VfL Bochum

Harte Strafe für Randale in Bielefeld

Drakonische Strafe für den VfL Bochum: Als Strafe für die von Bochumer Fans ausgelösten Krawalle beim Meisterschaftsspiel bei Arminia Bielefeld am vergangenen Samstag, als ein Ordner einen Schädel- und beidseitigen Kieferbruch erlitten hatte, muss der Klub bei seinem letzten Bundesliga-Heimspiel der laufenden Saison gegen Hansa Rostock alle für die Bochumer Anhänger reservierten Stehplatzbereiche auf der Osttribüne sperren. Das DFB-Sportgericht verzichtete auf eine Geldstrafe für die Bochumer, da sich der Verein vorab bereiterklärt hatte, einen Betrag von 30.000 Euro an den verletzten Bielefelder Ordner und dessen Angehörige zu zahlen. Die Arminia wurde als gastgebender Verein wegen der Vorkommnisse wegen nicht ausreichenden Ordnungsdienstes mit einer Geldstrafe von 20.000 Euro belegt. Die VfL-Fans, die bereits Eintrittskarten für die gesperrte Osttribüne gekauft haben, werden umgesetzt auf Tribünen-Plätze, die besonderer Überwachung unterliegen. Deshalb wurde vom DFB-Kontrollausschuss bereits im Vorgriff auf das zu erwartende Sportgerichts-Urteil mit den Westfalen vereinbart, dass der komplette Vorverkauf für die Begegnung mit Hansa Rostock in Bochum sofort eingestellt wird. Gleichzeitig wurde den Rostockern mitgeteilt, dass noch vorhandene Tickets aus ihrem Kontingent nur an Hansa-Anhänger gegen Vorlage ihres Personalausweises verkauft werden dürfen.

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