Norbert Röttgen

Grüner Schwarzer

Schon der erste Auftritt im Bundestag als Umweltminister erweist Norbert Röttgen als profunden Kenner der Materie. Ob Röttgen für die Umweltbewussten glaubwürdig ist, muss sich noch zeigen. Der erste Schritt ist gut gelungen. Von Konrad Mrusek

Lesermeinungen zum Beitrag

12. November 2009 23:14

Warmzeiten waren und sind gute Zeiten

Wolf Doleys (Karneades)

Die Römer stiegen in Sandalen über die eisfreien Alpen (Hannibals Elefanten waren sogar barfuß!). Die fanden das prima. Wer wollte ihnen das verdenken? Das Mittelalter-Optimum führte zu Ernteüberschüssen und ermöglichte die vielen europäischen Stadtgründungen mit ihren neuen Berufen, die die europäische Technikentwicklung begründeten, die uns bis heute ernährt. Warmzeiten waren und sind gute Zeiten, aber die Temperaturen sinken seit etwa drei Jahren wieder - die Herren Röttgen und Mrusek sollten mal aufs Thermometer sehen und im übrigen das FAZ-Interview v. 28.10.09 mit den Leitern der drei deutschen Geoinstitute lesen, in dem zB HÜTTL, Leiter des Geoforschungszentrums Potsdam äußert : "Wärmephasen waren nicht immer katastrophal. Sie haben auch zur Artenvielfalt beigetragen. Oder schauen Sie sich die Entwicklung vom Homo sapiens seit der letzten Warmphase vor 150 000 Jahren an. Unsere Spezies hat in dieser Zeit den Klimawandel gemeistert. Wir sind außergewöhnlich anpassungsfähig. Nur haben wir zuletzt eben eine glückliche Situation mit relativ stabilem Klima gehabt. Daher kommt sicher auch die Forderung nach der Zwei-Grad-Grenze. Das ist politisch wünschenswert, aber aus geowissenschaftlicher Sicht nicht haltbar."

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12. November 2009 07:13

CDU-Oeko-zahlt sich nicht aus

Horst Trummler (Vandale6906)

Die meisten der wesentlichen Umweltgesetze wurden von CDU Ministern beschlossen und umgesetzt. Die BIMSCH im Zuge des Waldsterbens mit enormen Kosten fuer die Gesellschaft, die Zerschlagung der zuvor funktionierenden Muellabfuhr, Gruener Punkt und jetzt die CO2 Ideen der Kanzlerin die Deutschland einen Teil des Wohlsstands kosten werden.
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In der oeffentlichen Meinung wird die CDU jedoch nicht als Umweltpartei wahrgenommen. Erfolge werden eher den Gruenen, oder der SPD zugeschrieben. Ex. Minister Gabriel stellte sich oeffentlichkeitswirksam vor die Ruine von Tschernobyl usw. und wurde als Umweltminister wahrgenommen.
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Es ist der CDU dringend geraten ihre Position zur Profilierung mittels teurer Oekogesetze zu ueberdenken. Idealerweise sollte Sie zu einer Symbolpolitik finden die die Gesellschaft weniger belastet, aber in der Oeffentlichkeit besser wahrgenommen wird.
Vandale

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