“Unabhängig war ich in Kalifornien und ich bin es auch in Deutschland“

Im Gespräch: Jürgen Klinsmann über Abhängigkeit

„Alle müssen sich verändern - auch ich“

Reformer brauchen Freiheit. Aber Trainer leben in ständiger Abhängigkeit vom kurzfristigen Erfolg - vor allem beim FC Bayern. Jürgen Klinsmann spricht über seinen Balanceakt und den Kampf um die innere Unabhängigkeit auch seiner Spieler.

Lesermeinungen zum Beitrag

16. Dezember 2008 19:40

Hut ab!

Emanuel Schwabe (fray048x)

Ich wünsche mir, daß sich dieser Führungsstil auch in der Wirtschaft und der Politik durchsetzt. Klinsmann könnte nach seiner Trainerkarriere in einen der beiden Bereiche wechseln. Ich kann ihn mir als Vorstandsvorstzenden oder als Bundeskanzler gut vorstellen. Wandel durch Entwicklungsförderung scheint mir sein Konzept zu sein.

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12. Dezember 2008 23:54

Und warum ist das nicht normal?

Falk Hammer (FalkHammer)

Was der Juergen da sagt klingt nicht nur logisch, sondern ist auch normal. Oder sollte es zumindest sein. Haben denn nicht in den 90ern ein Juergen Klinsmann und ein Mario Basler nach dem normalen Training extrarunden eingelegt um besser zu werden? Um diese besonders getimten Freistoesse zu schiessen, um diese besonder praeziesen Flanken zu schlagen und um diese extrem schnellen Abschluesse zu erreichen? Warum muss man das heute neu erfinden? Sind die anderen Bundesligatrainer alle untauglich? Bravo Juergen weiter so. Auch wenn mir Herr Rangnick persoenlich einen Tick mehr [(TM) Juergen Klinsmann, als es um Oli Kahn und Jens Lehmann ging] am Herzen liegt. Sig: Ein Schalke Fan (Der heuer nichts zu lachen hat ...)

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