
Sehr geehrte Leser
Der Manager von FC Bayern mag ja gewisse Managerqualitäten haben. Auch er ist ein Stück mit verantwortlich für den Erfolg des Clubs. In dem nun aufgeführten Possenstück hat er allen gezeigt, dass er entscheidende Qualitäten nicht besitzt.
Herr Hoeneß, wenn Sie keine Lust mehr auf die nervenden Besucher Ihrer VIP Logen haben und ihnen nur das Geld aus der Tasche ziehen wollen und wenn ihnen die Fans, die Ihre Merchandising - Ware kaufen und bei Heim- und Auswärtsspielen für die stimmungsvolle Kulisse sorgen, lästig sind, dann nehmen Sie doch Ihren Hut.
Als Opportunist, der Sie in der Vergangenheit doch gerne waren, sollten Sie auch diese Gelegenheit nutzen und zurück treten. Zeigen Sie doch einmal die von Ihnen gegenüber Ihren Spielern und Trainern geforderte Sportlichkeit, wenn sie einmal daneben greifen oder einmal falsch auswechseln. Zeigen Sie mir, der Sie als Spieler sehr geschätzt hat, dass Sie mit Ihrer letzten Handlung als Fußballmanager genau das machen, was Sie immer fordern!

...als Dortmunder nicht mein Ding ist, Aussagen aus Schalke zu unterstützen, aber in dem Fall muss ich meinem Vorredner voll und ganz Recht geben.
Bayern hat glaub ich nur wenige Fans und sonst nur Sympathisanten. Da liegt ein kleiner Unterschied. Und selbst mit denen verscherzt es sich Herr Hoeneß. Ein Hohn.

ich kann ihnen nur recht geben! aber leider funktioniert der sport nun mal nur noch mit dem nötigen einsatz von geld. auch bei schalke ist das so. darüber muss sich der "einfache" fan nun mal im klaren sein.

Wieso hat er sich eigentlich nicht für die Nachfolge Stoibers beworben? Besser als er kann kaum ein Politiker seine Argumente vertreten und bessere Argumente hat er sowieso.

Offenbar scheint es beim FC Bayern München einen Virus zu geben, der wohlwollend als Unverfrorenheit zu bezeichnen ist.
Die Ausbrüche und unüberlegten Äußerungen von Oliver Kahn sind ja bekannt und auch Uli Hoeneß war schon desöfteren mit Formulierungen zu vernehmen, die sich in seiner öffnetlichen Positionen eigentlich verbieten. Leider ist es aber offenbar so, dass Herr Hoeneß mit Meinungen ihm und seiner Arbeit gegenüber nicht umgehen kann. Ergo ist er nicht ausreichend kritikfähig! In seiner Funktion sollte er aber ebendies sein ansonsten schadet er nicht nur sich, sondern auch dem Unternehmen (leider ist es ja eines), welches ihm sein Lebensstandard erst ermöglicht. Unbenommen hat Herr Hoeneß großes für den FC Bayern geleistet, nur hat diese Entwicklung bei seinem Benehmen und Betragen offenbar ausgesetzt.
Einen bedauernden Gruß aus Hamburg!

Lieber Vorredner,
das wahre Gesicht des FC Bayern ist doch, dem "wahren Fan" einen Stehplatz im Trockenen für 7€ ermöglicht zu haben. Der Ausbruch von Hoeneß ist m.E. verständlich, da er jetzt dafür auch noch Kritik einstecken musste.
Was soll es denn noch sein? Freien Eintritt für Mitglieder gibt es meines Wissens auch auf Schalke nicht...
Und mal zum wahren Fan: Was ist das denn bitte - einer der nach 800km Anfahrt in ein fremdes Stadion sich studenlang bei Regen und Schnee in der FAnkurve ein Endergebnis von 0:6 schönsäuft und dann dem Schiri die Schuld gibt?
Sorry, ich bin auch kein Bayer, aber Hoeneß hat leider Recht: Das ist populistischer Scheiß!

Da kann man mal sehen wie die Nerven des Bayern Managements blank liegen wenn es trotz des teuren Spielereinkaufs mal nicht so läuft.
Hoeneß kann wohl nicht anders, ganz im Stiel eines Wurstfabrikanten.

Uli Hoeness hat auf der JHV sein wahres Gesicht gezeigt gegenüber den einfachen Fans. Beim FC Bayern ist der Fan endgültig zum Kunden mutiert. Es geht nur noch um Profitmaximierung.
Dabei ist Fan zu sein - zumindest für mich als Schalker Fan - immer noch eine Geisteshaltung, ein Lebensstil eine Überzeugung und mit sehr viel Emotionen und Leidenschaften verbunden. Und eben nicht nur eine Umsatzbasis!
Der traditionelle Anhänger hat beim FC Bayern keinen Platz mehr. Nirgendwo sonst in Deutschland hat sich der Fußball von seinen Ursprüngen so weit entfernt wie beim FC Bayern. Man muss sich nur einmal an der Säbener Straße umsehen. Die hohen Zäune dort um die Trainingsplätze verhindern dass die Anhänger den Fußball-Millionarios zu nahe kommen und die Klub-Zentrale sieht aus wie geleckt und erinnert an den Stammsitz einer Immobiliengesellschaft.
Die Handvoll leidenschaftlicher Fans, die der FC Bayern neben den unzähligen Kunden noch hat, werden von der Vereinsführung behandelt wie Dreck am Ärmel. Wer diesem Klub wirklich emotional noch anhängt, wird - trotz all der sportlichen Erfolge - von mir nicht beneidet, sondern verdient mein Mitleid.