Jürgen Klinsmann will die Handys in die Spinde der Spieler verbannen

Bayern München

„Wir sollen nicht ständig mit dem Handy herumlaufen“

Jeden Tag eine Neuerung an der Säbener Straße, seit Jürgen Klinsmann das Training leitet: War es gestern die verkürzte Aufnahmeerlaubnis für Fotografen, bestätigte Torwart Michael Rensing heute Medienberichte, nach denen auf dem Vereinsgelände nun ein Handyverbot gilt.

Lesermeinungen zum Beitrag

04. Juli 2008 23:27

Leserin Neumann

Erich Schwarzenbeck (matthmann)

Frau Neumann schreibt: "Es bleibt dabei: Klinsmann ist großer Amerika-Liebhaber und übernimmt gerne Dinge, die dort im Schwange sind. Offenbar kommt ihm gar nicht in den Sinn, daß nichts deshalb gescheiter oder erfolgversprechender ist, weil es in Amerika erfunden wurde." Es ist ja nichts grundlegend daran auszusetzen, dass Herr Klinsmann ein 'Amerika-Liebhaber' ist, und es ist sicher nicht alles 'gescheiter oder erfolgsversprechender', nur weil es von West nach Ost über den Atlantik kommt, aber was hat das mit geänderten Regeln bei Pressekonferenzen zu tun? Irgendwie hat es sich etabliert, dass jede Veränderung, die Herr Klinsmann einführt von Amerika kommen muss. Wenn er die Spieler Feuerball spielen lassen würde oder Schillers Glocke rezitieren lassen, würde sich auch wieder ein Schlauberger finden, der meint, das sei in Kalifornien erfunden worden. Nur weil Herr Klinsmann nahe Los Angeles seinen Wohnsitz hatte, heisst das doch noch lane nicht, dass er sich nur dort umgehört hatte. Wenn das Frau Neumann so interpretiert, ist das ihr gutes Recht, wenn das aber der Bayerische Journalistenverband öffentlich macht, ist es peinlich aber auch irgendwie stellt es klar, wie weit der Horizont bei manchem reicht (oder eben nicht).

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04. Juli 2008 21:14

grundlose Kritik

Jakob Josten (James86)

Ich kann die Kritik einfach nicht verstehen. Klinsmann bekommt viel Geld dafür bezahlt, dass einen Top-job macht. Wenn er der Meinung ist, dass er dafür viel ändern, dann soll es so sein. Spricht ja nix dagegen oder? Es ist ja nicht so, als würde sich der FcB total abschotten. Klevere Journalisten werden schon einen Weg finden um ihre gewollten Infos zu kommen.

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04. Juli 2008 12:05

Amerikanismus

Nathalie Neumann (NathiNeu)

Leser Schwarzenbeck sollte sich kundig machen, was Autismus eigentlich ist, bevor er die Vokabel verwendet. Und wenn nur der Fußball selbst wichtig ist und nicht das Brimborium drumzu, warum fällt Herr Schwarzenbeck dann nicht in die Kritik mit ein? Es ist ja gerade das, was nicht mit dem Sport an sich zu tun hat, das Klinsmann ändert und dem er große Bedeutung beimißt. Es bleibt dabei: Klinsmann ist großer Amerika-Liebhaber und übernimmt gerne Dinge, die dort im Schwange sind. Offenbar kommt ihm gar nicht in den Sinn, daß nichts deshalb gescheiter oder erfolgversprechender ist, weil es in Amerika erfunden wurde. Und daß es Häme hervorruft, wenn er allen Ernstes behauptet, er sei "allergisch" gegen das Blitzlicht, ihn störe das Surren der Filmkameras, liegt ja wohl auf der Hand.

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03. Juli 2008 19:33

Amerikanische Verhältnisse?

Erich Schwarzenbeck (matthmann)

Was drei Minuten Photogaphieren mit amerikanischen Verhältnissen zu tun hat, kann BJV-Vorsitzende Wolfgang Stöckel gerne erläutern. Die Welt hat sicher schlimmeres gesehen, als dieses Nicht-Verbot und vielleicht haben die bayerischen Journalisten endlich mehr Zeit sich wichtigeren Dingen zu zuwenden, als die Frage, ob Spieler 18 nun einen Muskelkrampf im linken Ohr hat. Letztendlich haben sich die Medien das Grab doch selbst geschaufelt mit ihrem Bayern-Autismus, der alle anderen Vereine ignorierte. Abgesehen davon sparen die Zeitungen doch nun Geld, auch ein schöner Nebeneffekt. Herr Klinsmann macht das schon richtig, "entscheidend ist auf dem Platz", alles andere ist unwichtig und trägt zum sportlichen Verständnis nun nicht wirklich bei.

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