Das badische Dorf

Achtung Bayern! Hopps Hoffenheimer sind da

Der von Milliardär Hopp finanzierte Dorfverein TSG Hoffenheim hat den Durchmarsch von der Regionalliga in die Bundesliga geschafft. Dort könnten selbst die Bayern bald vor dem finanzstarken neuen Konkurrenten zittern.

Lesermeinungen zum Beitrag

20. Mai 2008 16:31

Ich kanns nicht mehr hören.....

Peter Neubauer (basser_aus_kurpfalz)

....dieses andauernde Rumgejammer von wegen Hoffenheim hat keine Tradition und hat es nicht verdient und Hopps Millionen und kein richtiger Fußballanhänger kann sie leiden... 1. Es steigt die Mannschaft auf, die am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz steht. Das ist in diesem Jahr u.a. Hoffenheim. Damit sind sie verdient Aufsteiger. 2. Logisch: die Gelder von Hopp sind ein wichtiger Bestandteil. Das ist aber bei allen anderen erfolgreichen Fubßallvereinen ebenfalls so. Nur dass die Gelder da idR nicht von einem Mäzen, sondern von Konzernen oder aus der Steuerkasse sprudeln. Prominentes Beispiel Bayern: ohne Geld kein Ribery, kein Toni, kein Double. Bei allen anderen Vereinen das Gleiche, nur eine Nummer kleiner. Und: man muss das Geld auch RICHTIG anlegen. Negativbeispiel Dortmund. Da wurde soviel Geld verbrannt - und wo steht man jetzt? Hopp(enheim) hat das bislang deutlich cleverer angestellt. 3. Ich bin schon seit meiner Kindheit Fußballfan - und somit ein "richtiger Anhänger". Und freue mich sehr über den Aufstieg Hoffenheims. Mag damit zusammenhängen, dass ich im Rhein-Neckar-Kreis wohne. Hört also mal auf zu Jammern und wartet die nächste Saison ab. Die Jungs spielen prima Fußball und werden eine Bereicherung sein.

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20. Mai 2008 15:35

@uböhler

martin randau-rudolf (nitramf1000)

ich darf noch ergänzen:hoffenheim liegt nur wenige kilometer von der zweitgrössten grossstadt württembergs entfernt:heilbronn!

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20. Mai 2008 13:36

is doch ok so

O Fischer (ogfblb)

Solang nur Spieler und nicht Spiele gekauft werden, sei es ihm gegönnt sich am Erfolg zu laben. Trotz des vielen Geldes! Auch das muß ja an der richtigen Stelle platziert werden.

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20. Mai 2008 12:28

Ohne Geld geht es nirgends!

Ingo Müller (avant3000)

Wie ein Leser weiter unten schon schreibt: was ist denn überhaupt ein "Traditionsverein"? Richtig ist auch, dass Hopp -leider, leider- u.a. von Waldhof Mannheim zum Teufel gejagt wurde. Warum? Weil dessen Mitglieder lieber Spielen in der 4. Liga vor 2000 Zuschauern zusehen als in der Champions League bei ausverkauftem Haus. Über so viel Dummheit kann man nur lachen. Ohne Geld geht es im Fussball ohnehin schon lange nicht mehr. Die Bayern sind doch auch nur Meister geworden, weil sie Ribery und Toni für x Millionen geholt haben. Hätten die nur eigene Spieler wie Lell, Ottl und Rensing, wären sie wahrscheinlich abgestiegen. Hoffentlich kauft Hopp jetzt Ronaldinho und noch ein paar Kracher und wird Meister!

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20. Mai 2008 08:20

normale Gönner

Andreas Ullrich (ullske)

Wer sagt dass die Engländer es gut finden wenn Mätzene einsteigen? Bei ManU haben die eingefleischten Fans nach hartem Kampf gegen den neuen Besitzer Murdoch aufgegeben und einen EIGENEN Club (United of Manchester) gegründet, der nun in der 7 Klasse vor 5-7000 Zuschauern spielt. Auch deshalb, weil die Eintrttspreise extrem gestiegen sind (40 Pfund für einen Kurvernsitzplatz). So zerstört mann Tradition. Und zwar diese die über Jahrzehnte gewachsen ist. Ich bin schon mit meinem Vater zu meinem Verein gegangen. Und zwar vor über 30 Jahren. Mein Vater war am ersten Spieltag der Bundesliga 1963 im Stadion. Aber auch nicht so "alte" Vereine wie Mainz oder Freiburg haben mittlerweile Tradition. Sie haben nämlich über Jahre hinweg, mit guter Arbeit im Präsidium und mit tollen Fans sich Sponsoren und "normale Gönner" gesucht bzw. gefunden. Damit hatten sie dann Erfolg, den ich anerkennen kann/muss. Aber ich habe keine Achtung vor einem VErein der nur aufgrund der ca. 100 Mios eines Mannes in den grossen Circus aufgestiegen ist. Dass kann nämlich jeder kleine Verein der Welt.

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19. Mai 2008 23:45

Glückwunsch

Sven Svensson (Skalli)

auch von mir als eingefleischter Wolfsburg Fan! So sind wir nicht mehr die einzigen, die als Werksclub (VW ist Sponsor wie Gasprom oder Telekom) und Retortenmannschaft (Gründungsdatum 12.09.1945) verschrien werden. Bei Chelsea, ManU und Milan finden sie es gut, wenn Mäzen sponsorn, nur in Deutschland haben Manschaften mit Tradition in der Bundesliga zu spielen, aber von den Gründungsmitgliedern 1903 ist keiner vertreten. Wo beginnt eigentlich Tradition???

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19. Mai 2008 21:47

Hoffenheim ist ein kleines Dorf in einer großen Region!

Ulrich Böhler (UBoehler)

Ich darf die Lage von Hoffenheim in Ihrem Bericht doch etwas ergänzen. Hoffenheim liegt bei der Stadt Sinsheim, unweit von Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen. Direkt in der Metropolregion Rhein-Neckar, einem der wirtschaftlich stärksten Gebiete in Deutschland. Viele kleine Orte ergeben doch ein großes Ganzes. Ein Gebiet mit Tradition im Fussball, SV Waldhof und der unweit von Hoffenheim gelegene SV Sandhausen, früher als die Bayern der Amateure genannt, mit Spielerentwicklungen wie Rainer Olhauser, Hansi Flick, Rainer Zietsch, Stefan Emmerling und viele mehr. Der SV Waldhoft mit Fritz Walter, Gerd Dais, Sebert uv.a. Wirtschaftskraft und fussballerische Tradition in der Metropolregion Rhein-Neckar. Also, Hoffenheim ist kein Zufall, sondern eher die Konsequenz.

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19. Mai 2008 20:13

Wenn noch mehr Hopps kommen, was dann?

Andreas Ullrich (ullske)

Wie sieht unser Fussball in Deutschland aus, wenn es vielleicht bald noch mehr solcher Mätzenen gibt die auch so ein "Wunder" ( tolles Wunder mit 50 Mio. Etat!), vollbringen wollen. Also ich kann mich nicht freuen, wenn in 10 Jahren das Spitzenspiel der Buli evtl. 1899 Hoffenheim- 1998 Altötting lautet. Ausserdem habe ich lieber schlechte Deutsche Mannschaften europäisch als eine Nationalmannschaft wie die der Engländer. Die haben ein rein englisches Champions Finale aber bei der Euro? Und genau so wie dort läuft es in Hoffenheim: Am Sonntag standen ganze 2 deutsche Spieler in der Startformation. Toll, wenn sie angeblich modernste Trainingsmethoden verwenden, aber nur für andere Nationalmanschaften. Und denen die meinen Tradition zählt nicht mehr, ja denen wünsche ich eine Bundesliga ohne: Bremen, Dortmund Karlsruhe, Schalke Leverkusen, Frankfurt, Stuttgart etc. Ihr könnt euch dann in Premiere/im Stadion eben die Spiele der Dorf/Retortenclubs anschauen, mit einer Stimmung wie sie eben nur bei Vereinen sein kann, die 10 Jahre zuvor noch Bezirksliga gespielt haben (so wie Sonntag in Ho€€enheim, vergleicht mit Kaiserslautern oder Osnabrück!). Ich geh dann auf jedenfall in kein Stadion mehr.

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19. Mai 2008 15:17

Gluekwuensche!!!

Marius Sarkanas (dainiss)

Endlich ein normale Einstellung-Vision und professionelle Verwirklichung.Und nicht das endlose Jammern vieler Klubs,die den deutschen Fussball in den Keller treiben und Bundesliga in eine Trauervorstellung auf der europaeischen Buhne machen.

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19. Mai 2008 15:10

"Sein" Verein

Per Wiesner (Farmer33)

@Herr Gisbert Heimes, es ist schlicht und ergreifend nicht wahr, das er nur "Seinen Verein" unterstützen wollte, denn er hat es erst bei anderen Vereinen mit mehr Potential in der Region versucht, und als diese alle dankend abgelehnt hatten, wollte er "Seinen Verein" nach ganz oben bringen(dies bedeutet nicht, das er Hoffenheim nicht schon im Vorfeld mit Mitteln unterstützt hatte um sie weiter nach oben zu bringen, jedoch war nicht die Rede von ganz oben.) Zu der Häme gegenüber Traditionsvereinen: Der Unterschied eines "Mäzen" zu einem "normalen" Verein ist schlicht und ergreifend der, dass das Herzstück eines Vereins, nämlich die Mitgliedschaft vollkommen ad absurdum geführt wird. Dies ist aber nicht nur bei solchen Retorten wie Hoffenheim zu beobachten sondern auch bei Traditionsklubs wie Nürnberg, oder Halbtraditionalisten wie Duisburg oder Freiburg oder Aue. Hinzu kommen noch weitere Retorten wie Wehen-Wiesbaden, Fürth, Paderborn oder Ahlen(Nun nicht mehr, und deswegen Respekt, dass man es auch ohne viel Geld schaffen kann). Schöne neue Fussballwelt und ein Kopfschütteln für all diejenigen, die das unterstützen.

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19. Mai 2008 14:48

leistung wurde belohnt

martin randau-rudolf (nitramf1000)

hoffe hat eine region von über 1million im rücken . die fans vob rhein neckar bis heilbronn lechzen nach bundesliga und championsleage.das stadion mit 30 000 zuschauern ist jetzt schon zu klein...

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19. Mai 2008 14:14

Die landen ganz oben...

Robert Schrey (etiterum)

es wäre doch ziemlich doof, jemanden, der viel Geld zu bringen verspricht, nicht gewinnen zu lassen. Wenn es gelingt, kommen vielleicht noch andere, die noch mehr mitbringen...

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19. Mai 2008 12:50

Die 'Dorf' Vereine sind die anderen

Paul Rabe (heidelpaul)

Der Erfolg von Hoffenheim beruht nicht nur auf dem Geld sondern vor allem auch auf der Tatsache, daß hier ein Verein zu 100% professionell gemanaged und trainiert wird und nicht in das Korsett von deutschen Fußballtraditionen gezwängt wird. Schon vor 20 Jahren hat der damalige Weltklasseschwimmer Michael Groß, nachdem er mal ein Training bei Eintracht Frankfurt absolviert hat, über die dortigen Trainingsmethoden gelästert es sei nicht mal sein Aufwärmtraining wert gewesen... Im deutschen Profi-Fußball wird auch heute noch wie 'auf dem Dorf' trainiert. Statt geziehltem Individualtraining werden 'irgendwie' im Team Bälle herum getreten. Statt individuellen, professionellen Trainingsplänen werden "Übungen" absolviert deren sportphysiologische Wirkung mehr auf Vermutungen und Traditionen als auf wissenschaftlicher Erkenntnis beruhen. Kein Wunder, werden doch keine Sportwissenschaftler (wie in anderen Sportarten) sondern nur 'Ehemalige' als Trainer beschäftigt deren Erfahrungswissen kaum auf der Höhe der Zeit liegt. In Hoffenheim macht man das mit großem Erfolg anders, hier wird nicht nach 'Tradition' traininert. Die echten Profis kommen deswegen aus Hoffenheim, die 'Dorf'-vereine sind die anderen.....

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19. Mai 2008 12:32

Chelsea

Rafael Xman (rafael7)

Noch gewagter als Chelsea(meistens 1 Liga) kommt der TSG an. Als neutraler Fussballfan,auch einer der Bundesliga,ist ihnen der Erfolg zu goennen. Besonders denen Mannschaften gegenueber,die sich auf einem Ruf der vergangenen Jahre aufbauen. "Hoffentheimlich" werden modernste Trainings- und Spielsysteme benutzt,das die Bundesliga mal wieder wuerdig in der Champions League vertreten ist!

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19. Mai 2008 11:19

Alle Profimannschaften sind Scheckbuchtruppen

gisbert heimes (gisbert4)

Der Unterschied zu Hoffenheim besteht allenfalls in dem persönlich motivierten Engagement eines ehemaligen Spielers, der zu Geld gekommen ist und nicht irgendeinen, sondern 'seinen' Verein oben sehen wollte. Typische Männerphantasie, irgendwie dann doch wieder rührend :-). Nebenbei, nicht schlecht als PR auch für sein Unternehmen. Ich denke, daß man sich als Fan mit so einem Verein mindestens genauso gut identifizieren kann wie mit den Traditionsclubs. Außerdem hat die TSG 1899 doch auch ihre lokale Tradition.

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