
Also, das ist ein wahrer Test fur den deutschen Fussball und wir werden sehen, wie stark und schwach deutsche Clubs nun wirklich sind. An internationalen Massstaben gemessen und mit dem, was deutsche Clubs in den letzten 4,5,6 Jahren leisteten, wird mich nicht uberraschen, wenn alle deutschen Vertreter vorzeitig ausscheiden, denn die Entwickungen in den aufgefuhrten gegnerischen Clubs haben sich weiterentwickelt und eigentlich fehlen dem deutschen Fussball gewisse und gewiefte Spielertypen wie noch Bernd Schneider, Stefan Reuter, Rudi Voller ... und vielleicht sehe ich deutsche Spieler, die diese Fahrigkeiten alten Typs haben, Podolski, Lahm, Frings, Trochowski ... aber das kleine Geld in den meisten kleinen europaischen Clubs wird zeigen, wie hungig man ist. Schalke wird wieder mit seiner grossen Klappe auf die Nase fallen und der BVB zeigte alte deutsche Tugenden in Italien. Es ist moglich und wurde mir wunschen, wenn alle deutschen Clubs weiter kamen, aber dann muss der unbandige mannschaftliche Wille da sein, fur einander Gras zu fressen und ganz ohne Gruppenbildungen und Eifersuchteleien. Schaffen alle Clubs den Einzug, darf man behaupten, das der deutsche Fussball starker geworden ist, ohne die Nationalelf einzubeziehen.

Der Artikel erweckt den Eindruck, die deutschen Clubs hätten Lospech gehabt. Tatsache ist aber, dass alle Gruppen etwa gleich stark einzuschätzen sind. Man schaue sich nur die Gruppen ohne deutsche Beteiligung an, dort spielt ZSKA Moskau, Deportivo, Feyenord und Nantes in Gruppe H oder Valencia, Brügge, Trondheim und Kopenhagen in Gruppe G oder auch Tottenham, Udinese, Spartak und Zagreb in Gruppe D. Das Problem ist eher, das für alle Bundesligisten diese Gegner als stark einzuschätzen sind, da die deutsche Liga schwach geworden ist.