
Nein, Herr Puvogel ein typisch deutscher Nörgler sind sie. Die heutigen Leistungen rede ich nicht schlecht. Nur ist es Völlers Leistung, dass wir da sind, wo wir jetzt sind. Er stand vor einem Scherbenhaufen und hat mit einer damals sehr jungen Truppe (Frings, Metzelder, Ballack) wichtige Stützen unserer jetzigen Mannschaft geformt. Mit dieser damals sehr jungen Mannschaft wurde sehr engagierter Fußball gespielt, was unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände phänomenal (Ballack war verletzt - nutzte nur den linken Fuß) war. Heute kann man in Deutschland - mehr oder weniger - aus den Vollen schöpfen. Zu Völlers Antritt war da fast niemand. Nun zur Europameisterschaft 2004 (die Entdeckung war hier Phillip Lahm!!). Die ist wahrhaft nicht optimal gelaufen, Völler hat jedoch nur einen Fehler gemacht und das war die Einwechslung von Ernst im Spiel gegen die Niederlande. Hätten wir dieses Spiel gewonnen wären wir locker weitergekommen. Selbst die heutige Mannschaft würde sich gegen Gegner wie Litauen, die mit 10 Mann in der Verteidigung standen, schwer tun und 0:0 spielen (siehe aktuell Irland, Wales).
Ich bin mir übrigens sicher, dass wir mit Völler bei der WM in Deutschland Weltmeister geworden wären.

Die Antwort: Ja...
Ich weiss nicht wer letztendlich Recht hat, vielleicht hat keiner Recht, vlt nur einer oder puristisch gesehen keiner.
Das was ich weiss ist aber folgendes: Als Voeller - den ich als Spieler bewundert habe und ein grosser Sympathietraeger des dt. Fussballs ist - Teamchef war, haben wir grausame Turnierspiele erlebt. Da ist eine WM in Japan, mit der Ausnahme des Spiels gegen den voellig unterlegenen Gegner Saudi Arabien, mit gnadenlos schlechten Spielen (z.B. gegen die USA) in denen man nie haette gewinnen duerfen! Der absolute Hoehpunkt (im negativen Sinn) war aber die EM in Portugal, bei der es im gesamten Turnier gerade mal 2 Tore und 2 Punkte gab, bei der eine Reservisten-Elf der Tschechen Deutschland an die Wand spielte, das zuvor noch mit Querpaessen gegen Lettland ein grandioses 0:0 erschlichen hatte. Im Gegensatz dazu haben Klinsmann und Loew (bis 2006 als Trainer, seitdem als Chef) etwas positiv veraendert. Man sieht Spiele wie gegen Schweden oder Polen, bei der Leidenschaft pur zu erleben ist! Leidenschaft!
Wer dann noch Voellers Quergeschiebe gutredet bzw die gegenwaertige Siegesserie nach unten relativiert, der ist typisch deutsch: ein Noergler.
Warum hat Voeller nicht schon so spielen lassen?

Für mich ist Völlers Attacke auch unverständlich, wobei er ja als dünnhäutig bekannt ist. Es ändert dennoch nichts an meiner Einschätzung, dass seine Leistung mit einer jungen, unerfahrenen Mannschaft Vizeweltmeister zu werden deutlich höher zu bewerten ist als Klinsis 3. Platz im eigenen Land. Das Gejammer einiger Vorredner über so viele Ausländer in der Bundesliga ist Schwachsinn. Schaut man zurück auf die Jahrgänge 75-80, so hatte keiner der damaligen U21-Nationalspieler einen Stammplatz in 1. und 2. Liga. Heute ist das ganz anders!! Vielleicht gerad weil man sich gg. mehr ausländische Spieler durchsetzen muss (und wg. der besseren Nachwuchsarbeit natürlich).

Also mal langsam. Realität ist, daß in der Bundesliga ein großer Anteil Ausländer spielt. Diese Spieler werden als mehr oder weniger voll ausgebildet eingekauft. Das hat also mit der "deutschen" Nachwuchsarbeit nichts zu tun. Gleichzeitig ist zu sehen, es gibt keinen deutschen Fußballer mit Weltniveau. Darüber sollte man nachdenken.
Was sagt uns dasß Der Herr Bierhoff ist gar nicht in der Lage die Situation in der Liga zu verbessern, so lange die Verhältnisse so sind wie sie sind. Und diese werden sich nicht ändern.

wird mal Zeit das da ehrlich die Meinung rausgehauen wird.
Ich frage mich schon die ganze Zeit was der Bierhoff eigentlich treibt.....ok...a bissle um die Nationalmannschaft rum ...wegen mir....aber sonst?
Viel blabla und das wars.
Nix gegen Löw,der versteht seinen Job....aber Bierhoff....den brauchts net wirklich um Vereine gegen die Nationalmannschaftsführung anzustacheln.

Er kann ja ausrasten, der Rudi, aber bitte mit Stil oder nicht in der Öffentlichkeit.
So ein Sch... von sich zu geben, manno, manno. Ja, der Vorschlag ist gut: "Rudi mach `ne Kneipe auf, da haste deinen eigenen Stammtisch und kannst dich da ab blöken".
Klinsi hat mit Jogi und Olli gegen den DFB-Klüngel erfogreich rebelliert und ein positives Erbe hinterlassen.
Das kann Tante Käthe nicht begreifen. Trauriger alter Mann, begib dich in ärztliche Behandlung, denn in dir ist Gift, wie bei Loddar.

Mann oh Mann, in der Form ist das aber nicht schoen, Herr Voeller... Da sieht man mal, was passiert, wenn Egomanen und Diven unterschiedlicher Couleur aufeinander treffen, und das gilt wohl fuer beide Seiten. Loew trifft dies nun am wenigsten, meine ich. Der hatte neben Klinsmann die programmatische Umgestaltung der Nationalmannschaft gepraegt, die es mir vergoennten, mich 2006 seit langen, langen Jahren nicht fuer die Spielweise der Nationalmannschaft schaemen zu muessen (2002 war ja eher a la Gary Lineker: 22 Mann und ein Ball und am Ende gewinnen die Deutschen). Das Spiel (Kahn ausgenommen) war damals doch ziemlich fuerchterlich.
Dass viele der Wege, die international erfolgreicher Fussball geht, fuer die alte Schule oftmals schockierend sind, mag sein, ist aus dem Ausland betrachtet allerdings so neu nicht.
Was bemerkenswert ist, dass es Loew (und vor ihm Klinsmann) schafft, die Mannschaft schoen und relativ erfolgreich spielen zu lassen. Die Englaender und Spanier scheinen in den Vereinen weiter zu sein, auf der Ebene ihrer Nationalteams sind sie es nicht!

ginge es alles schon etwas besser - die Entwicklung wäre nicht still gestanden - wohlmöglich auch bei Bayer Leverkusen. Nicht jeder, der mal ganz passabel Fußball spielen konnte, sollte nach der Spielerkarriere einen Platz bei den Funktionären finden. Bierhoff mag nicht jedermanns Geschmack treffen, manchmal ist es schon des Guten etwas zuviel, doch Herr Völler ist völl(er)ig geschmacklos. Er möchte uns in Zukunft doch verschonen und vielleicht eine Kneipe aufmachen. Dort sind seine Stammtischparolen am ehesten willkommen.

...bitte nicht persönlich werden, sondern tief Luft holen und erst mal überlegen, worum es überhaupt geht.
Bierhoff und Löw haben nur einen sinnvollen Vorschag gemacht, wie unter anderem DFB Gelder sinnvoller investiert werden könnten.
Und, dass die Finanzkraft der Vereine nicht das Allheilmittel im nationalen Fussball sein kann sieht man ja heuer am Zittern der Engländer um den Einzug in die Endrunde der EM.
So wollen wir doch auch nicht enden, oder Herr Völler???

Das Angebot an die Vereine, gemeinsam Fortschrittsbemühungen in der sich rasant entwickelnden Fussballwelt anzudenken und zu entwickeln, hat bereits Klinsmann vergeblich versucht.
Die Vereine sind dem Vernehmen nach der Nabel der Fussballwelt und die Nationalspieler allemal ein Produkt daraus.
Ein Manager aus München u.a. taten sich hierbei besonders hervor.
Danach war Funkstille.
Schade, wenn man sich nicht austauscht, auch mit Blick auf die EM.
Das ist egoistisch gedacht und geht an den Bedürfnissen vorbei.
Vereinswohl vor Gemeinwohl?
Das wäre in der Tat das, was man Beamten oder Vereinsmeiern gern unterstellt.
Also Leute, macht euch frei von Vorbehalten und werft Ballast ab.

...oder täusche ich mich da?
Hat er das, was er heute so arrogant bemängelt in seiner Zeit als Trainer etwa so gemacht wie er es heute schlaumützenhaft fordert?
Es scheint mir nicht so, wenn ich mir die Dauer seiner Stationen anschaue:
1996–1998 Stuttgart
1998–1999 Fenerbahçe Istanbul
1999–2000 Karlsruher SC
...
Hätte er da soviel Erfolg gehabt wie er heute gegenüber seinen Trainerkollegen fordert, hätte er sicher nicht alle 2 Jahre den Verein wechseln müssen!
Wahrscheinlich steigen den Herren beim DFB da einige Privilegien zu Kopf.
Daher sollte er sich auch nicht das Recht herausnehmen über andere Trainer zu urteilen, zumal in vielen Vereinen die Trainer das beste aus dem Vorhandenen rausholen müssen!
Herzlichst
docKHS

Es ist schon merkwürdig wie unser Ruuudi vom Liebling der Nation langsam zum Nörgler mutiert und dabei ausser der Contenance auch der Realitätssinn auf der Strecke blieb.
Schön, wir wurden mit ihm Vizeweltweister. Aber realistisch betrachtet nur Dank
dem Titan Kahn und nicht wegen der Spielweise seiner Mannschaft. Und war es nicht auch Herr Völler der lieber einen Ramelow mehr mitnahm als einem jungen Talent eine Chance zu geben. Haben nicht alle Rehagels, Hitzfelds, etc. nicht schön den Kopf eingezogen als 2004 der Bundestrainerjob zu vergeben war, weil für keinen von Ihnen auf Jahre hinaus Besserung in Sicht war. Mit all diesen Trainern
wären wir heute immer noch da, wo Herr Völler aufgehört hat. Gott sei Dank kam
es anders. Und genau dieser Umschwung der in der Nationalmannschaft stattfand,
steht in den Bundesligavereinen immer noch aus. Und solange man sich weiter in bewährter deutscher Manier zurücklehnt und nur an die Europacuptriumphe der 70er und 80er erinnert anstatt neue Wege zu bestreiten, wird es in der CL und UEFA Cup weiterhin schön auf die Nuss geben und Rumänien und andere überholen uns durch eine bessere 5 Jahres Statistik in der Rangliste.

Als Fußball-Fan bin ich über die schroffen Reaktionen unserer Bundesliga-Manager und Trainer doch arg irritiert. O. Bierhoff und unser Bundestrainer haben es mit Ihrem Angebot sicher gut gemeint und sie wollten den Vereinen helfen. Was unsere B.-Liga-Vereine seit einigen Jahren in den europäischen Wettbewerben abliefern ist schlicht gesagt desaströs. Ihre Leistungen heben sich erschreckend negativ von denen ab, die unsere Nationalmannschaft zuletzt geboten hat. Eine Ausnahme stellt lediglich Bayern München dar, wo seit Jahren auch im europäischen Vergleich professionell gearbeitet wird. Seit einiger Zeit scheint nun auch der HSV auf einem guten Weg zu sein, aber was dann i. europ. Vergleich folgt, ist für einen Fußball-Fan extrem enttäuschend. Deshalb haben es O. Bierhoff und J. Löw sicher nicht verdient, so abgewatscht zu werden, auch nicht von Rudi Völler, der zweifelsfrei Verdienste um den deutschen Fußball vorzuweisen hat, aber auch mehr als Spieler als auf seinen folgenden Stationen im Fußball-Geschäft. Er war unbestritten als Trainer der deutschen Nationalelf erfolgreich, aber auch unter seiner Ägide hat die deutsche Elf nicht so begeisternden Fußball gespielt wie sie es seit der WM tut. Eine Entschuldigung wäre angebracht.

Rudi Völler sollte sich nicht zu sehr grämen.
Bierhoff spielt doch diese Rolle nun auch schon seit Jahren.
Bierhoff glaubt wahrscheinlich tatsächlich mit seinen 3-tages Lehrgängen den Spielern mit dem Jogi das Fußballspielen beibringen zu können.
Da es gegen solch illustre Gegner wie San Marino und Zypern auch noch gelingt eine spielerische Überlegenheit zu erzeugen, sieht er sich auch in taktischer Hinsicht bereits auf dem höchsten Level. Nur leider ist ja bei Kollegen wie Poldi und Schweini etc. in den internationalen Partien kein entsprechender Leistungsschub festzustellen. Jedes mittelprächtige Bundesligaspiel ist in taktischer wie spielerischer Hinsicht hochwertiger als das Nationalelfgekicke da können meinethalben 40 tsd zum Training kommen.
Die WM war sicher schön gespielt, keine Frage, aber wie limitiert das Team ist hat man gegen Argentinien bis zur Auswechselung von Riquelme (das wäre Klinsmann wahrscheinlich passiert) und Italien gesehen.

Nicht nur, dass die Art des Angriffes unerhört ist, die Aussage des Herrn Völler stimmt auch nicht, mindestens in der Hauptsache nicht! Das Trainer-Team inklusive des Herrn Bierhoff hat doch vollkommen recht! Wenn die Güte der Spieler (was sie in der National-Elf ständig unter Beweis stellen) Resultat der guten Arbeit der Vereinstrainer wären, dann muß es ja wohl an der mangelnden Taktik und dem mangelndem Vermögen der Vereinstrainer liegen, die Mannschaften auf den nächsten internationalen Gegner vorzubereiten und entsprechend einzustellen. Oder woran liegt es denn? Jedenfalls lassen die meisten Spieler erkennen, dass ihnen durch die Arbeit in der neuen National-Crew eine erhebliche Leistungs-steigerung möglich ist! Unter Herrn Völler, mit Verlaub, konnte ich das aber bei bestem Willen nicht erkennen. Auch die Art und Weise, wie die Mannschaft unter Herrn Völler auf dem Platz herumgeirrt ist, ist bestimmt noch nicht vergessen. Somit ist in meinen Augen der Herr Völler nicht in einer Position, überhaupt irgendeinen negativen Kommentar in Richtung National-Elf Trainerstab, oder Management, abzugeben! Er sollte vielmer dankbar sein, dass sich diese Herren über seine Arbeit
als Trainer jeden Kommentar verkneifen!

Es ist ein Wunder welche großen Strategen geboren werden, wenn die Nationalmannschaft z.B. gegen Zypern gewinnt.
Vor einigen Jahren hat man das notiert und nicht gleich an Fußballmärchen geglaubt.
Erstaunlich wie Herr Bierhoff die Presse nutzt und ohne Verantwortung sich im kleinen Erfolg sonnt.
Ebenso beachtenswert ist Herr Löw, der sich innerhalb eines Jahres in der Rolle des großen Strategen gefällt.
Nun, es werden sicherlich mal Siege gegen namhafte Gegner eingefahren, bisher sind diese Mangelware.