elke Strathmann-Heidenreich

gudrun meurer (gmeurer)

Herr Reich-Ranicki hat Recht: Wie gut dass sich Frau H.nun nicht mehr schämen muss! Und ist es denn schade drum, dass Frau H.keine Bücher mehr bespricht ? Es ist nur gut, dass die FAZ ihr kein Forum bieten wird, nachdem sie bei Ihnen ja auch bereits explodiert ist! Mit freundlichen Grüßen, K.A.Meurer

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23. Oktober 2008 16:53

Und Sie hatte Recht

Thomas Sievers (CellerLeser)

Ihre letzen Worte klingen noch im Ohr: "Danach scheitert es dann entweder an Inkompetenz oder Rachsucht der Verantwortlichen, bestimmt nicht an mir. Ich bin vergnügt an Bord!" Nun scheiterte es schon vorher. Eben genau an besagter Inkompetenz und Rachsucht. Das ZDF hat sich geoutet: angepasstes blabla und nie die Wahrheit sagen siegt. Ein noch so flaches Gespräch mit dem ebenfalls immer flacher wirkenden J.B.K. ist mehr Wert? Wo sind die vernünftigen Sendetermine von Inhalten, wie im schon teilweise nach ihrer Sendezeit benannt werden müssen, wie "Nachtstudio" oder die des "Philosophischen Qartett"? Entlassen wurde mit Elke Heidenreich nicht nur eine hervorstechende Moderatorin mit endlich einmal streitbarem Niveau, sonder auch der ehemalige Anspruch des ZDF, den Kulur- und Bildungsauftrag ernst zu nehmen. Das ZDF scheitert damit an seiner eigenen Ignoranz - kann ihn schlicht nicht mehr leisten. Nicht, weil es die Sendung "Lesen!" nicht mehr gibt, sondern weil es reagiert, wie es reagiert hat. Fast auch hier schon die Frage nach den "Eliten" und "Führungskräften". Der berühmte Kopf des Fisches beginnt bekanntlich vom Kopfe her an zu stinken.

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23. Oktober 2008 16:50

RICHTIG der Rauswurf. Die Dame überschätzt sich .

Heino German (polkataenzer)

Gross herausgekommen ist sie im Fernsehen als die Frau aus dem Ruhrpott. Mir fällt der Name nicht mehr ein. Mittlerweile meint sie tatsächlich, sie habe das Niveau gepachtet, weil sie Bücher liest und ihre Vor- lieben im Fernsehen präsentieren darf. Die Selbstüberschätzung führt sie soweit, dass sie etwas macht, was nur Harald Schmidt darf und was ihm auch gelingt, weil er es mit dem nötigen Unterton verkauft. Elke Heidenreich, der Guten und Edlen fehlt die humorige Distanz zur eigenen Person, um ihrem Arbeitgeber auf den Kopf scheissen zu dürfen. .... Oder wie beim obersten Choleriker ds nötige Alter .

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23. Oktober 2008 16:20

Der Rauswurf ist verständlich - und eine Chance wurde verpaßt!

Katharina Klages (KiaKlages)

Ich verstehe das ZDF, sich von Frau H. nach ihren als Kritik getarnten verbalen Ausfällen zu trennen. Jeder Angestellte, der sich so heftig über seinen Betrieb äußert, hat da mit Konsequenzen zu rechnen. Und es ging Frau H. nachweislich nicht in erster Linie um eine Qualitätsdiskussion, sondern um gekränkte Eitelkeit. Wer TV-Preisverleihungen nicht mag, muß nicht hingehen. Wer aber hingeht, und hernach als Empörungs-Trittbrettfahrer vom Leder zieht, obwohl er selbst so gern Laudator bei "große hirnlose Scheiße" gewesen wäre, spricht seiner eigenen "Kritik" ad absurdum. Wer dann auch noch zu der eigenen Lit-Sendung einen "müden alten Mann ohne Charme und Intelligenz" einlädt, "um dem Sender eine Freude zu machen", erniedrigt diesen so verachteten Kollegen, die eigene Sendung, den Sender und sich selbst. - H.s Ärger, keine bessere Sendezeit zu bekommen, dermaßen Furienhaft in der Öffentlichkeit auszutoben und das als Kritik am TV zu bezeichnen, ist mehr als enttäuschend. Schade, daß hier eine gute Diskussionsmöglichkeit so versemmelt wurde. Es stellt sich z.B. die Frage, wieso ausgerechnet Gottschalk mit MRR die Qualitätsdiskussion führen mußte, obwohl G. bekannterweise kein Interviewer ist. Wieso stellte sich kein TV-Verantwortl.?

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23. Oktober 2008 15:57

Kann nur besser werden

Volker Kulessa (solelite)

Erleichterung!! Egal wer kommt, die neue Literatursendung kann nur besser werden.

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23. Oktober 2008 15:47

Aalglatt

Harry Hain (zx10)

so kann man die meisten "erfolgreichen" und angepaßten TV-Größen im deutschen Fernsehen bezeichnen. Damit kann Herr Bellut auch besonders gut und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Es ist gerade die Querköpfe die uns aus der alltäglichen Lethargie befreien können. AMn muß mit ihne nicht immer einverstanden sein. Aber es lohnt sich einiges Denkanstössiges aus dieser Riege aufzunehmen. Schade. aber es war abzusehen. Elke Heidenreich hatte diese dunklen Wolken im ersten "gerechten Zorn" schon aufziehen sehen.

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23. Oktober 2008 15:43

Nachtrag/Korrektur Kultur im deutschen Fernsehen

Thorsten Seßler (those1)

Korrektur zu meinem Beitrag: Ausstrahlungen ausländischer Spielfilme *mit* *Untertiteln*

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23. Oktober 2008 15:42

richtig so! Bravo!

Tamara Wer (ILGB)

es geht hier nicht nur um Meinungsfreiheit. Es geht hier nicht nur um Bildung im Fernsehen. Es geht hier vornehmlich darum, wie jemand, der bei einem Unternehmen, egal welcher Branche, tätig ist, wie derjenige in der Öffentlichkeit auftritt und seine Meinung über das Unternehmen preis gibt. Diese Frau, obwohl sie sich für eine Gebildete und Niveauvolle hält, hat in der Öffentlichkeit ihren „Brötchengeber“ und ihre dort beschäftigten Kollegen derart persönlich angegriffen, dass man bei einem privatrechtlichen Unternehmen für solches Vergehen salopp formuliert sofort eine geklatscht kriegt und schneller rausfliegt, als man gucken kann. Warum soll es hier anders sein? Gut so! Bravo! Und das Gejammere über wenige anspruchsvolle Sendungen und Fernsehkanäle soll doch endlich aufhören. Wer von Ihnen Vielbelesenen schaut z.B.: ZDFtheaterkanal? Wie viele von Ihnen schauen regelmäßig 3sat? Arte? Usw. usw. Es gibt doch so viele anspruchsvolle, bildende Sendungen und Programme. Ich wette, die Meisten bleiben dann doch bei RTL hängen….

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23. Oktober 2008 15:39

Kultur im deutschen Fernsehen

Thorsten Seßler (those1)

Wer in der momentan so beliebten Niveaudiskussion stereotyp auf 3sat und arte verweist, hat diese Sender offenbar seit vielen Jahren nicht mehr eingeschaltet, sind sie doch längst auf einen populären Mainstream eingeschwenkt, der das Etikett "Kulturkanal" als leere Behauptung erkennen läßt. So finden Ausstrahlungen ausländischer Spielfilme auch dort seit langem praktisch nur noch im Rahmen von Wiederholungen aus früheren Jahren statt. Tatsächlich trifft man im deutschen Fernsehen außer hier und da auf Phoenix nur noch in "echten" (aus technischen Gründen so zu bezeichnenden) Spartenkanälen wie ARD-Theaterkanal oder ZDF-Infokanal/-Dokukanal ab und an noch auf etwas Sehenswertes – dabei meist so versteckt, daß man es erst entdeckt, wenn man die Sendung längst verpaßt hat.

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23. Oktober 2008 15:26

Man wird richtig wütend...

Thomas Stenske (Toastie1)

...wenn man die Kommentare auf die diversen, von Heidenreich verfassten Artikel liest. Hier wird eine Pseudodiskussion geführt, die jeder Grundlage entbehrt. Hier schwingen sich Kommentatoren zu Menschenrechtlern hoch, die abseits der anonymen Welt des Internets wohl zu denen gehören, die wegsehen, wenn in der Realität gegen Rechte verstoßen wird. Worum geht es hier eigentlich? Heidenreich schämt sich für ihren Arbeitgeber, der Arbeitgeber schmeisst sie raus - damit ist doch allen gedient. Wer die mediale Verwurstung von Literatur im Fernsehen dem realen Lesevergnügen vorzieht, der darf sich doch nicht ernsthaft über das Fernsehen als solches beklagen. In den gelesenen Kommentaren war oft die Rede davon, dass die Fernseher der Verfasser abgemeldet oder sogar verschrottet seien. Ich frage mich dann allerdings, wie ich mir ein Urteil über etwas erlauben kann, von dem ich augenscheinlich keine Ahnung habe. Diese Diskussion ist absolut sinnfrei und nützt Niemandem, nicht Frau Heidenreich, nicht dem ZDF, nicht mir und nicht Ihnen. PS: Wenn die selbsternannte geistige Elite der Republik hier zu Wort kommt: Achten Sie doch bitte in Zukunft auf Rechtschreibung und Zeichensetzung - ihrer eigenen Glaubwürdigkeit zuliebe :)

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23. Oktober 2008 15:21

Der Ton macht den Krach

marcel werr (Kajik)

In mehreren deutschen Eliten wird derzeit verzweifelt versucht scharfe Kritik als Formfehler zu diskreditieren. Mangelndes Selbstvertrauen führt dazu angebrachte Kritik als eine das Vertrauensverhältnis zerrüttende subversive Aktion darzustellen. Verblüffend ist das es gelingt mit diesen Vernebelungen tatsächlich von inhaltlichen Thematiken abzulenken und damit den Kritiker (möglichst) gänzlich zu eliminieren. Natürlich spielen hier Presse, Funk & Fernsehen eine gewisse Komplizenschaft und letztlich ist auch Deutschland heute nicht mehr das was einst die BRD war. Leider. Wie wir sehen können vereinheitlicht aber, mangelnde Kritik, Medias Res, besonders augenscheinlich am deutschen Fernsehen und dessen mangelnder Qualität rundum zu erfahren. Auch wenn einzelne regionale ARD Sender hier und da etwas sehenswertes schaffen so ist im übrigen Kanalangebot meist nicht einmal ausreichende Qualität zu finden. Dem Zuschauer verwundert es hierbei immer wieder das eine kleine Schar von TV-Persönlichkeiten sich gegenseitig immerzu die Klinke in die Hand drücken, einige von ihnen oftmals allgegenwärtig beim zappen, was natürlich das eindringen von Neuen, wohlmöglich gar noch talentierten Zugängen verhindert.

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23. Oktober 2008 15:18

@ Kai Bockelmann

Hans-Helge Hansen (Nordmensch)

Diese Meinung kann ich nur teilen! Fehlt nur noch, daß Herr Herles, der ja durchaus den Mut zu kritischen Äußerungen hat, in seiner Aspekte-Sendung ein "falsches" Wort sagt, dann ist das ZDF die "no-culture-area".

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23. Oktober 2008 15:17

Und für so einen Mist zahlen wir Gebühren

B. Keim (bkeim)

die Intendanten verschanzen sich hinter ihrem Bildungsauftrag, wenn es an die Erhöhung der Gebühren geht, nehmen das Geld um dann Großteils seichte Unterhaltung zu bieten und schmeissen jene raus, die sich eine unabhängige Meinung erlauben. Wenn ich schon Gebühren zahle, dann will ich auch ein Fernsehen haben, das intelligent, kontroverse Standpunkte zeigt. Kultur ist längst in den Spartenkanal verdrängt worden.

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23. Oktober 2008 15:16

ZDF - ARTE

Leon Hartner (l.hartner)

Allen, die an dieser Stelle meinen, sie würden Frau Heidenreich einen Einstieg bei Arte wünschen bzw sich dasselbe wünschen kann ich nur sagen: Unwahrscheinlich, ARTE ist auch nur ein Teil des ZDF. ---------- Und weil an dieser Stelle so viel über schlechtes Fernsehen gesprochen wird, möchte ich gern noch ein Lob an ZDF-Tochter Phoenix aussprechen - meines Erachtens das einzige gute Programm im deutschsprachigen Fernsehen.

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23. Oktober 2008 15:11

Fantastisch

Cornelius J. Müller (demuliere)

Das ZDF kann ja an dem frei gewordenen Sendeplatz alle anspruchsvollen Sendemomente des vergangenen Jahres wiederholen. Die 30 Minuten werden vollkommen ausreichen!

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23. Oktober 2008 15:08

Kündigung des ZDF-Intendanten

Werner Grunewald (perplexo)

@Dieter Brauer (dhkb): Ich habe mich interessehalber kurz kundig gemacht. Richtig, de facto dürfte der Intendant, Herr Schächter, nicht kündbar sein. Theoretisch kann er zwar vom ZDF-Verwaltungsrat (welcher sich vorwiegend aus Politikern aller Bundesländer zusammensetzt) auch vorzeitig gekündigt werden, vermutlich wird in der Praxis jedoch niemand vorpreschen, obwohl laut §23 des ZDF-Staatsvertrags der Verwaltungsrat genau die Aufgabe hat, die Tätigkeit des Intendanten zu überwachen. Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis.

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23. Oktober 2008 14:44

Richtig so

Thomas Schmitt (redfish)

Der Rauswurf ist richtig. Ich verstehe nicht, wie sich Frau Heidenreich - eigentlich eine kluge Frau - zu solchen Tiraden hat hinreissen lassen könne, und dann auch noch nachgelegt hat. Auf jeden Fall aber waren ihre Worte von einer Arroganz und Frechheit geprägt, die ihresgleichen sucht. Und sie waren zutiefst beleidigend, Thomas Gottschalk gegenüber zum Beispiel. Wer sich jetzt Sorgen macht, "das Niveau beim ZDF könnte noch stärker sinken", hat wohl die Worte Herrn Belluts nicht vernommen, es werde eine neue Literatur-Sendung im ZDF geben. Das Publikum muss er dazu wahrlich nicht fragen.

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23. Oktober 2008 14:44

Kinderkarten ä la ZDF!

willi kohl (willi08)

Frau Heidenreich ist nicht Frau Hermann, also hört doch auf Ihr Zdf- Pseudo-Moral Apostell und bringt Heidenreich wieder zurück! Ich danchte das ZDF sei ein moderner Sender! Doch anscheindend stecken die immer noch in mitttelalterlichen Strukturen! Anscheindend möchte das ZDF sich weiter ihrem sinkenden Niveau von ihren pseudo-Schmalzsche...se à la Lindström, Glück der Liebe und co. anpassen und da hat eben eine kluge Frau, die sagt, was sie denkt nichts mehr verloren. Super ZDF, ihr wollt also wirklich das Frauenrollenmuster der 50-er zurück? Ja, dann gute Nacht und ihr Sehder wird definitv aus meiner TV-Gerät verpannt, ach wie schön, dass die Technik das zulässt;-) Auf meiner Fernbedienung programmiere ich jetzt auf allen deutschen Kanälen nur noch ARTE;-)))

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23. Oktober 2008 14:35

Kommentare ...

Christian Jessen (cj1960)

Ist es nicht schön zu sehen, wie aufmerksam diese Geschichte verfolgt und kommentiert wird ??? Geradezu genial ... und gut, dass sich das Volk der Dichter und Denker dieses Themas annimmt !! Denn es ist wichtig ... es geht auch zu einem nicht unerheblichen Teil um Selbstdefinition ! Wer sind wir ? Wie wollen wir von der Welt dargestellt werden ? Wie sehen uns die jetzigen ( uns zukünftigen ) Generationen dieser Welt ? Kultur und Diskussion .... oder Kaugummi fürs Auge ?? ... Haben sich die öffentlich-rechtlichen Sender mit Arte nicht einen Niechen-Sender geschaffen, der Menschen mit einem IQ <120 anspricht ... vielleicht gehört das Thema Lesen dorthin ? Die Einschalt-Quote besagt doch dasselbe !! Wir können doch nicht allen Ernstes erwarten, dass die Mehrheit der Bild-Zeitungsleser über die wesentlich kleiner Zahl der FAZ Leser siegt !! ... oder ?? Spiele fürs Volk !! Eine Sendung die das Thema Lesen bespricht gehört nicht zu einem "Volks-Sender" !!

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23. Oktober 2008 14:34

Sehr geehrter Herr Bellut,

Kai Bockelmann (KB63)

haben Sie eigentlich die Gebührenzahler, Ihre Kunden also, gefragt, ob jene Frau Heidenreich im ZDF nicht mehr sehen wollen? Kommt Ihnen die öffentliche Kritik von Frau Heidenreich gerade recht, um mit der Absetzung ihrer Sendung das Programmniveau des ZDF noch weiteren zu senken? Mit noch einer Koch-Laber-Rhabarber-Sendung vielleicht? Oder will sich die "ZDF-Allzweckwaffe" J.B.K. an einer Büchersendung versuchen (Gott bewahre)? Der könnte dann ja zum 100. Male die "Feuchtgebiete" durchkauen und nebenbei was passendes kochen lassen. Aber oftmals haben Trennungen ja auch was Gutes an sich. Und so wünsche ich Frau Heidenreich, daß sie in einem passenderen Umfeld (bei "arte" vielleicht) Ihre Büchersendung fortführen kann. Ihnen, Herr Bellut, wünsche ich, daß Sie Ihre Entscheidung noch bedauern werden. Spätestens dann, wenn J.B.K. auch noch Programmdirektor beim ZDF geworden ist.

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23. Oktober 2008 14:26

üble Rache von Schächter der sich hinter Bellut versteckt!

Dieter Brauer (dhkb)

Das war zu erwarten, denn nur im Fernsehen sind Leute wie Intendant Markus Schächter und Programmdirektor Markus Belluf gross. Im Fernsehprogramm lassen sie ihre Angestellten sich für Zivilcourage einsetzen und mit Menschenrechtlern weltweit sympathisieren. Sobald die eigenen Leute Kritik ausüben, dann werden sie abserviert. Dabei hatten Elke Heidenreich und Marcel Reich-Ranitzki mit Ihrer Kritik völlig recht! Anstatt auf die Bühne zu gehen (bei der Preisverleihung) und sich zu rechtfertigen, sass M. Schächter feige grinsend im Publikum und liess Herrn Gottschalk mal machen. Wo war da die Courage, die von den Menschen gefordert wird? Mit Quotendruck wird da argumentiert - dabei bekommen die öffentlich-rechtlichen Anstalten das Geld hinterhergeworfen - selbst wenn sie kein Programm machen würden. Mir wird fast übel dabei und diese Personen sollten sofort gefeuert werden. Leider geht das nicht, denn durch den Staatvertrag sind sie leider unkündbar. Danke Herr Beck!!!

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23. Oktober 2008 14:25

Rauswurf richtig

Wolfgang Reinhart (ciceron)

Im Gegensatz zur Mehrheit hier halte ich den Rauswurf für richtig. Wer sich für seinen Sender schämt, meint, dass er nur Hirnloses produziert und die leitenden Organe für verknöcherte Bürokraten hält, die keinen Sinn fürs spotane haben, zerstört jede Vertrauensbasis. Wer mit Art. 5 GG kommt, möge sich einmal überlegen, ob er die Kündigung eines normalen Arbeitnehmers, der vergleichbare Kritik an seinem Arbeitgeber übt, auch für inakzetabel hielte. Aufgrund der unternehmerfreundlichen Grundhaltung der meisten Leser hier dürfte das bei den wenigsten der Fall sein. Zur Qualität: Sie wäre zu definieren, was aber in der ganzen Debatte niemand getan hat. Vielmehr wird emotional alles, was einem gefällt, für Qualität gehalten und alles, womit man nichts anfangen kann, für "Hirnloses". Ich persönlich interessiere mich für Politik, Wirtschaft und Sport und bin mit dem diesbezüglichen Angebot, insbesondere bzgl. Politik und Wirtschaft auf Phoenix, 3Sat und ggf. Bloomberg TV sehr zufrieden. Wer sich für Literatur und Theater interessiert, wird bpsw. auf 3Sat, Arte und dem ZDF Theaterkanal fündig. Die meisten wollen aber gar nicht fündig werden, sondern pauschale Medienschelte betreiben.

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23. Oktober 2008 14:21

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Josef Krauth (jokramu)

Dass das allen Beteiligten (von Itendanten, Programmdirektoren, Showstellern, Showstehlern, sogenannten Kritikern, Päpstane) nicht peinlich ist, charakterisiert diese Leute und ihren Narzismus deutlich. der rührt von einem free market = Kapitalismus her und spiegelt eigentlich nur auf der künstlerischen Seite das, was auf der witschaftlichen Seite Hr. Ackermann und Mittäter sind. Frau Heidenreichn und Hr. Ranitzki sollten mal wieder Arno Schmidt, Samuel Beckett und auch Damielewski studieren, die Fernsehbosse sich mal wieder als Jungfilmer betätigen und Hr. Gottschalk hätte besser seinem Namen treu bleiben sollen und ein Uhlenspiegel-Pfarrer in Wuppertal werden sollen und täglich im Brevier lesen; wenn er als selbst gefühlte SUPERNOVA wirklich zum Nachdenken fähig wäre, würde er wissen, daß danach unvermeidlich ein Schwarzes Loch entsteht, bzw. ein PULSAR, der nur noch rhythmisch piepst.

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23. Oktober 2008 14:21

Es geht doch nicht um die Kritik an sich (an G. Hense)

Maximilian Gold (faz.ke)

Die Kritik ist doch gar nicht der Knackpunkt, sondern die Form dieser Kritik, die ja nun wirklich nicht eben konstruktiv ist. Anderenfalls würde sich das ZDF auch selbst ins Knie schießen, hätte es Frau Heidenreich allein wegen kritischer Äußerungen entlassen. Dazu sind einfach viel zuviele Augen auf diesen "Eklat" gerichtet. Und Herr Hense, bevor Sie Parallelen zu totalitären Systemen konstatieren, beschäftigen Sie sich doch vorher nur ein kleines bißchen mit dem Arbeitsrecht. JEDER Richter dieses Landes würde bestätigen, dass das ZDF jedes Recht hat, die Zusammenarbeit zu beenden. Übrigens hab ich mir hier gerade die Bilderserie angesehen...mir wird fast ein bißchen übel, wenn ich sehe, wie Frau Heidenreich sich dort fürs ZDF ins Zeug legt. Mit glücklich-zufriedenem Gesicht empfiehlt sie dort nicht ihre Sendung, sondern das ZDF im allgemeinen! "Mit dem zweiten sieht man besser" - so muß sie offensichtlich noch vor kurzem gedacht haben. Entweder das - oder sie hat sich selbst verraten.

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23. Oktober 2008 14:13

China? Gedankenfreiheit? Kritik?

Thomas Frieling (TFrieling)

Es ist absurd, die Entlassung Frau Heidenreichs mit Totalitarismus gleichzusetzen. Was kann man tun, wenn man nicht mehr ausreichend zu seinem Arbeitgeber steht? 1. Sich mit Kritik und Ideen dafür stark machen, daß die Fehlentwicklungen bei seinem Unternehmen gestoppt werden oder 2. kündigen und eine andere Beschäftigung suchen. Beides ist konsequent und ehrlich, Variante 1 erfordert zusätzlich Durchsetzungskraft und Persönlichkeit. Frau Heidenreich hat beides nicht getan. Stattdessen stellte sich sich auf den medialen Marktplatz und beschimpfte ihren Arbeitgeber so, daß alles es hören konnten. Das ist nicht konsequent, das ist nicht ehrlich und es ist am allerwenigsten ein Zeichen für eine starke Persönlichkeit. Ich habe Frau Heidenreich immer noch als Else Straatmann in Erinnerung. Da war sie noch unterhaltsam. Heute hat sie bloß noch Niveau. - TF

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23. Oktober 2008 14:11

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Guenter O. Dr. Neukamm (drneukamm)

Elke Heidenreich hat recht und ebenso Marcel Reich-Ranicki.

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23. Oktober 2008 14:05

Elke Heidenreich trennt sich vom ZDF

andrea halberkann (andrea56)

Ich gratuliere Frau Heidenreich zu dieser langersehnten 'Scheidung'. Ich habe mir nur wegen des vorab publizierten Eklats Marcel Reich-Ranicki diesen 'Mist' angesehen - diese Veranstaltung war eine Zumutung. Ich hätte Herrn Ranicki und mir seine Ehrung zu Beginn der Veranstaltung mit einer seinem Niveau entsprechenden Laudatio von Frau Heidenreich gewünscht. Leider wird einem dann dieser Dummschwätzer Gottschalk aufgezwungen, der weder Intellekt noch Anstand hat, egal bei welchen Auftritten, ob beim späteren Gespräch am Freitagabend oder 'Wetten, dass..', welches ich aus eben diesem Grunde schon seit Jahren nicht mehr anschaue. Es ist schon eine Frechheit, dass Herr Gottschalk die ganze Republik als dumm beschimpfen darf, die ausser Plattitüden und Herrenwitze nichts verstünde geschweige denn Interesse hätte, und dass auch noch auf einem öffentlich-rechtlichem Sender. Herr Reich-Ranicki hatte wohl recht, als er Gottschalk sagte, er (G) könne sich alles erlauben. Ich erlaube mir einfach, ab- bzw. umzuschalten - auf ARTE oder 3sat. Mit freundlichen Grüssen Andrea Halberkann

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23. Oktober 2008 14:04

Paradoxe Reaktion abwarten!

Herold Binsack (Devin08)

Vielleicht hilft der Rausschmiss zu einer paradoxen Reaktion des Fernsehpublikums. Lassen wir doch mal schlechte Literatur vortragen, oder gute schlecht vortragen, und die Leute begreifen dann vielleicht schneller, dass man doch besser zum Original – zum Buch – greifen sollte, als sich mit der Vor-führung“ (der Besprechung) zufrieden zu geben. Beispiel: Krimis am späten Abend (die kommen auch immer später), nicht die div. Tatorte, sondern vorzugsweise englischer, dänischer oder schwedischer Provenience, sind in der geschriebenen Vorlage (in aller Regel, z.B. auch bei Donna Leone, was ja von einer amerikanischen Schriftstellerin stammt, und wo mir die deutschen Schauspieler zuweilen stark auf die Nerven gehen) nicht nur ein höherer Genuss, sondern auch zu jeder Zeit greifbar, und nicht erst um 22 oder 23 Uhr, wo doch ehe nur noch vom Durchschnitts-Berufstätigen der Fernseher als Einschlafmedium benutzt wird.

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23. Oktober 2008 14:03

Danke für Ihren Mut, Frau Heidenreich!

Stephanie Linke (St.Linke)

Autoritätsdusel ist der größte Feind der Wahrheit - Zitat Albert Einstein

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23. Oktober 2008 13:58

Lieber Herr Hense,

Benjamin Davids (Davids3)

auch wenn ich den Rausschmiss nicht gut heiße, so muss man jedoch die Form geäußerter Kritik beachten; Sachlich, ohne "unschuldige" Personen bzw. Kollegen öffentlich anzugreifen (siehe harsche, absolut unpassende und noch weitaus unnötigere Worte über Hr. Gottschalk) lässt sich auch genügend Schärfe in eine Diskussion bringen; Frau Heidenreich jedoch legte es geradezu darauf an, sie wird genügend Gründe dafür haben und war frei in ihrer Entscheidung, siehe u.a. ihren zweiten Artikel. Wer also Kritik in derartiger FORM an seinem Arbeitgeber öffentlich äußert, der MUSS zwangsläufig gehen. Wo Sie einen Verstoß gegen das Grundgesetz sehen wollen, verstehe ich nicht, absoluter Quatsch. Natürlich muss die Diskussion fortgeführt werden, natürlich werde ich an das ZDF schreiben, natürlich aber wird auch Frau Heidenreich ein neues Forum, eineen neuen Sender finden, DAS eben zeichnet uns gegenüber einem totalitären Staat aus; Unsere Vielfalt der Möglichkeiten! Und nun sagen Sie nicht, dass wir Deutschen seit jeher diejenigen sind, die für ihre Rechte öffentlich kämpfen. Ich empfinde es so, dass derzeit ein Umbruch stattfindet, und wir vom Volk der Ja-Sager schrittweise zum mündigen Bürger werden.

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23. Oktober 2008 13:57

Ende von LESEN!

Claudia Scheld (skjoeld)

Dieser Vorgang in einem "normalen" Wirtschaftsunternehmen hätte die selben Konsequenzen gehabt. Welche Firma würde sich öffentlich so herabwürdigen lassen, ohne zu reagieren? Imageschädigend waren die Bemerkungen von Frau Heidenreich allemal. Konstruktive Kritik ist eine Sache (vor allem intern angebracht), Beleidigung eine andere. Die Sendung LESEN! war wirklich nett, aber ein intellektueller Hochgenuss sicher auch nicht, aber das musste sie auch nicht sein. Es entstand allerdings in letzter Zeit der Eindruck, als habe Frau Heidenreich die Bodenhaftung ein wenig verloren. Das kann gefährlich sein wie man sieht.

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23. Oktober 2008 13:53

Sie sieht aus wie eine alte Frau

Anton Stratmann (Stratmann100)

die Arme. Finde ich klasse, dass man sie rausgesemmelt hat. Sie hat doch darum gebeten. Also, bitteschön! Peinlich ist es doch, dass sie erst rummault und dann doch noch an Ihren Sendungen festhält. Ziemlich verlogen. Da hätte sie doch mal selbst gehen sollen. Aber dazu hat diese Trittbrettnörglerin nicht die Grösse. Finde ich ziemlich cool von MRR, dass er ihr nicht auf den Leim gegangen ist...

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23. Oktober 2008 13:47

Abserviert in Altherren-Manier - PEINLICH!

Benjamin Sestak (bensestak)

Marcel Reich-Ranicki hat Frau Heidenreich einen Bärendienst erwiesen und dem ZDF eine Steilvorlage gegeben sich von ihr trennen zu können, da Reich-Ranicki - das "Opfer" der Fernsehpreisverleihung - Frau Heidenreich brutusgleich in der "Bunten" (!) in den Rücken fällt, weil sie es gewagt hat, den armen Thomas G. zu beschimpfen! Was für ein Niveau! Und: Gentlemanlike ist etwas anderes! Ich hätte von Reich-Ranicki mehr Klasse erwartet, denn dieses Verhalten war schon (fast) link. Frau Heidereich wurde in wunderbarer Altherren-Manier abserviert, von den Verantwortlichen des ZDF, von MRR und seinem neuen Dutzfreund Thomas. Merke: Misch dich nie in Männerfreundschaften ein und halte das nächste Mal einfach die Klappe, "Weib"! Das ganze ist an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten!

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23. Oktober 2008 13:45

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Jürgen Dippe (ub14717u)

Ich bin bestürzt, daß das ZDF die Meinungsfreiheit so mit Füßen tritt. Aber wahrscheinlich hat Elke Heidenreich den wunden Punkt getroffen. Besser wäre gewesen, wenn das ZDF die Kritik von Elke Heidenreich als Anlaß zur Diskussion genommen hätte. Aber so souverän ist man dort nicht. Alles Gute Frau Heidenreich Ihr Leser Jürgen Dippe

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23. Oktober 2008 13:44

zdf heidenreich

Eva Sauer Winterle (zenta)

Gut das es solche Menschen wie Elke Heidenreich gibt. Wir werden durch die GEZ ja leider zwangsverpflichtet so eine Menge Unsinn zu finanzieren.

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23. Oktober 2008 13:41

ZDF/Heidenreich

Harald Schmidt (Haraldino)

LESEN! mit Frau Elke war immer furchtbar, und so könnte man dankbar sein für ihren Rauswurf. Kann man aber nicht, denn die Mainzer Zwerge offenbaren ein Autoritätsgehabe übelster deutscher Tradition. Weg auch mit ihnen! Gespenstisch ähnlich geriert sich dieser Bundestrainer Löw. Wenn Ballack auch nur einen Hauch von Selbstachtung hat, sagt er dem Herrn: Macht doch euren Dreck alleene! ZDF & DFB: ein Haufe obsoleter Reaktionäre, die niemals in der Gegenwart angekommen sind.

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23. Oktober 2008 13:40

Federkrieg der Kulturelite

Kirsten Schmidt-Willhöft (wellohh)

Überraschend ist eigentlich nur, dass die "Kulturelite", zu der sich offensichtlich ja auch Elke Heidenreich zählt, nicht zusammenhält. Hätte nicht wenigstens ihr "Freund" Marcel Reich-Ranicki Elke Heidenreich in Schutz nehmen müssen? Sich wenigstens loyal ihr gegenüber verhalten sollen? Aber nein, der betagte Polterer wollte alle Aufmerksamkeit für sich. Das wiederum muss seine "Freundin" Heidenreich doch gewusst haben. Wie konnte sie also annehmen, dass sie ausgerechnet den Mann verunglimpfen darf, der ihm letztlich über den Abend hinaus zu dieser Aufmerksamkeit verhalf? Sie tut mir schon leid. Um ihre Sendung allerdings, und das darf in dieser Qualitätsdebatte ja nun ruhig auch einmal gesagt werden, tut es mir kein bisschen leid. Sie war betulich (minutenlange Empfehlungen von blümchentapetenbedruckten Geschenkbüchern), ungerecht (Vernichtung des Romans Pacals Merciers mit dem schlichten und unerklärten Hinweis auf Kitsch) und wenig aktuell. Bleibt zu hoffen, dass die Nachfolgesendung niveauvoller wird, dann hätte sich die Debatte wenigstens teilweise gelohnt. Und dass sich Frau Heidenreich von der menschlichen Enttäuschung erholt. Auch wenn sie selbst nicht ganz unschuldig daran ist. Intelligent war ihr Verhalten nicht.

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23. Oktober 2008 13:33

Majestätsbeleidigung

Peter Keul (hildennet)

China scheint die neuen Standarts zu setzen, was die Gedankenfreiheit betrifft. Ob DFB oder ZDF und bis hinunter zum Dorfbürgermeister allüberall werden Exempel statuiert, wenn jemand seine Meinung sagt. Viele Institutionen sehen sich wie der Fürst von Liechtenstein. der hat seiner Verfassung stehen , er sei "geheiligt und unverletzlich". Veröffentlichte Kritik wird als Bedrohung aufgefasst. Der aufgeregte Aktionismus folgt einer unterbewussten Strategie: Man stellt den Kritiker ins Abseits, das macht die Notwendigkeit verzichtbar, sich mit den Inhalten der Kritik auseinander zu setzen. Man könnte die Schwächlinge belächeln. Aber bei einer Vielzahl unserer Mitbürger wird die Tendenz zur Selbstdisziplinierung durch jeden Vorgang dieser Art verstärkt. Zivilcourage wird immer seltener. Wann wird Kritik zur Straftat? Weit scheint es nicht mehr dahin.

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23. Oktober 2008 13:29

Vielen Dank, Frau Heidenreich, für Ihre Courage!

Lukas Werth (lukaswerth)

Die Ebene persönlicher Befindlichkeiten, auf der die Verantwortlichen des ZDF diesen Disput behandeln, zeigt deren eigene Schwächen. Reich-Ranicki und nach ihm Heidenreich haben Deutschland einen großen Dienst erwiesen, indem sie endlich einmal auf die schon systematisch zu nennende Volksverdummung weisen, die im Fernsehen Raum gegriffen hat: natürlich haben sich ARD und ZDF schon viel zu sehr dem Niveau der Privaten angenähert, und eigentlich müßte auch etwas gegen das Niveau der Privaten getan werden. Ich erwarte kein, oder nicht nur, Bildungsfernsehen, doch ich erwarte Unterhaltung und Kunst, auch gefällige Kunst, aber doch Kunst, und keine Ausstrahlungen, die den Verdacht auf eine "Brot-und-Spiele"-Mentalität bei den Veranstaltern aufkeimen läßt, die die Menschen einfach dumm und tumb halten will. Ich glaube langsam wirklich, einen Zusammenhang zu sehen zwischen der immer weiter auseinanderklaffenden Bildungs- und Einkommenschere in Deutschland, dem Versuch, Menschen in immer unsicherer und unfreier werdende Beschäftigungsverhältnisse zu drängen, in Jobs, bei denen das Sozialamt draufzahlt, die keine Lebensplanung mehr zulassen, und dem seichten Einlullen der Volksverdummer, die ein Verflachen der Realitätsersassung bewirken.

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23. Oktober 2008 13:29

vielleicht täuscht es ja,

Horst Dettweiler (dettw)

aber bei Leuten wie Bellut, Kleber, Kerner, Gottschalk habe ich immer das Gefühl, Staubsauger-Vertreter vor mir zu haben. Da ist es doch nachgerade gut, wenn Frau Heidenreich woanders hingeht.

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23. Oktober 2008 13:24

Kritik am ZDF

Günter Falkenberg (hubert16)

Gebühren abschaffen, GEZ auflösen. Der Niveauunterschied zwischen den Öffentlich-Rechtlichen und den Privaten existiert nicht mehr. Quizshows, Volksmusik, Talkshows und weiterer Flachsinn gehören nicht noch staatlich subventioniert. Qualitätsprogramme sehen anders aus. Außerdem sollten sich die Verantwortlichen darüber im Klaren sein, dass der Steuer- und Gebührenzahler (ZWANGSWEISE) der Arbeitgeber dieser Sender ist. Außerdem: Wie viel junge Menschen wählen noch ZDF (ARD)??

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23. Oktober 2008 13:10

Zwanghaft Fernsehen?

Michael Beczkowiak (beczkowiak)

Wer hindert uns denn eigentlich, den Fernseher nach der Tagesschau abzuschalten und tatsächlich das "gute Buch" zu lesen? Gemütlicher ist es allemal.

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23. Oktober 2008 13:10

Schade

Stefan Armleder (SteArm)

ich bin zwar kein Fan ihrer Lesesendung, aber trotzdem hat sie recht, die Hälfte der ausgestrahlten Sendezeit ist absoluter Schwachsinn, es ist absolut erscheckend was da alles läuft, Geschmäcker hin , Interessen her. Nur mit guten, nievauvollen, anspruchsvollen und informativen Sendungen lassen sich nicht täglich 12-15 Stunden 30 oder mehr Sender füllen, geschweige Werbeeinnahmen generieren. Das muß auch ein Programmdirektor wissen und eingestehen.

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23. Oktober 2008 13:09

Der niveauvolle Herr Programmdirektor Thomas Bellut hats geschafft!!!

Rainulf Spitau (immogold.de)

Da bin ich ja mal gespannt auf die literarische Nachfolgesendung des ZDF. Ob das wirklich was Neues gibt? Zumindest gibt es ja bald einen neuen Programmdirektor. Ob der sich bei Unstimmigkeiten, auf den Schlips getreten und beleidigt fühlend auf diese schäbige, elitäre Ebenen herab lässt? Zu wünschen ist uns Zuschauern das nicht. Und außerdem: eine Elke Heidenreich als Laudator für unseren Literaturpapst hätte sich allemal besser gegeben als der Quotenclown vom Dienst. Aber Einschaltquoten sind nun mal das A und O beim ZDF. Trotz des Zwangsgebühreneinzuges.

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23. Oktober 2008 13:06

Die Verantwortlichen beim ZDF entlassen - sofort!

Werner Grunewald (perplexo)

Als Gebührenzahler fordere ich hiermit, daß beim ZDF die Köpfe rollen, die dafür verantwortlich sind, daß das Wichtigstste - das Programm - wegen solcher banaler Nichtigkeiten in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer ist für diese Entscheidung verantwortlich? Der Programmdirektor, Herr Bellut? Der Intendant, Herr Schächter? Egal, wer es war: Entlassen! Sofort!

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23. Oktober 2008 13:03

noch gez bezahlen?

thomas ackermann (chefmixer)

ich muss zugeben das ich bislang kein ausgesprochener freund von frau heidenreich war. allerdings ist der umgang mit ihr ein skandal und erinnert eher an den reichsfunk als an einen demokratisch legitimierten öffentlichen fernsehsender... mit welcher arroganz die führungsclique im zdf über kritik hinwegrotzt ist ekelerregend. gez? zahle ich nicht mehr.

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23. Oktober 2008 13:01

Unterstützung für Heidenreich gegen gebührenfinanziertes Idiotenfernsehen

Claudius Pobbig (Eklektiker)

Es wird Zeit, daß diejenigen, welche "nicht noch eine Kochsendung, nicht noch ein Quiz, nicht noch eine Prominentenshow sehen wollen" (Elke Heidenreich in der FAS, 19.10.2008) sich öffentlich an die Seite Frau Heidenreichs stellen. Am besten gleich jetzt eine Email an das ZDF geschrieben! Sonst droht demnächst gar ein Quotenrenner wie Dieter Bohlen...

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23. Oktober 2008 12:53

Ein Armutszeugnis für unser Demokratieverständnis

lothar kempf (wilkem)

Dass ZDF besteht nicht aus einzelnen, handelnden Personen, sondern ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Sein gesetzlicher Auftrag ist u.a. die Sicherstellung der freien Meinungsäußerung und die durch Gebührenfinanzierung erlaubte Unanhängigkeit von Werbeeinnahmen und Einschaltquoten. So urteilte das BVerfG, dass Defizite der Privaten an gegenständlicher Breite und thematischer Vielfalt nur hinzunehmen seien, soweit und solange die Grundversorgung der Bevölkerung durch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gewährleistet ist. Freie Meinungsäußerung, wenngleich hart und überzogen, scheint wohl nicht ins Medienkonzept einzelner ZDF-Prommgestalter zu passen, die sich damit gegen ihren eigentlichen Auftrag und für die Quotenregelung entschieden haben. Warum ist es in unserem Land nicht möglich, kontrovers kritisch über Unterhaltung oder Verblödung durch das Fernsehen zu diskutieren. Der Rauswurf von EH ist ein Armutszeugnis für unser Demokratieverständnis und ein herber Verlust für die Zuschauer.

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23. Oktober 2008 12:47

So ist das halt

Thomas Minnich (tmin260872)

Leute, die genug Arsch in der Hose haben, ihre Meinung laut zu äußern auch gegen den eigenen Arbeitgeber, werden nunmal "gegangen". Da wundert es einen aber, dass die ARD gegenüber einem Harald Schmidt, so tolerant ist. Seine Zeiten als Quotenking sind nämlich auch schon länger her.

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23. Oktober 2008 12:40

ZDF vs. Heidenreich

Georg Sell (georgsell)

Die öffentlich-rechtlichen Anstalten zeigen ihr Meinungsmonopol, andere Meinungen werden nicht geduldet, ein "vorbildhaftes Verhalten". Anschauungsunterricht für jeden, der an der Berechtigung der Zwangsgebühr "GEZ" zweifelt. Unsere Jugend sieht darin sicherlich ein Vorbild zur Nachahmung, das ist (Meinungs) Diktatur. Georg Sell

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23. Oktober 2008 12:33

Kein Lesen mehr

Heidemarie Klatta (HeidiKl)

Schade, das war eine der wenigen sehenswerten Sendungen, die das ZDF zu bieten hatte. Na, es gibt ja noch viele Zoos und Köche auf dieser Welt, damit kann man das Niveau der privaten weiterhin unterbieten. Ich wünsche Frau Heidenreich alles Gute, sie hat mir viele schöne Lesestunden beschert und ich freue mich auf ein Wiedersehen in einem anderen Sender. Heidi K.

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23. Oktober 2008 12:30

Das war ja nun zwingend.

Maximilian Gold (faz.ke)

Frau Heidenreich hat dem ZDF ja nun wirklich keine Wahl gelassen. JEDER Arbeitgeber hätte sie nach solchen nicht eben sachlichen Hasstiraden gefeuert...sogar feuern müssen. Ich hab Frau Heidenreich immer geschätzt - und von der Substanz her hat sie mit ihrer Kritik ja auch größtenteils recht. Aber unter diesen Bedingungen find ich ihr Verhalten regelrecht abstoßend. Sie hat sich sehr gerne vom ZDF bezahlen lassen und hat dazu noch Sonderrechte genossen...wegen der Einschaltquote hat das ZDF wohl kaum an ihrer Sendung festgehalten. Und dann passiert etwas, wovon ganz Deutschland redet...und schon schwingt sich Frau Heidenreich aufs Triittbrett, um etwas von der Aufmerksamkeit abzugreifen. Das ehrt sie nicht gerade. Schade.

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23. Oktober 2008 12:24

Damit war wohl zu rechnen

Herold Binsack (Devin08)

...und meine Frage ist so vielleicht auch beantwortet, vgl. „Im Zirkus oder schon außerhalb?“, vom 18. Oktober 2008 18:58, hier in der FAZ.net Jetzt kann es noch ganz spannend werden.

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23. Oktober 2008 12:23

Machtdemonstration

Jürgen Zwiebel (Konspirant)

Das musste sein. Kritik aus den eigenen Reihen in der Öffentlichkeit, das geht doch nicht. Wenn das Schule macht. Siehe Nationalmanschaft. Und leider steht Frau Heidenreich jetzt alleine da, weil MRR mit einer Kaminsitzung abgespeist wurde und vermutlich kein Forum mehr bekommen wird. So geht man hier mit den guten Köpfen um. Furchtbar.

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23. Oktober 2008 12:20

Bohlen holen!

Tomek Ochalski (zuza)

Auch Schriftsteller. Und für die Quote für Idioten gut.

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23. Oktober 2008 12:15

Ha ha!

Rainer Herzog (rh005)

Elke Heidenreich hatte mit ihrer Kritik zwar Recht, aber trotzdem fragt man sich wie man sich dermassen undiplomatisch (siehe ihr Artikel in der FAZ) anstellen kann...

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23. Oktober 2008 12:14

Glückwunsch an Frau Heidenreich

Rolf Kreutzmann (Kreutzmann)

Nun werden Sie, Frau Heidenreich, entfesselt bei einem anderen Sender loslegen können. Emotionalität, Mut, Verstand, Menschenliebe und Authentizität haben nicht so viele Fernsehmoderatoren zu bieten und sichern Ihnen Ihre Zuschauerschaft.

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23. Oktober 2008 12:12

Entlassung von Elke Heidenreich

Hans K. Rode (HansK.Rode)

Es ist schon ein trauriges Beispiel, wie wenig Kritik ein öffentlich-rechtlicher Sender bereit ist zu tolerieren. Wer verlangt eigentlich das strenge Beachten der Quoten und damit das Ausstrahlen von rein populären Sendungen bei diesen Sendern? Es reicht doch, wenn dies bei den privaten Sendern geschieht. Die Gebühren werden uns ohnehin abverlangt, da könnte man doch etwas weniger auf die Quoten und mehr auf Qualität achten. Hans K. Rode

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23. Oktober 2008 12:07

Kein „Lesen!“ mehr

Winfried Trebitz (wmact)

wehe, wenn sich die öffentlich-rechtlichen Mimosen in ihrer „Ehre“ gekränkt fühlen...

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23. Oktober 2008 12:04

ZDF trennt sich von Elke Heidenreich

Peter Lindenstruth (plindenstruth)

Gut so!! pli -- plindenstruth@myfaz.net

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